Homeschooler Sommertreffen

 

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Ort:  Spielplatz “Am Damm” in Linz auf der angrenzenden Spielwiese

Datum: 2.Juli 2016

Uhrzeit: 15.00

Eingeladen sind Homeschooler,Freilerner und Interessierte

Mitzubringen : eigenes Picknick, Sitzgelegenheiten, Bälle,Federball,Sandspielsachen,Badesachen (es gibt einen Wasser-Sand-Spielplatz)

Jeder ist für seine Kinder verantwortlich !

 

Ich freu mich auf euer Kommen

Susi

Category: Allgemein

Kunstunterricht

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Es sieht so aus, als ob viele Schulen entweder hier und dort ein bisschen Kunst über ihren Lehrplan drüberstreuen oder das Thema aufgrund von zeitlichen Problemen ganz weglassen. Keine dieser Vorgehensweise hat einen großzügigen Lehrplan als Ziel im Auge.

Charlotte Mason ist da einen ausgeglichenen Weg gegangen. Einerseits hat sie genügend Zeit für all ihre Schüler eingeplant, damit sie die Kunst der anderen schätzen und andererseits gab es genügend Möglichkeiten, die eigene Kunst auszudrücken. Auch wir können das tun, egal, wie es mit unseren künstlerischen Fähigkeiten steht.

 

Kunstwertschätzung

 

Ein Schätzen der Kunst kommt durch eine Methode namens Bildstudie zustande. Alles, was dazu nötig ist, sind 10-15 Minuten pro Woche. Und so wird eine Bildstudie unterrichtet.

  1. Such dir einen Künstler bzw. eine Künstlerin aus und bleibe dabei 12 Wochen.
  2. Einmal pro Woche suchst du dir ein Werk des Künstlers aus und betrachtest es mit den Schülern solange, bis sie die Details auch mit geschlossenen Augen vor sich sehen können.
  3. Lass anschließend die Kinder erzählen, wie das Bild aussieht, indem du es verdeckst oder hinter deinem Rücken versteckst.
  4. Schaut euch dann nochmal das Bild gemeinsam an und sprecht über andere interessante Details.
  5. Hänge das Bild für den Rest der Woche zuhause auf.

 

In der darauffolgenden Woche schaut euch ein anderes Bild des gleichen Künstlers an. Das macht ihr einmal pro Woche und solange, bis ihr sechs bis acht Bilder eines Künstlers durchgemacht habt. Ihr könnt auch eine lebendig erzählte Biografie eines Künstlers lesen und vergesst nicht, den Künstler auf dem Jahrhundertbuch einzutragen.

Am Ende der 12 Wochen werdet ihr ein ziemlich gutes Gefühl für den Stil und die Ideen des Künstlers entwickelt haben, die er durch die Werke vermitteln wollte. Das Gleiche mach dann mit einem weiteren Künstler.

Charlottes Wunsch war es, die Kinder in die Welt der großen Ideen der Künstler durch deren Werke einzuführen und sich dann zurückzuziehen. Sie hat keine Kunstkurse bzw. Interpretationskurse für Kunst abgehalten sondern die Kinder ermutigt, sich die Werke selbst genau anzuschauen und sich dann ihre eigene Meinung zu bilden.

 

Kunstausdruck

 

Charlotte leitete ihre Schüler auch an, wie sie sich selbst ausdrücken konnten. Sie plante Zeit für Kinder ein, damit sie frei nach ihren Vorstellungen zeichnen konnten bzw. das, was sie in ihrer Umgebung wahrnahmen. Methoden waren das Töpfern, Malen, Zeichnen und Kohlezeichnen.

Es gibt nicht viele detaillierte Informationen, wie Charlotte Kunst unterrichtete, aber viele ihrer Prinzipien für den Unterricht im Basteln waren die gleichen.

  1. Plane den Kunstunterricht für den Nachmittag ein, damit du mehr Zeit zur          Verfügung hast und die kürzeren Stunden am Vormittag schon vorüber sind.
  2. Sag den Kindern, dass sie immer ihr Bestes geben sollen.
  3. Um die Kinder zu ermutigen, ihr Bestes zu geben, zeige ihnen langsam und geduldig, was sie tun sollen.
  4. Achte darauf, dass die Projekte immer auf die Fähigkeiten abgestimmt sind. Fordere sie heraus, aber überfordere sie nicht.
  5. Suche Projekte aus, die Sinn machen und gib ihnen keine Aufgaben, die dann einfach weggeworfen werden. Die Kinder sollen Zeit und Mühe aufbringen und dann ein Erfolgserlebnis haben, etwas vollbracht zu haben.

 

Kunst ist ein wunderbares Werkzeug, das Abwechslung in euren Tag hineinbringt und die Gedanken der Kinder mit dem, was gut, schön und großzügig ist. Mit Charlottes einfachen Methoden  musst du kein Kunstexperte sein, um deinen Kindern das Geschenk der Kunst vermitteln zu können.

mehr über Charlotte Mason


 

 

2016 Reading challenge

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Egal ob du ein Gelegenheitsleser oder eine Leseratte bist,hier ist für jeden etwas dabei.

Die ” 2016 Reading challenge

Plan zum Download:

2016+Reading+Challenge+Plain

Das sind meine Bücher als ” Light reader”

  • Ein Buch über christliches Leben:

A nail in a sure place,  Margret Jensen

  • Eine Biographie

Malala

  • Eine klassische Novelle

Leutnant Gustl , Arthur Schnitzler        

  • Ein Buch,welches das Leben eines Bekannten verändert hat

The book that made your world   Vishal Mangalwadi

  • Ein Kommentar zu einem Bibelbuch

Das Buch Rut , Helmuth Pehlke

  • Ein Buch über Theologie
  • Ein Buch mit dem Wort “Evangelium” im Titel
  • Ein Buch,das mein Pastor empfiehlt
  • Ein Buch,das älter als 100 Jahre ist

 

  • Ein Kinderbuch

Sofies Welt ,Jostein Gaander

  • Ein Krimi

Schneewitchen-Party ,Agathe Christie

  • Ein Buch,das 2016 herausgekommen ist
  • Ein Buch über ein aktuelles Thema

Jesus und Mohammed  ,Mark Gabriel

 

Wie schaut eure Liste aus?

 

Diesen Artikel fand ich auch sehr interessant:

How to Raise Boys Who Read

 


 

 

 

 

 

 

 

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Weisheiten aus “Charly und die Schokoladenfabrik”

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Für den, der Kinder gerne hat,

gibt es noch einen guten Rat-

der wäre: Lasst sie niemals an

den Fernseh-Flimmerkasten ran!

(Am besten wärs in allen Fällen

den Kasten gar nicht aufzustellen.)

Doch vielfach achtet man nicht drauf,

und lässt den Dingen ihren Lauf.

Der halbe Tag, die halbe Nacht,

wird vor dem Bildschirm zugebracht.

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Natürlich zieht es Kinder immer

zu jeder Art von Bildgeflimmer.

Wenn sich nur irgendwas bewegt,

schon sind sie davon angeregt

und sind bereit, sich voll Vertrauen

denn GRÖSSTEN Blödsinn anzuschauen!

Es staunt das Kind, es starrt und stiert

und ist schon ganz hypnotisiert. -

Es treten -viel scheint nicht zu fehlen-

ihm fast die Augen aus den Höhlen.

Oh ja, dann sind sie “brav” und “nett”,

sie klettern nicht aufs Fensterbrett

und streiten nicht und sind nicht wild-

sie starren unverwandt aufs Bild.

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Da kann Mama die Haushaltssachen

in aller Ruhe fertig machen

und kann die freie Zeit benutzen

zum Teller waschen, Schuhe putzen…

Doch habt ihr niemals recht bedacht,

was das aus euren Kindern macht?

Die Sinne nehmen schweren Schaden,

und der Verstand wird überladen.

Die Phantasie wird nicht geübt,

die Kraft zu denken wird getrübt,

und schliesslich wird der Kinderkopf

mit lauter Plunder vollgestopft!

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Was wird, so könnte man sich fragen,

denn aber dafür vorgeschlagen?

Mal angenommen, es gelingt,

dass man das Ding beiseite bringt,

damit das Kind nicht fernsehn kann -

womit beschäftigen wir es dann?

Die Antwort will uns leicht erscheinen:

Was machten sie denn sonst, die Kleinen?

was hielt sie damals denn auf Trab,

als es das Fernsehn noch nicht gab?

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Ihr habt`s vergessen? Wisst nicht mehr?

Dann hört noch einmal alle her:

Sie lasen nämlich! Ja sie lasen!

Von Rittern auf dem grünen Rasen,

von Drachen, Königen und Elfen,

von Schmugglern, die mit schweren Schätzen

am Steuer bei Nacht durch die dunkle Wälder hetzen,

von Kapitänen, Segelschiffen,

von Inseln und Korallenriffen,

von Riesenhaien, Riesenwalen,

und von fürchterlichen Kannibalen…

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So war das – früher gab es immer

viel Bücher in dem Kinderzimmer,

am Boden und im Kinderbett

oben auf dem Bücherbrett.

Die Kleinen hatten ihre Märchen

vom Osterhasen bis zum Bärchen,

vom Hans im Glück, der Vogelschule

und vor der grauen Regenjule, hihihi

Vom Tischleindeckdich und vom Mond,

vom Schloss, in dem Dornröschen wohnt,

von Ruprecht und von Nikolaus,

von Onkel Fuchs und Tante Maus.

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Wie wusste man in früherer Zeit,

in Märchenbücher gut Bescheid!

Nehmt unsren Rat! Es ist am besten,

ihr trennt euch von den Flimmerkästen

Und an der Stelle, gleich darauf,

baut ein Regal für Bücher auf!

Verzichtet auf die bösen Blicke,

Revolver, Messer Ketten, Stricke,

Das Schreien, Stöhnen und das Schießen.

Bald wird das Kind sich neu entschließen,

die alten Dinge abzustreifen,

nach einem schönen Buch zu greifen.

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Und hat es damit erst begonnen,

dann haben wir schon halb gewonnen:

Es wird von sich aus interessiert -

was dann allmählich dazu führt,

dass es die neue Welt entdeckt,

die in den schönen Büchern steckt.

Es lernt und staunt und ändert sich -

kaum ist ihm mehr erinnerlich,

Wie`s damals seine Zeit verlor

vor dem verrückten Flimmerrohr.

 

Quelle: Charlie in der Schokoladenfabrik von Roland Dahl

Idee:https://lesemausblog.wordpress.com/2016/02/02/fernsehen-oder-lesen-teil-1/

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Schulleseliste ….

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…vor 100 Jahren und jetzt – ein Vergleich

 

 

1. Zeitperiode

Vor 100 Jahren wurden Bücher gelesen, die rund 50 Jahre alt waren

Die gewählten Bücher der heutigen Zeit sind selten älter als 20 Jahre.

2. Thematische Elemente

Die Bücher der alten Zeit waren voll mit geschichtlichem Hintergrund ( altes Griechenland,Mittelalter,..)

Heute handeln die Bücher von Drogen, schwierigen Jugendlichen,Talibans,illegale Einwanderer,…)

3. Leseniveau

Komplexe Sätze und ein reiches Vokabular im Gegensatz zu einfachen Sätzen,die mühelos verstanden werden.

 

Quelle:http://www.thefederalistpapers.org/us/school-reading-lists-100-years-ago-vs-today-show-how-far-educational-standards-have-declined

 


 

 

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