Monthly Archives: Juli 2014

Anmeldung zum 1.Homeschoolseminar AUSGEBUCHT !!!!!

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Herzliche Einladung  zum  1. Christlichen Homeschooling-Seminar in Österreich

von Freitag, 26. bis Sonntag, 28. September 2014 in der Pehamvilla  in Hinterstoder (Oberösterreich)

(Wegen vielen Anmeldungen mussten wir eine größere Unterkunft finden und den Ort wechseln )

Nähere Infos zur Anmeldung findet ihr hier :–>http://cha.jonathan.brightling.net/blog/?page_id=72

76 Argumente für das Leben ohne Schule, für Freilernen bzw. Homeschooling

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Das Leben ohne Schule gibt uns die Möglichkeit…

1. … mehr Zeit als Familie zu verbringen.

2. … mehr Zeit mit den Kindern zu verbringen, wenn sie ausgeruht und frisch sind, anstatt wenn sie müde und gereizt aus der Schule kommen.

3. … den Kampf zu vermeiden, der die Kinder dazu bewegen soll, die lästige Fleißarbeit zu erledigen, die sie so oft als Hausaufgaben mit nach Hause bringen.

4. … den Kindern Zeit zu geben, Fachgebiete zu behandeln, die normalerweise nicht in der Schule gelehrt werden.

5. … den Kindern Zeit zu geben, ein Thema gründlicher zu behandeln als es in der Schule erlaubt ist.

6. … den Kindern zu erlauben, in ihrem eigenen Tempo zu lernen, nicht zu langsam und nicht zu schnell.

7. … den Kindern zu erlauben, auf dem ihrer eigenen Entwicklungsstufe angemessenem Niveau zu arbeiten. Fertigkeiten und Konzepte können eingeführt werden, wenn der richtige Zeitpunkt für das Kind gekommen ist.

8. … für lange ungestörte Zeitblöcke zum Schreiben, Lesen, Spielen, Denken oder Arbeiten zu sorgen, damit das Kind sich auf anspruchsvolle, komplexe Aktivitäten und Denkprozesse einlassen kann.

9. … die Konzentration auf eine Sache zu fördern – dies ist in einem überfüllten Klassenzimmer mit zu vielen Ablenkungen unmöglich.

10. … das Kind zu ermuntern, sein eigenes Tempo zu finden – dies wird in einem Klassenzimmer verhindert, wo der Stundenplan so angelegt ist, dass jedes Kind jederzeit beschäftigt ist.

11. … viel Zeit im Freien zu verbringen. Dies ist gesünder als wenn sich Kinder die meiste Zeit in überfüllten und häfig überhitzten Klassernräumen aufhalten.

12. Wer mehr Zeit im Freien verbringt, steht eher in Verbindung mit dem Wechsel der Jahreszeiten und mit den kleinen und oft übersehenen Wundern der Natur.

13. Kinder lernen, im Haushalt mitzuhelfen und einen Sinn für persönliche Verantwortung zu entwickeln.

14. Kinder lernen Fertigkeiten fürs Leben, beispielsweise Kochen, auf natürliche Weise, in dem sie Zeit mit Erwachsenen verbringen, die sich diesen Tätigkeiten widmen.

15. Wenn wir mehr Zeit mit Haushaltspflichten verbringen, stärken wir die Familienbande, weil Menschen sich Dingen verbundener fühlen, wenn sie darin investiert haben (in diesem Fall, indem sie für das Wohl der Familie gearbeitet haben).

16. Es bleibt mehr Zeit für nicht-akademische Aktivitäten wie Kunst oder Musik. Dies führt zu einem reicheren, glücklicheren Leben.

17. Kinder fühlen sich nicht wie passive Empfänger des Lehrstoffes, den ihre Lehrer ausgewählt haben. Sie lernen, ihre eigene Bildung selbst zu entwerfen und die Verantwortung dafür zu übernehmen.

18. Kinder erkennen, dass Lernen auf viele verschiedenen Weise stattfindet.

19. Kinder lernen, bei vielen unterschiedlichen Quellen Unterstützung einzuholen, anstatt sich nur darauf zu verlassen, dass der Lehrer alle Antworten liefert.

20. Ein entspannter, weniger hektischer Lebensstil ist möglich, wenn Familien sich nicht verpflichtet fühlen, die Schule am Nachmittag oder am Wochenende durch außerschulische Aktivitäten zu ergänzen.

21. Fleißarbeit kann vermieden werden.

22. Lernen kann effizienter vonstatten gehen, da die eingesetzten Methoden dem speziellen Lernstil des Kindes angepasst werden können.

23. Kinder werden nicht gezwungen in “kooperativen Lerngruppen” zu arbeiten, in denen Kinder sind, die sehr unkooperative Verhaltensweisen an den Tag legen.

24. Kinder können lernen, dass das Ziel ihrer Arbeit innerliche Befriedigung ist, nicht Belohnungen jedweder Art.

25. Kinder werden nicht motiviert, den einfachen Ausweg zu nehmen, indem sie gerade genug tun, um den Lehrer zufrieden zu stellen. Sie lernen, die Qualität ihrer Arbeit selbst zu beurteilen.

26. Kinder werden bereitwilliger Risiken auf sich nehmen und kreativer sein, weil sie sich keine Sorgen machen müssen, sich vor ihren Mitschülern zu blamieren.

27. Kinder werden selbstsicherer, weil sie nicht ständig die Kritik der Lehrer fürchten müssen.

28. Der Gruppenzwang wird reduziert. Es wird weniger Druck erzeugt, schnell erwachsen zu werden in Bezug auf Kleidung, Musik, Sprache und Interesse am anderen Geschlecht.

29. Der Umgang mit anderen wird selbst gewählt und beruht auf gemeinsamen Interessen.

30. Freunde können unterschiedlicher sein, nicht nur innerhalb der gleichen Altersgruppe, die zufällig die gleiche Schule besuchen.

31. Ausflüge können mit größerer Regelmäßigkeit stattfinden.

32. Ausflüge können wesentlich angenehmer und produktiver sein, wenn sie nicht mit einer großen Schulklasse stattfinden, was meistens bedeutet, dass man zu schnell weitergehen muss und mit zu vielen Ablenkungen fertig werden muss.

33. Ausflüge können direkt in den eigenen Studienplan des Kindes eingebunden werden.

34. Ehrenamtliche Tätigkeiten können in der regelmäßigen Zeitplan der Familien aufgenommen werden. Gemeinnütziges Arbeiten kann von immenser Bedeutung für die Entwicklung eines Kindes sein und ist eine großartige Lernerfahrung.

35. Der Zeitplan ist flexibel und ermöglicht Reisen außerhalb der Hauptsaison, wenn es günstiger und weniger überlaufen ist. Dies ermöglicht mehr Reisen, die eine wunderbare Lernerfahrung sind.

36. Kinder geraten weniger in Versuchung, ihr Wissen oder ihre Intelligenz mit anderen Kindern zu vergleichen, und so ist die Chance, dass sie eingebildet werden oder sich minderwertig fühlen, geringer.

37. Religiöse Feste und spezielle Familienfeiertage können geplant und begangen werden.

38. Kinder verbringen mehr Zeit mit Menschen (Freunde und Familie), die sie wirklich lieben und die echte Zuneigung für die Kinder empfinden. Kinder haben engere Beziehungen zu Geschwistern und Eltern, da sie mehr Zeit damit verbringen, miteinander zu spielen und zu arbeiten und einander zu helfen.

39. Das Feedback über die Arbeit des Kindes ist unmittelbar und angemessen. Sie brauchen nicht zu warten, bis der Lehrer die Arbeit später bewertet und zurückgegeben hat, um herauszufinden, ob sie es verstanden haben.

40. Feedback kann viel sinnvoller sein als angestrichene falsche Antworten oder Benotungen.

41. Prüfungen sind optional. Es muß keine Zeit für Prüfungen oder Prüfungsvorbereitung aufgewendet werden, es sei denn die Eltern und/oder das Kind wünschen dies.

42. Beobachtung und Gespräche finden zu Hause permanent statt und zusätzliche Beurteilungsmethoden sind meist überflüssig. Falls Prüfungen eingesetzt werden, werden sie am besten genutzt, um Bereiche aufzudecken, in denen weiter gearbeitet werden könnte.

43. Benotung ist normalerweise unnötig und Lernen wird ob seiner selbst als motivierend angesehen. Verständnis und Wissen sind die Belohnung für das Lernen, nicht Noten (oder Aufkleber, oder die Anerkennung des Lehrers, etc.).

44. Kinder können ständig gemäß den Familienwerten geleitet werden und lernen diese, indem sie ihre Eltern im täglichen Leben beobachten und daran teilhaben.

45. Kinder lernen, ihre Energie und Zeit für Aktivitäten einzusetzen, die SIE für lohnenswert halten.

46. Kinder können etwas über ihre ethnische Herkunft erfahren ohne dabei erniedrigt zu werden. Kinder können die Vielfalt der Kulturen im wirklichen Sinne kennenlernen, nicht durch in den Schulen vorgestelltes pseudo-multikulturelles Material, in dem andere von einer dominanten kulturellen Perspektive aus dargestellt werden.

47. Kinder lernen nicht, sich in die Gesellschaft einzupassen, sondern werden Moral und Liebe mehr schätzen als Status und Geld.

48. Kinder müssen nicht warten bis sie erwachsen sind, bevor sie ernsthaft ihren Neigungen nachgehen können; sie können heute beginnen zu leben.

49. Die Bildung von Kindern kann vollständiger sein als das, was Schulen zu bieten haben.

50. Kinder, die auf irgendeine Weise “anders” sind, vermeiden es, ständigen und gnadenlosen Hänseleien, Verspottungen und Schikanierungen ausgesetzt zu sein, die so oft in der Schule vorkommen.

51. Kinder mit besonderen Bedürfnissen werden ermutigt, ihr volles Potenzial auszuschöpfen und werden nicht durch den Einsatz von 0815-Lehrmethoden eingeschränkt, die in Schulen üblich sind.

52. Niedrige Standards oder Erwartungen des Schulpersonals wird die Möglichkeiten des Kindes, zu lernen und sich selbst zu übertreffen, nicht beeinflussen oder einschränken.

53. Kinder sind sicherer vor Gangs, Drogen und Waffen.

54. Eltern entscheiden, welche Lerninhalte für das Kind von Bedeutung sind, nicht der Staat.

55. Die Familie wird nicht gezwungen zu den traditionellen Unterrichtszeiten zu arbeiten, wenn dies nicht in den Tagesablauf und zu den Schlafgewohnheiten passt.

[1-55] © Copyright Pam Sorooshian – Ergebnisse einer Online-Umfrage von Pam Sorooshian für das ‘National Home Education Network’ – aus dem Amerikanischen übertragen von S. Mohsennia – Quelle: http://www.leben-ohne-schule.de/pam.sorooshian/55reasons.html

56. (“Schul”)Kinder und jüngere Geschwister müssen nicht aus dem Schlaf gerissen werden-entgegen ihres natürlichem Schlafverhaltens/ohne Beachtung des natürlichen Biorythmus, dies schwächt über längere Zeit das Immunsysthem und macht so anfälliger für Krankheiten

57. Homeschooling ist umweltfreundlicher, es fallen etliche km Autofahrten und somit schädliche Abgasausstöße weg, meist ist dann nur noch 1 Familien PKW nötig

58.enorme Geldersparnisse, durch Wegfall des 2. PKWs,Benzinkosten und Schulgeld, das für die sinnvolle Bildung der Kinder verwendet werden kann!(bei uns kommen über 500 Euro monatlich zusammen!)

59.Geschwisterkinder müssen nicht aus ihrem Spiel, Babys nicht aus dem Schlaf gerissen werden, um größere Kinder von der Schule abzuholen….

[56-59] © Ergänzt durch Nanette Mittelstädt auf: http://unerzogen-mv.blog.de/2008/05/29/grunde-furs-homeschooling-4242129/

60. Kinder werden in der Schule auf eine unnatürliche weltfremde homogene (im Sinne von gleichaltrige) Umgebung sozialisiert, anstatt in der Familie mit Jung und Alt aufzuwachsen. Schulische Altersstrukturen finden sich außerhalb nirgends, weder am Arbeitsplatz , in Sportvereinen, Musikgruppen, Kirchengemeinden, …

61. Kinder werden nicht gezwungen nach dem Prinzip “der Stärkere überlebt” ihren Platz im Klassenverband zu finden.

62. Kinder erleben zu Hause keinen Leistungsdruck durch die Lehrer, die Schule, den Abschluss, die Mitschüler und die Klasse. Sie sind frei sich selbst Ziele zu setzen.

63. Es wird nicht von Kindern verlangt, dass sie alle 45 Minuten ihr Interesse wechseln, nach dem Prinzip: “Zuerst interessiert Du Dich sehr für Deutsch, in der nächsten Stunde für Englisch,…”

64. Kinder können zu Hause individuelle Ruhepausen einlegen, wann sie es brauchen.

65. Zu Hause sind die Lernbegleiter (z.B. die Eltern) die Potentialentfalter ihrer Kinder und sie müssen sie nicht zwangsläufig “lehren”.

66. Kinder passen zu Hause ins System und müssen nicht mit Drogen (wie Ritalin) am Platz gehalten werden.

67. Zu Hause können sensible Inhalte wie Fragen zur Sexualität kindgerecht in Art, Weise und Zeitpunkt vermittelt werden.

68. Es müssen zu Hause nicht 50% der Schüler schlecht und 50% gut sein.

69. Es fällt daheim niemand durch und sitzen bleibt auch niemand.

70. Homeschooling Kinder sind freier in der Berufswahl, sie lernen nicht durch das System, dass die Dummen nur eine Ausbildung machen und die Intelligenten studieren müssen.

71. Werte können in der Familie vermittelt und geübt werden, damit z.B. Höflichkeit, Respekt gegenüber Älteren, Hilfsbereitschaft, Rücksichtnahme gegenüber Schwächern wieder selbstverständlich werden.

72. Nachhilfe wird überflüssig, was wieder Zeit, Nerven und Geld spart.

73. Lernfreude bleibt erhalten, da praxisnah gelernt werden kann und Wissen schon früh nicht als nutzlos wahrgenommen wird.

74. Vorbilder sind nicht gleichaltrige (genauso unerfahrene Kinder) sondern z.B. Eltern/Großeltern in der Familie.

75. Kinder sind nicht den Zielen des Bildungssystems unterworfen, welche genormte Menschen für die Wirtschaft produzieren soll. (siehe Film Alphabet www.alphabet-film.com)

76. Kinder, die zu Hause lernen, werden nicht gezwungen in vorgegebenen, genormten Bahnen zu denken. Sie haben alle Möglichkeiten ihre Denkprozesse zu entwickeln und kreative Lösungen zu finden.

[60-76] © Ergänzt durch Katharina und Johannes Hamecher

 

(Mit freundlicher Genehmigung von Katharina und Johannes Hamecher )

www.scooland.de/index.php

 

Category: Lernen | Tags: