Süßer Schulanfang

 

Ferienende, Schulbeginn,

die freien Tage sind nun hin.

 

Morgennebel, kühle Luft,

süßer Zwetschkenkuchenduft.

 

Neue Bücher, voll Elan

fangen wir zu lernen an.

 

Leere Hefte, flinke Hand

füllt sie bald bis an den Rand.

 

Neues Wissen, welch ein Spaß,

wenn wir fragen: “Wer?” und “Was?”

 

Was wir lernen hier und jetzt,

wird dann oft gleich umgesetzt.

 

Die Kinder, unser kleines Rudel,

backen einen Apfelstrudel!

Maria Lang 2016

 

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Maria Lang, geb. 1976, lebt mit ihrer Familie in Wieselburg, Niederösterreich.

Sie unterrichtet gemeinsam mit ihrem Mann seit 4 Jahren ihre 4 Kinder zu Hause und ist daneben als Autorin, Illustratorin und Referentin tätig. Ihre beiden Bücher „Einmal auftanken bitte! – 52 Atempausen für Mütter“ und „Kinder, Kirche, Kuchenkrümel – Mit Gott durch meinen Mama-Alltag“ sind im Neukirchener Verlag erschienen. Auf der Seite www.meinefamilie.at schreibt sie regelmäßig Blogs zu verschiedenen Themen .

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Ein Rückblick von Yasmine

Ermutigende Homeschool-Konferenz in Österreich

 

Vor mehr als einem halben Jahr hat mich Susi von den christlichen Homeschoolern in Österreich angefragt, ob ich im September zu ihrer Homeschool-Konferenz kommen könnte. Mein Mann war sofort einverstanden damit und ermutigte mich zu fahren. Er meinte: „Geh, Schatz. Das tut dir gut.“

Eigentlich ist es für mich nicht einfach, mich im September eine Woche lang auszuklinken, da in Rumänien nach wie vor Schulferien sind und wir deshalb noch Freizeiten (Lager) durchführen. Doch weil mein Mann so positiv war, habe ich das ausnahmsweise in Betracht gezogen  –  und habe es nicht bereut.

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Auf dem Annaberg anfangs September traf ich eine bunt zusammen gewürfelte Gemeinschaft an: verschiedene Konfessionen, verschiedene Alter, verschiedene Persönlichkeiten, verschiedene Familiengrössen, verschiedene Nationalitäten (sogar Rumänen ). Ich hatte nur eine einzige Familie gekannt und wusste nicht, was mich erwarten wird. Doch schon beim ersten Seminar empfand ich die Gruppe sehr offen, interessiert, ehrlich und aufmerksam. Es hat Freude gemacht, einen Teil unserer pädagogischen Erfahrungen mit diesen engagierten Leuten zu teilen!

Gleichzeitig war es für mich selber eine ausserordentlich ermutigende und motivierende Zeit. Ich bin mit einer neuen Sicht nach Hause gekommen und bin täglich dankbar, dass wir die Möglichkeit haben, unsere Kinder zu Hause zu bilden. Es gibt in Österreich Familien, die grosse Opfer auf sich genommen haben, um diesen Herzenswunsch leben zu dürfen. Dies hat mir aufs Neue gezeigt, dass es nicht selbstverständlich ist.

Ich bin mir auch wieder bewusst geworden, dass ich nicht die einzige Mutter bin, die zuhause ist und in die Kinder investiert. Selbst wenn dies heutzutage in der Gesellschaft keine geschätzte Tätigkeit ist, so ist sie dennoch unglaublich wertvoll. Ein Vater hat den Spruch zitiert: „Die Hand, die die Wiege bewegt, regiert die Welt.“

Wir haben erst 6 Jahre lang Homeschool-Erfahrung, doch es waren andere Mütter dabei, die seit 9, 10 oder gar 15 Jahren zuhause unterrichten. Wie viel diese Mütter uns Jüngere doch lehren können und welch ein Vorbild sie für mich sind!!!

Der Austausch  mit verschiedenen Müttern und Vätern hat mir viel Stoff zum Nachdenken gegeben. Manchmal haben wir recht hitzig diskutiert, aber auf einer guten Grundlage. Wie schön, dass das möglich war. Schlussendlich ist es genau das, was uns alle wachsen lässt.

Die Andachten, die Gebetsgemeinschaften und der Gottesdienst am Sonntag haben entscheidend zu meiner persönlichen Ermutigung beigetragen. Viele Inputs kommen mir immer wieder in den Sinn und sind mir jetzt im Alltag eine Hilfe, zum Beispiel der Gedanke, dass wir mit Geduld und Glauben Berge versetzen können.

Danke euch allen für die erbauende, ehrliche und frohe Gemeinschaft! Diese vier Tage werden mir in bester Erinnerung bleiben.

 P.S:

Ein ausführlicher Rückblick zum Seminar gibt es hier.


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Yasmine Luethi war Referentin beim Homeschool-Seminar 2016 am Annaberg.
Sie lebt mit ihrer Familie in Rumänien.
Hier könnt ihr den sehr interessanten Blog von Yasmine lesen:
https://lebenundlerneninrumaenien.wordpress.com/homeschooling/


 

Category: Gastblogger

Das war das Homeschoolerseminar 2016

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Am 1. September 2016 war es wieder so weit. Das Seminar der österreichischen Homeschooler ging in die dritte Runde. Diesmal trafen wir uns in Annaberg bei Mariazell.

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Als das Highlight für die Erwachsenen, vor allem für die Mütter, kann die Vortragsreihe von Yasmin über die Lern- und Lehrmethode der Charlotte Mason bezeichnet werden.

An insgesamt vier Terminen stellte sie uns die Eckpfeiler dieser Methode vor, auf die sich das christliche Homeschooling stützt.

Im Gegensatz zum herkömmlichen Homeschooling wird hier nicht die Schule kopiert, sondern eine ganzheitliche Bildung der Kinder auf Grundlage christlicher Werte angestrebt.

Dies geschieht zum Beispiel einerseits durch sogenannte lebendige Bücher, die durch „richtiges“ Nacherzählen vertieft werden, andererseits auch mittels Ausflüge in die Natur. Diese Ausflüge werden in einem eigenen Journal dokumentiert. Ein täglicher Fixtermin ist natürlich das tägliche Bibelstudium. Doch egal was gerade stattfindet, es wird immer auf den Entwicklungsstand der Kinder geachtet.

Lebendige Bücher behandeln wissenswerte Themen und sind literarisch wertvoll verfasst. Wichtige geschichtliche Ereignisse oder Personen aus diesen Büchern und auch aus dem Bibelstudium werden in ein sogenanntes Jahrhundertbuch eingetragen.

Auch der praktische Teil des Homeschooling kam nicht zu kurz, denn Yasmin ließ uns an ihrer eigenen Planung teilhaben und wir konnten sehr gut nachvollziehen wie eine sinnvolle Planung auszusehen hat. Besonders wichtig ist hier die zeitliche Anpassung an das Alter der Kinder: 15 Minuten konzentriertes Arbeiten sind hier wertvoller als eine halbe Stunde mit „halber Kraft“, als auch der Wechsel im Ablauf der Tätigkeiten. Nach einer Viertelstunde Rechnen ist das Schönschreiben oft nicht mehr so interessant. Einer spannenden Geschichte zuzuhören und diese dann nachzuerzählen macht da schon mehr Spaß.

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Jeden Morgen trafen wir uns zur gemeinsamen Andacht, und wir durften auch drei Vorträgen von Sacha beiwohnen. Seine Worte haben uns wohl oft mitten ins Herz getroffen, denn sie gaben den Anlass über wichtige Themen in und um die christliche Familie und Erziehung nachzudenken.

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Während dessen spielten die größeren Kinder am Sportplatz oder im angrenzenden Wald. Obwohl sich die meisten Kinder hier zum ersten Mal getroffen haben, fanden sie schnell zueinander und erzählten am Abend von neuen Spielen und Abenteuern die sie erlebt haben. Die Allerkleinsten kamen sogar in den Genuss einer Betreuung. Sie konnten malen oder basteln, sich schminken lassen und nach draußen zum Spielen gehen.

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Am Samstag veranstalteten wir einen bunten Abend. Zuerst konnten wir einem wunderbaren Zeugnis über eine Gebetserhörung von Aurora lauschen und dann trug eine Familie alle Bücher der Bibel als selbst komponiertes Lied vor. Natürlich wurden auch lustige Spiele gespielt.

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Nach einer letzten Andacht am Sonntagmorgen machten sich die Familien wieder auf den Weg nach Hause.

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Zu guter Letzt möchte ich noch anmerken, dass mich die Gemeinschaft der Familien am meisten beeindruckt hat. Vor allem da hier wirklich die unterschiedlichsten christlichen Konfessionen vertreten waren. Doch wie Sacha so schön gesagt hat: die Antwort auf unsere Fragen finden wir in der Bibel. Sie ist unsere Grundlage und das hat man an diesem Wochenende wunderbar spüren können.

Wir freuen uns schon auf den nächsten Herbst,

Bettina Dekker

Fotos (bis auf zwei) von Virgil Ciprian Florea

 


 

 

Prüfe deinen Zeitverbrauch

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Es ist wichtig unseren Zeitverbrauch zu prüfen. Wir sollten dabei Gott fragen, ob der Gebrauch unserer Zeit seinem Willen entspricht. Wenn wir unsere Zeit nicht gemäß seinem Willen gebrauchen, entgeht uns der Segen, den er für uns bestimmt hat. Wenn wir unsere Zeit vergeuden, können wir unseren von Gott gegebenen Pflichten nicht nachkommen. Wir sind dann gestresst, haben Schuldgefühle, oder sind unglücklich. Bei manchen führt das sogar zu Depressionen.

Gott wird gewiss nicht mehr von uns verlangen, als wir in der uns gegebenen Zeit tun können. Es ist also unsere Aufgabe, (mit Gottes Hilfe) herauszufinden, was Zeitverschwendung ist, was unsere Prioritäten sind, und wie wir unsere Zeit einteilen sollen.

Wenn mir eine gestresste Mutter schreibt, dass sie einfach nicht genug Zeit hat, all ihren Verantwortungen im Hausunterricht und mit den Kindern nachzukommen, bitte ich sie, mal ihre Zeiteinteilung zu überprüfen. Ein Zeitplan ist da sehr hilfreich. Ohne einen Zeitplan ist es schwer zu sehen, wie wir unsere Zeit verbringen. Ausserdem sind wir produktiver, wenn wir einen Zeitplan haben. Aber das ist ein anderes Thema.

Was kommt zuerst?

Es ist beispielsweise nicht ungewöhnlich, dass sich die Mutter in der Früh, bevor die Kinder aufwachen und bevor sie Zeit mit dem Herrn verbracht hat, vor den Computer setzt. In den stillen Morgenstunden liest sie ihre Emails oder den einen oder anderen Blog. Sie nimmt sich vor, nur 5-10 Minuten am Computer oder am Smartphone zu verbringen. Aber dann entschliesst sie sich, doch eine oder zwei Emails zu beantworten, sie liest noch einen interessanten und inspirierenden Blog usw. Eine Stunde später sitzt sie noch immer da. Inzwischen sind die Kinder wach und benötigen ihre Aufmerksamkeit. Die Mutter ist gereizt, weil sie nun von dem, was sie machen möchte, abgelenkt ist.

Zusätzlich hat diese Mutter ihre Zeit mit dem Herrn vernachlässigt. Würden wir Gott fragen, womit wir unsere Zeit als erstes verbringen sollten, würde er uns gewiss sagen, dass Gebet und Bibellesen wichtiger sind als wissenswerte Blogs zu lesen oder auf Emails zu antworten. Heißt das, dass wir niemals am Computer sitzen können? Keineswegs! Aber wir müssen Prioritäten setzen und uns bewusst sein, dass Zeit mit dem Herrn verbracht wichtiger ist als Emails oder Blogs.

Unsere Zeit mit dem Herrn und unsere hausfraulichen Pflichten sind wichtiger als Emails und Blogs. Vielleicht hat uns der Herr auch andere Dinge ans Herz gelegt, die vor dem Computer Vorrang haben. Sobald wir unsere Prioritäten gesetzt haben, können wir danach Zeit für Emails, Blogs und Internet einplanen. Mit einem solchen Zeitplan verhindert man, dass die Zeit am Computer nicht überhand nimmt und die wichtigen Dinge im Leben, wie Zeit mit dem Herrn, Familie und Kinder, nicht vernachlässigt werden.

Wie viel Zeit?

Der Computer und Smartphones sind nur Beispiele. Auch etwas so gesundes wie Fitness und Bewegung kann überhand nehmen, wenn man dieses nicht mit den anderen Pflichten vereinbart. Körperliche Fitness ist nicht wichtiger als geistlicher Wachstum. “Denn leibliche Übung ist wenig nütze; aber die Frömmigkeit ist zu allen Dingen nütze und hat die Verheissung dieses und des zukünftigen Lebens.” (1. Timotheus 4,8) Wenn also Fitness einen höheren Stellenwert als geistliche Gesundheit einnimmt, stimmt etwas nicht. Wenn die Mutter beim Training frustriert und mit den Kindern ungeduldig wird, sollte sie das vielleicht zu einem anderen Zeitpunkt machen, z.B. wenn die Kinder sie nicht brauchen oder jemand auf die Kinder aufpassen kann. Wiederum kann dabei ein Tagesplan helfen, damit wir allen Pflichten nachkommen können und trotzdem Zeit für Fitness finden.

Wo liegt unsere Aufmerksamkeit?

Sprechen wir mal vom SMS schreiben. Eine SMS hie und da nimmt nicht viel Zeit in Anspruch. Allerdings beeinträchtigt das SMS Schreiben die Aufmerksamkeit der Mutter und oft dauert eine Konversation per SMS weit länger als ein paar Minuten.

Oder wie wäre es mit Telefonaten? Natürlich möchten wir unsere Freundschaften pflegen. Aber es gibt Zeiten im Leben einer jungen Mutter, in denen sie nicht so viel Zeit hat zu telefonieren. Es gibt Dinge die wichtiger sind. Zu viel Zeit am Telefon verbracht, wenn man andere Pflichten und Prioritäten hat, führen zu Stress. Die Mutter ist entmutigt, weil sie ihre Pflichten nicht erfüllen kann.

Nutze die Zeit

Am Ende des Tage gehe ich gerne mit dem Gefühl ins Bett dem Willen Gottes gedient zu haben. “..und kauft die Zeit aus; denn es ist böse Zeit.” (Epheser 5,16). Ich kann meinen Tag so verbringen wie immer ich möchte. Auch wenn ich meine Zeit guten Dingen widme, kann ich am Ende des Tages doch entmutigt sein, weil ich meine Zeit nicht dem Willen Gottes gemäβ verbraucht habe. Vielleicht haben mich diese sogenannten guten Dinge davon abgehalten, Zeit mit meiner Familie zu verbringen oder meinen Pflichten nachzukommen. Diese Dinge haben mich vielleicht von meinen Kindern, die mich brauchen, abgelenkt.

Ich möchte uns alle dazu anregen, Gottes Willen in unserer Zeiteinteilung zu suchen. Prüfen wir doch, wie wir unsere Zeit nutzen und lasst uns unnütze Dinge vom Tagesablauf streichen, damit wir unsere Zeit produktiver gestalten. Manchmal ist es ratsam, von gewissen Dingen eine Pause zu machen, damit wir genug Zeit für die momentan wichtigen Dinge in unserem Leben haben. So können wir in glücklicheres und friedlicheres Leben leben.


 

Hier gibt es einen Tagesplan zum Runterladen

Der Text wurde aus dem Englischen übersetzt von Irene Grantham, USA  mit freundlicher Genehmigung der Maxwell Family

Die Bücher der Maxwell Family können in Europa bei Rainbow Books bestellt werden

Tipp: Bei Eduscho gibt es einen tollen magnetischen Planer


 

Category: Allgemein

Nur noch 2 Tage…..

…dann ist die Möglichkeit, bei der 3. Homeschooler-Freizeit dabei zu sein, vorbei!

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Charlotte – Mason – Workshop mit Yasmine Luethi

#Wie erstelle ich ein Naturtagebuch?

#Künstler,Dichter kennenlernen nach der Charlotte Mason Methode

#Homeschooling mit Vorschulkinder und Pubertierende

#5 Fehler,die ich bereut habe

#Fragen und Antworten zum Thema Charlotte Mason Methode

Anmeldungen zum Seminar