Weisheiten aus “Charly und die Schokoladenfabrik”

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Für den, der Kinder gerne hat,

gibt es noch einen guten Rat-

der wäre: Lasst sie niemals an

den Fernseh-Flimmerkasten ran!

(Am besten wärs in allen Fällen

den Kasten gar nicht aufzustellen.)

Doch vielfach achtet man nicht drauf,

und lässt den Dingen ihren Lauf.

Der halbe Tag, die halbe Nacht,

wird vor dem Bildschirm zugebracht.

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Natürlich zieht es Kinder immer

zu jeder Art von Bildgeflimmer.

Wenn sich nur irgendwas bewegt,

schon sind sie davon angeregt

und sind bereit, sich voll Vertrauen

denn GRÖSSTEN Blödsinn anzuschauen!

Es staunt das Kind, es starrt und stiert

und ist schon ganz hypnotisiert. -

Es treten -viel scheint nicht zu fehlen-

ihm fast die Augen aus den Höhlen.

Oh ja, dann sind sie “brav” und “nett”,

sie klettern nicht aufs Fensterbrett

und streiten nicht und sind nicht wild-

sie starren unverwandt aufs Bild.

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Da kann Mama die Haushaltssachen

in aller Ruhe fertig machen

und kann die freie Zeit benutzen

zum Teller waschen, Schuhe putzen…

Doch habt ihr niemals recht bedacht,

was das aus euren Kindern macht?

Die Sinne nehmen schweren Schaden,

und der Verstand wird überladen.

Die Phantasie wird nicht geübt,

die Kraft zu denken wird getrübt,

und schliesslich wird der Kinderkopf

mit lauter Plunder vollgestopft!

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Was wird, so könnte man sich fragen,

denn aber dafür vorgeschlagen?

Mal angenommen, es gelingt,

dass man das Ding beiseite bringt,

damit das Kind nicht fernsehn kann -

womit beschäftigen wir es dann?

Die Antwort will uns leicht erscheinen:

Was machten sie denn sonst, die Kleinen?

was hielt sie damals denn auf Trab,

als es das Fernsehn noch nicht gab?

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Ihr habt`s vergessen? Wisst nicht mehr?

Dann hört noch einmal alle her:

Sie lasen nämlich! Ja sie lasen!

Von Rittern auf dem grünen Rasen,

von Drachen, Königen und Elfen,

von Schmugglern, die mit schweren Schätzen

am Steuer bei Nacht durch die dunkle Wälder hetzen,

von Kapitänen, Segelschiffen,

von Inseln und Korallenriffen,

von Riesenhaien, Riesenwalen,

und von fürchterlichen Kannibalen…

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So war das – früher gab es immer

viel Bücher in dem Kinderzimmer,

am Boden und im Kinderbett

oben auf dem Bücherbrett.

Die Kleinen hatten ihre Märchen

vom Osterhasen bis zum Bärchen,

vom Hans im Glück, der Vogelschule

und vor der grauen Regenjule, hihihi

Vom Tischleindeckdich und vom Mond,

vom Schloss, in dem Dornröschen wohnt,

von Ruprecht und von Nikolaus,

von Onkel Fuchs und Tante Maus.

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Wie wusste man in früherer Zeit,

in Märchenbücher gut Bescheid!

Nehmt unsren Rat! Es ist am besten,

ihr trennt euch von den Flimmerkästen

Und an der Stelle, gleich darauf,

baut ein Regal für Bücher auf!

Verzichtet auf die bösen Blicke,

Revolver, Messer Ketten, Stricke,

Das Schreien, Stöhnen und das Schießen.

Bald wird das Kind sich neu entschließen,

die alten Dinge abzustreifen,

nach einem schönen Buch zu greifen.

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Und hat es damit erst begonnen,

dann haben wir schon halb gewonnen:

Es wird von sich aus interessiert -

was dann allmählich dazu führt,

dass es die neue Welt entdeckt,

die in den schönen Büchern steckt.

Es lernt und staunt und ändert sich -

kaum ist ihm mehr erinnerlich,

Wie`s damals seine Zeit verlor

vor dem verrückten Flimmerrohr.

 

Quelle: Charlie in der Schokoladenfabrik von Roland Dahl

Idee:https://lesemausblog.wordpress.com/2016/02/02/fernsehen-oder-lesen-teil-1/

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Schulleseliste ….

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…vor 100 Jahren und jetzt – ein Vergleich

 

 

1. Zeitperiode

Vor 100 Jahren wurden Bücher gelesen, die rund 50 Jahre alt waren

Die gewählten Bücher der heutigen Zeit sind selten älter als 20 Jahre.

2. Thematische Elemente

Die Bücher der alten Zeit waren voll mit geschichtlichem Hintergrund ( altes Griechenland,Mittelalter,..)

Heute handeln die Bücher von Drogen, schwierigen Jugendlichen,Talibans,illegale Einwanderer,…)

3. Leseniveau

Komplexe Sätze und ein reiches Vokabular im Gegensatz zu einfachen Sätzen,die mühelos verstanden werden.

 

Quelle:http://www.thefederalistpapers.org/us/school-reading-lists-100-years-ago-vs-today-show-how-far-educational-standards-have-declined

 


 

 

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Pflichtkindergarten: Abmeldung ist möglich!

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In einer Vereinbarung gemäß Artikel 15a des Bundesverfassungsgesetzes (B-VG), einer Art Staatsvertrag zwischen Bund und Länder, wurde festgelegt, dass eine “halbtägig kostenlose und verpflichtende frühe Förderung in institutionellen Kinderbetreuungseinrichtungen” einzuführen ist. Damit sollten “allen Kindern beste Bildungsmöglichkeiten und Startchancen in das spätere Berufsleben unabhängig von ihrer sozioökonomischen Herkunft” geboten werden.

Tatsächlich ging es in der politischen Diskussion immer um die Frage, wie man mit Kindern in der ersten Volksschulklasse umgeht, die nicht Deutsch sprechen können. Um die Kinder “mit  Migrationshintergrund” nicht zu punzieren, mussten schließlich alle Kinder in den Zwangskindergarten. Schon damals und seit dem immer wieder sprechen “Experten” davon, dass ja ein Jahr viel zu wenig sei. Die Gleichschaltung aller Kinder ist erst zu erreichen, wenn diese mindestens drei Jahre vor der Schule verpflichtet werden.

weiter geht’s hierhttp://schreibfreiheit.eu/2010/08/02/zwangskindergarten-abmeldung-ist-moglich/

—->Abmeldung vom verpflichtenden Kindergartenjahr


 

 

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Hey Papa! Die Rolle der Väter im Homeschooling

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Wenn wir heutige durchschnittliche Familien anschauen, hat es oft den Anschein, dass sich die Väter aus vielen Bereichen, die die Familie und  Kindern betreffen, total ausgeklinkt, total zurückgezogen haben. Sie haben ihren Beruf, eventuell noch ein Hobby, das war’s.

Oft fragt man sich, „Wo sind die Männer?“. Alles, was mit der Familie zu tun hat, mit der Organisation, mit Kommunikation innerhalb der Familie und nach außen – läuft über die Mütter. Hier können wir als Homeschooling-Väter bewusst einen Gegenpol setzen, ein Signal, dass es so nicht sein muss, und so auch nicht Gottes Plan war, als er die Familie entwarf. (von Dr Auke Boersma )

Weiter geht es hier:http://homeschoolers.at/berichte-und-meinungen/hey-papa-die-rolle-der-vaeter-im-homeschooling.html


 

 

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Homeschooler – Konferenz 2016

1.09.2016 – 4.09.2016 am Annaberg

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