Monthly Archives: Dezember 2013

Quality time versus quantity time

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Wenn man sich für Hausunterric ht entschließt, ergibt es sich zwangsläufig, dass ein Elternteil, meist die Mutter zu Hause bleibt. Unsere Gesellschaft ist jedoch völlig auf zwei „Verdiener“ ausgelegt. Daher fällt es schwer mit nur einem Einkommen auszukommen. Eine Generation vor uns war es noch absolut gängig, dass es nur einen berufstätigen Vater gab. Meine Eltern haben mit nur einem Einkommen ein Haus gebaut , für 4 Kinder gesorgt und ein recht gutes Leben geführt.

Wir standen vor der Entscheidung Eigentum oder Hausunterricht! Nun, wir haben uns für den unüblichen Weg entschieden. Unsere Kinder lernen zu Hause, ich verzichte auf meinen Beruf und wir leben in Miete. Diese Entscheidung haben wir nie bereut. Über die Jahre hat es sich immer wieder bewiesen, dass wir für uns den richtigen Lebensstil gefunden  haben.

Wenn ich mich in meinem Freundeskreis unterhalte, stelle ich fest, wie sehr unsere Entscheidungen unser komplettes Leben beeinflussen.

Die meisten in meinem Umfeld haben sich für den klassischen Weg entschieden. Das bedeutet morgendliche Hektik, Kinder in die Schule, Eltern in die Arbeit. Ist ein Kind krank wird es zum Problemfall, der einer Lösung bedarf. Wie muss sich ein Kinde fühlen, dass morgens mit Fieber aufwacht und damit seine Eltern in eine mittelschwere Krise bringt. Ich finde, ein krankes Kind braucht Ruhe und liebevollen Zuspruch und nicht hektische Organisation für eine Notbetreuung. Im besten Fall hat die Mutter noch ein paar Tage Pflegeurlaub, oder die Großeltern stehen zur Verfügung. Aber auch ohne Sonderfälle wird der Nachmittag zum Drahtseilakt. Die Kinder werden zwischen Nachmittagsbetreuung, Tagesmutter und Freizeitstress hin und her geschoben. Irgendwann finden sich dann alle in ihrem schwer erarbeiteten Eigenheim wieder. Das so erstrebenswerte Eigenheim , das all den Stress und die Entbehrungen der Familie rechtfertigen soll. Die Mutter sieht sich dann vor einem Berg von Hausarbeit, Hausübungen die kontrolliert werden müssen und einer Familie die bekocht werden will. Hut ab vor der Frau, die unter dieser Belastung noch liebevoll und aufmerksam sein kann. Die Interaktion zwischen Eltern und Kindern beschränkt sich meist auf ca. 2 Stunden vom Heimkommen bis zum Schlafen gehen. Wann ist Zeit für die wichtigen Gespräche und das aufmerksame Zuhören?  Dafür braucht man innere Ruhe und feine Antennen. Das lässt sich nicht mit sogenannter „Quality Time“ managen. Wie oft höre ich Sätze wie „ Ich verbringe zwar nicht viel Zeit mit meinen Kindern, aber dafür Quality time..“ . Meine Erfahrung sagt mir etwas ganz anderes.  Emotionale Nähe kann man nicht zwischen Nachmittagsbetreuung und Kinderballett  einplanen. Vertrauen braucht Zeit und Platz zum Wachsen.  Nicht alles lässt sich mit einem ausgeklügelten Plan und guter Organisation erreichen. Eine glückliche Familie, eine gute Ehe und sich gut entwickelnde Kinder brauchen mehr. Mehr Zeit, mehr Liebe , mehr Ruhe…

Wir haben uns bewusst dafür entschieden uns diese Zeit für unsere Familie zu nehmen.  Der Preis dafür war in unserem Fall ein eigenes Haus mit Doppelgarage und zwei teure Urlaube jährlich. Doch dieses „Opfer„  bringen wir gerne! Trotz genügend Zeit und Raum ist das Unternehmen Familie eine große Herausforderung, der wir uns täglich stellen.

 

Eine Homeschooling Mutter aus Oberösterreich

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Sieben einfache Punkte für einen tollen Familienabend !

 

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Fang früh mit dieser Familientradition an , egal ob die Kinder zwei oder 12 Jahre alt sind .

  1. Jeder darf ein Spiel aussuchen
  2. Spiele ein Gruppenspiel , damit die jüngeren Kinder auch gewinnen können
  3. Vergiss die Altersempfehlung und bilde Erwachsene-mit-Kinder Teams
  4. Der Gewinner sollte WIRKLICH gewonnen haben (kein Mitleidsgewinnenlassen)
  5. Bereite ein gesundes Büffet vor
  6. Nimm dir einen Zeitpunkt vor (z.B.einmal im Monat,jeden Freitag etc), den du auch wirklich einhalten kannst.

 

http://www.whatdowedoallday.com/2013/10/7-simple-tips-for-an-enjoyable-family-game-night.html

 

Category: Allgemein

Haushaltführung, wenn nur eine Person verdient

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  • Wir müssen lernen, mit den “Klötzlis” (Bausteinen) zu bauen, die wir haben.

 

  • Wir geben nicht mehr aus, als wir haben.

 

  • Wir wollen keine Schulden haben.

 

  • Wünsche schreiben wir auf oder behalten sie im Kopf: Vielleicht wird dieser Wunsch am Geburtstag oder an Weihnachten erfüllt.

 

  • “Geben ist seliger als Nehmen”: Im Geben liegt ein grosser Segen.

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Einkaufen

 

  • Einkaufen mit Liste (hilft auch Kinder, wenn sie beim Einkauf dabei sind).

 

  • Wir kaufen ein, was wir benötigen (das steht auf der Einkaufsliste) und nicht was unsere Augen alles sehen und begehren.

 

  • Wir machen Monatseinkauf: (schauen, wo ‘s am günstigsten ist)

 

Wir kaufen in der Regel:

 

Haushaltspapier, WC-Papier, Toilettenpapier, Katzenstreu und – futter und Getränke (Wasser, Fruchtsäfte) in der Landi.

 

Milchprodukte (Frischmilch, Milch UHT, Halbrahm UHT, Käse, Reibkäse, Quark, Joghurt etc.) Müesli, Fisch, Trockenfleisch, Löffelbiskuits im Denner.

 

Gemüse/Früchte in der Migros oder im Gemüsestand oder direkt beim Bauern.

 

Bifidus Joghurt in der Migros (billiger als kleine, gesüsste Joghurts und gesund für die Darmflora).

 

Korn in der Mühle (zum Mahlen und Brot backen)

 

Wocheneinkauf mit Frischprodukten.

 

Kleider in der Migros beim Otto’s Warenposten (oft sehr günstige, aber gute Ware) oder 2nd Hand.

 

Vorratshaltung von Reis und Teigwaren, Konserven, möglichst Glasflaschen (Tomatensauce), weniger “can-food” ca. für 2-3 Monate.

 

So hat man zu Hause, was man braucht und am Ende des Monats lebt man dann mehrheitlich von den Vorräten :-)

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Wenn wir etwas brauchen und es uns nicht leisten können:

 

Aus Brockenstuben, Second-Hand-Shops haben schon einige tolle Sachen einen neuen Platz in unserer Wohnung gefunden. (Oft auch Gebetserhörungen für Dingen, die wir brauchten!)

 

Ricardo (ähnlich wie Ebay) ist eine Internet-Auktionsplattform. Auch dort fanden wir schon brauchbare Sachen für Haushalt, Kinder-Velos, Kinder-Trailer-Bike, Schulbücher und Schulmaterial!

 

Was es bei uns nicht oder nur selten gibt:

 

o Süssigkeiten wie Schokolade, Täfeli, Lutscher…. (müssten die Kinder mit ihrem Taschengeld bezahlen und das reut sie, Geld für das auszugeben).

 

o Ferien fort von zu Hause (dieses Jahr durften wir mit derReka-Ferienhilfe als Familie Ferien in Graubünden machen! Das war das absolute Highlight des Jahres!)

 

o kein TV (spart Anschlussgebühren, Sendegebühren, kein Zappen und Zappeln vor dem TV, keine Diskussionen, wer welche Sendung wann sehen will.) Dafür DVD und Videos oft günstig von Ricardo, der Brockenstube, von Freunden oder der Bibliothek ausgeliehen.

 

Mittagstisch

 

ungesüssten Tee (gibst den ganzen Tag auf Vorrat)

 

Gemüsestängel zum Knabbern (wenn das Mittagessen noch nicht ganz bereit ist, essen die Kinder noch so gerne Gemüsestängel und stillen so ihren grössten Hunger und haben erst noch die Vitamine, die sie brauchen.

 

Teigwaren, Reis, Kartoffeln (mache ich meist doppelt so viel, da kann man es bei einer 2. Mahlzeit wärmen)

 

1-2 x Fisch, 1-2 Mal Fleisch, Käse, Sauce, Ketchup (Ketchup hatten wir lange nicht, aber nachdem die Kids dies entdeckt haben, ist es bei uns leider nicht mehr wegzudenken).

 

Haushalt

 

Wohnung nicht überheizen (nicht über 20°, eher etwas darunter), wir erhalten so jedes Jahr mit der Nebenkostenabrechnung Geld zurück, die meisten zahlen nach). Dafür kaufen wir uns im Januar-Ausverkauf gute Wollpulli oder Woll-Strickjacken, die uns genauso warm geben.

 

Versicherungen: Privathaftpflichtversicherung ohne Selbstbehalte abschliessen. Das kostet uns zwar jährlich Fr. 40.– mehr, aber bei einem Schadenfall tun uns Fr. 300.–Abzug für den Selbstbehalt mehr weh, und dies könnte ja im schlimmsten Fall mehrmals pro Jahr vorkommen.

 

Krankenversicherung: unbedingt im Kleinkindesalter eine KV abschliessen, die Zahnstellungskorrekturen in der Grundversicherung drin hat. Mit Pro Life haben wir eine gute KV gefunden, die Abtreibungen nicht mitfinanziert und sehr gute Leistungen für Zahnbehandlungen bei Kindern (inkl. Zahnstellungs-Korrekturen) hat. Eine Zahnstellungskorrektur kommt in der Schweiz ohne Weiteres auf rund Fr. 10’000.–zu stehen.

 

kein Auto (mehr)

 

Unser Dorf ist gut mit dem ÖV erschlossen. Also gehen wir mit dem Bus, Bahn oder zu Fuss oder mit unsern Drahteseln (Velos / Fahrrad). Ist oft auch viel weniger stressig als mit Auto, weil man gar nicht die Möglichkeit hat noch “schnell” was zu erledigen oder… dafür haben wir Mobility(Carsharing), was wir sehr schätzen, weil wir es benützen können, wenn wir es wirklich brauchen.

 

Staat

 

Vom Staat beanspruchen, was wir mit nicht grossem Einkommen zu Gute haben. D.h. für die Musikstunden durften wir für eine Schulgeldermässigung fragen, für die Ausbildung von Lukas für ein Stipendium. Oder die Prämienverbilligung der Krankenkasse. Auch solche Sachen sind für uns ein grosses Geschenk und eine Erleichterung.

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Wofür wir besonders dankbar sind:

Wir wohnen in einem Land ohne Krieg, ohne schlimme Umweltkatastrophen, ohne Verfolgung, ohne Hunger.

Ein jeder von uns hat eine eigene Matratze zum Schlafen (meine Mama waren mit 10 Kindern immer zu zweit in einem Bett).

Wir haben ein Dach über dem Kopf (auch wenn es kein Haus, sondern nur eine 4,5 Zimmer-Wohnung für 5 Personen ist). Ich kann euch sagen: da lernt man mehr Sozialkompetenz als in der öffentlichen Schule :-)

Unser Motto war stets: “Seid zufrieden mit dem was ihr habt und verlangt nicht ständig nach mehr!” (steht irgendwo in der Bibel, aber wo?)

Wir haben ganz goldige Schwiegereltern, die uns manchmal auch Wünsche von den Lippen abzulesen scheinen und so auch manches Bedürfnis erfüllt wurde.

Manchmal steckte in unserm Briefkasten ein Briefumschlag mit Noten, möge Gott den unbekannten Geber reichlich segnen!

Wenn wir geben, obwohl wir es selber gebrauchen könnten, werden wir Segen von Gott erleben!

Taschengeld für Kids:

Die Kinder bekommen Taschengeld. z.B. Fr. 5.– /Woche in der 5. Klasse

Ab der 7./8. Kl. wenn die Bedürfnisse grösser werden, können sich die Teenies einen Wochenjobsuchen und so etwas dazuverdienen. Sie lernen auch die Arbeits- und Berufswelt kennen und das ist auch für die Bewerbung einer Berufslehr-Stelle sehr förderlich.

Taschengeld für Eltern:

Beide Elternteile haben Fr. 50.–/Monat Taschengeld zugut, über die wir frei verfügen können. Wenn eines von uns eine Auslage (ausgenommen für Haushalt/Essen) von über Fr. 50.– machen möchte, besprechen wir das vor dem Kauf zusammen. Wenn eines von uns damit nicht einverstanden ist, wird es nicht gekauft. So haben wir schon eine Menge Geld gespart!

Die Gastbloggerin Franziska ist eine dreifache Homeschool-Mutter aus der Schweiz .
Ihre Webseite ist gespickt mit Lernlinks und hilfreichen Tipps.

http://schulstube.jimdo.com/

 

 

 

 

 

 

 

Category: Gastblogger, Haushalt

” Do-it yourself ” Adventkalender

 

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Quelle : http://www.daddydoctrines.com/2013/11/22/i-made-a-diy-illustrated-advent-calendar-nativity-set-want-one-too/

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