Haushaltführung, wenn nur eine Person verdient

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  • Wir müssen lernen, mit den “Klötzlis” (Bausteinen) zu bauen, die wir haben.

 

  • Wir geben nicht mehr aus, als wir haben.

 

  • Wir wollen keine Schulden haben.

 

  • Wünsche schreiben wir auf oder behalten sie im Kopf: Vielleicht wird dieser Wunsch am Geburtstag oder an Weihnachten erfüllt.

 

  • “Geben ist seliger als Nehmen”: Im Geben liegt ein grosser Segen.

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Einkaufen

 

  • Einkaufen mit Liste (hilft auch Kinder, wenn sie beim Einkauf dabei sind).

 

  • Wir kaufen ein, was wir benötigen (das steht auf der Einkaufsliste) und nicht was unsere Augen alles sehen und begehren.

 

  • Wir machen Monatseinkauf: (schauen, wo ‘s am günstigsten ist)

 

Wir kaufen in der Regel:

 

Haushaltspapier, WC-Papier, Toilettenpapier, Katzenstreu und – futter und Getränke (Wasser, Fruchtsäfte) in der Landi.

 

Milchprodukte (Frischmilch, Milch UHT, Halbrahm UHT, Käse, Reibkäse, Quark, Joghurt etc.) Müesli, Fisch, Trockenfleisch, Löffelbiskuits im Denner.

 

Gemüse/Früchte in der Migros oder im Gemüsestand oder direkt beim Bauern.

 

Bifidus Joghurt in der Migros (billiger als kleine, gesüsste Joghurts und gesund für die Darmflora).

 

Korn in der Mühle (zum Mahlen und Brot backen)

 

Wocheneinkauf mit Frischprodukten.

 

Kleider in der Migros beim Otto’s Warenposten (oft sehr günstige, aber gute Ware) oder 2nd Hand.

 

Vorratshaltung von Reis und Teigwaren, Konserven, möglichst Glasflaschen (Tomatensauce), weniger “can-food” ca. für 2-3 Monate.

 

So hat man zu Hause, was man braucht und am Ende des Monats lebt man dann mehrheitlich von den Vorräten :-)

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Wenn wir etwas brauchen und es uns nicht leisten können:

 

Aus Brockenstuben, Second-Hand-Shops haben schon einige tolle Sachen einen neuen Platz in unserer Wohnung gefunden. (Oft auch Gebetserhörungen für Dingen, die wir brauchten!)

 

Ricardo (ähnlich wie Ebay) ist eine Internet-Auktionsplattform. Auch dort fanden wir schon brauchbare Sachen für Haushalt, Kinder-Velos, Kinder-Trailer-Bike, Schulbücher und Schulmaterial!

 

Was es bei uns nicht oder nur selten gibt:

 

o Süssigkeiten wie Schokolade, Täfeli, Lutscher…. (müssten die Kinder mit ihrem Taschengeld bezahlen und das reut sie, Geld für das auszugeben).

 

o Ferien fort von zu Hause (dieses Jahr durften wir mit derReka-Ferienhilfe als Familie Ferien in Graubünden machen! Das war das absolute Highlight des Jahres!)

 

o kein TV (spart Anschlussgebühren, Sendegebühren, kein Zappen und Zappeln vor dem TV, keine Diskussionen, wer welche Sendung wann sehen will.) Dafür DVD und Videos oft günstig von Ricardo, der Brockenstube, von Freunden oder der Bibliothek ausgeliehen.

 

Mittagstisch

 

ungesüssten Tee (gibst den ganzen Tag auf Vorrat)

 

Gemüsestängel zum Knabbern (wenn das Mittagessen noch nicht ganz bereit ist, essen die Kinder noch so gerne Gemüsestängel und stillen so ihren grössten Hunger und haben erst noch die Vitamine, die sie brauchen.

 

Teigwaren, Reis, Kartoffeln (mache ich meist doppelt so viel, da kann man es bei einer 2. Mahlzeit wärmen)

 

1-2 x Fisch, 1-2 Mal Fleisch, Käse, Sauce, Ketchup (Ketchup hatten wir lange nicht, aber nachdem die Kids dies entdeckt haben, ist es bei uns leider nicht mehr wegzudenken).

 

Haushalt

 

Wohnung nicht überheizen (nicht über 20°, eher etwas darunter), wir erhalten so jedes Jahr mit der Nebenkostenabrechnung Geld zurück, die meisten zahlen nach). Dafür kaufen wir uns im Januar-Ausverkauf gute Wollpulli oder Woll-Strickjacken, die uns genauso warm geben.

 

Versicherungen: Privathaftpflichtversicherung ohne Selbstbehalte abschliessen. Das kostet uns zwar jährlich Fr. 40.– mehr, aber bei einem Schadenfall tun uns Fr. 300.–Abzug für den Selbstbehalt mehr weh, und dies könnte ja im schlimmsten Fall mehrmals pro Jahr vorkommen.

 

Krankenversicherung: unbedingt im Kleinkindesalter eine KV abschliessen, die Zahnstellungskorrekturen in der Grundversicherung drin hat. Mit Pro Life haben wir eine gute KV gefunden, die Abtreibungen nicht mitfinanziert und sehr gute Leistungen für Zahnbehandlungen bei Kindern (inkl. Zahnstellungs-Korrekturen) hat. Eine Zahnstellungskorrektur kommt in der Schweiz ohne Weiteres auf rund Fr. 10’000.–zu stehen.

 

kein Auto (mehr)

 

Unser Dorf ist gut mit dem ÖV erschlossen. Also gehen wir mit dem Bus, Bahn oder zu Fuss oder mit unsern Drahteseln (Velos / Fahrrad). Ist oft auch viel weniger stressig als mit Auto, weil man gar nicht die Möglichkeit hat noch “schnell” was zu erledigen oder… dafür haben wir Mobility(Carsharing), was wir sehr schätzen, weil wir es benützen können, wenn wir es wirklich brauchen.

 

Staat

 

Vom Staat beanspruchen, was wir mit nicht grossem Einkommen zu Gute haben. D.h. für die Musikstunden durften wir für eine Schulgeldermässigung fragen, für die Ausbildung von Lukas für ein Stipendium. Oder die Prämienverbilligung der Krankenkasse. Auch solche Sachen sind für uns ein grosses Geschenk und eine Erleichterung.

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Wofür wir besonders dankbar sind:

Wir wohnen in einem Land ohne Krieg, ohne schlimme Umweltkatastrophen, ohne Verfolgung, ohne Hunger.

Ein jeder von uns hat eine eigene Matratze zum Schlafen (meine Mama waren mit 10 Kindern immer zu zweit in einem Bett).

Wir haben ein Dach über dem Kopf (auch wenn es kein Haus, sondern nur eine 4,5 Zimmer-Wohnung für 5 Personen ist). Ich kann euch sagen: da lernt man mehr Sozialkompetenz als in der öffentlichen Schule :-)

Unser Motto war stets: “Seid zufrieden mit dem was ihr habt und verlangt nicht ständig nach mehr!” (steht irgendwo in der Bibel, aber wo?)

Wir haben ganz goldige Schwiegereltern, die uns manchmal auch Wünsche von den Lippen abzulesen scheinen und so auch manches Bedürfnis erfüllt wurde.

Manchmal steckte in unserm Briefkasten ein Briefumschlag mit Noten, möge Gott den unbekannten Geber reichlich segnen!

Wenn wir geben, obwohl wir es selber gebrauchen könnten, werden wir Segen von Gott erleben!

Taschengeld für Kids:

Die Kinder bekommen Taschengeld. z.B. Fr. 5.– /Woche in der 5. Klasse

Ab der 7./8. Kl. wenn die Bedürfnisse grösser werden, können sich die Teenies einen Wochenjobsuchen und so etwas dazuverdienen. Sie lernen auch die Arbeits- und Berufswelt kennen und das ist auch für die Bewerbung einer Berufslehr-Stelle sehr förderlich.

Taschengeld für Eltern:

Beide Elternteile haben Fr. 50.–/Monat Taschengeld zugut, über die wir frei verfügen können. Wenn eines von uns eine Auslage (ausgenommen für Haushalt/Essen) von über Fr. 50.– machen möchte, besprechen wir das vor dem Kauf zusammen. Wenn eines von uns damit nicht einverstanden ist, wird es nicht gekauft. So haben wir schon eine Menge Geld gespart!

Die Gastbloggerin Franziska ist eine dreifache Homeschool-Mutter aus der Schweiz .
Ihre Webseite ist gespickt mit Lernlinks und hilfreichen Tipps.

http://schulstube.jimdo.com/

 

 

 

 

 

 

 

Category: Gastblogger, Haushalt

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