Soft Skills fördern bei Kindern

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Immer wieder berichten Eltern darüber, dass sie eine große Kluft zwischen dem österreichischen Lehrplan und dem Lernvermögen ihrer Kinder wahrnehmen. Die Kinder werden nicht mit dem Stoff fertig. Die Lerneinheiten ziehen sich in die Länge. Es gibt Tage an denen nur noch gelernt wird, und die gemeinsame Freizeit zu kurz kommt. Manchmal denkt man darüber nach, ob die Entscheidung unsere Kinder in den häuslichen Unterricht zu geben richtig war. Kennt ihr das? Charlotte Mason schreibt sehr viel über diese Probleme und ihre Lösungen. Leider wird darüber nicht sehr oft berichtet. Es ist ja auch ein schwieriges Thema. Ich möchte euch nun ein paar grundlegende Fakten aus Masons Wissensschatz darlegen und hoffe dem Einen oder Anderen damit ein bisschen Sicherheit und Wohlgefühl schenken zu können.

„Soft skills“ sind heute wichtiger denn je, wenn es darum geht eine Berufsausbildung zu beginnen. Mason bezeichnete diese „soft skills“ als „habbits“, im Sinne von Fähigkeiten und Fertigkeiten, oder auch Eigenschaften die durch Einsicht erworben werden. Liest man ihre Texte genauer, kann man erkennen, dass sie diese Fähigkeiten und Fertigkeiten immer wieder mit automatisierten Handlungen vergleicht. Warum macht sie das? Ist es nicht wichtig, dass unsere Kinder sich aus „freiem Willen“ für gutes Benehmen etc. entscheiden? Natürlich ist das so. Kurz zusammengefasst möchte ich das wie folgt erklären: wenn unsere Kinder ihre Fähigkeiten und Fertigkeiten und vor allem den Willen dazu automatisiert haben, wenn sie nicht mehr darüber nachzudenken haben, ob sie etwas tun sollen, wollen oder können, dann sparen sie sich sehr viel Zeit. Die Frage ist nun, wie man so ein Verhalten aufbauen kann.

Zu aller erst nimmt sich Charlotte Mason uns, die Eltern, zur Brust. Wir tragen die Verantwortung dafür, welche Gewohnheiten, Fähigkeiten und Fertigkeiten in unseren Kindern entstehen. Dessen sollten wir uns wieder ganz bewusst sein. Natürlich werden unsere Kinder auch von außen beeinflusst und natürlich macht es keinen Sinn Kinder abgeschottet von der Umwelt aufwachsen zu lassen. Haben wir jedoch in den ersten Jahren den Grundstein für christliches Verhalten gelegt, können unsere Kinder auf diese Basis zurückgreifen und zwar nicht nur das Lernen betreffend, sondern in ihrem ganzen Leben. Der wichtigste Grundsatz hierbei ist, dass wir unseren Kindern jenes Verhalten vorleben, welches wir von ihnen wünschen. Das fängt bei der Tagesstruktur an. Kinder die von klein auf an einen geregelten Tagesablauf gewohnt sind, haben auch mit zielgerichtetem planvollen Lernen im häuslichen Unterricht weniger Probleme.

Die ersten grundlegenden Verhaltensweisen die Mason aufzählt lauten: Taktgefühl, Wachsamkeit und Beständigkeit. Diese sollten „mit der Muttermilch eingesogen werden“. Dieses Verhalten leben wir vor, indem wir angemessen und ständig auf das Einhalten gewisser Regeln achten. Das gilt in jeder Hinsicht: Wenn wir mit unseren Kindern, oder für sie, einen Lernplan erstellen, sind wir auch dafür zuständig, dass dieser eingehalten wird. Wenn wir sagen: wir machen jeden Tag 15 Minuten Mathematik, dann ist nach 15 Minuten Schluss. Darum ist es auch so wichtig, dass sich Zeitdauer und Inhalt der Pläne mit der Lernentwicklung des Kindes ändert. Dazu noch später. Weigert sich ein Kind zu lernen, liegt das daran, dass es eine schlechte Gewohnheit erlernt hat. Nämlich die, die eigenen Wünsche und Bedürfnisse über die der Anderen zu stellen. Das richtige Verhalten müssen wir dann wieder neu einlernen. Mason betont es sehr – und sie hat so recht – dass es hat keinen Sinn macht stundenlang an einem Fach zu sitzen, um ein Arbeitspensum zu schaffen! Die Abwechslung der Tätigkeiten ist von Bedeutung, wenn es darum geht, unseren Kindern die Freude am Lernen zu erhalten.

Einige Kinder haben vielleicht Probleme über eine bestimmte, festgesetzte Zeit bei der Sache zu bleiben. Hier ist es unsere Aufgabe das Kind an seinen Auftrag zu erinnern, mit Taktgefühl und ständig und durch einen angemessenen Arbeitsplan das Lernen zu lenken. Masons Grundsatz, das Thema, oder wenn ihr wollt der Motivationsspruch, war und ist: I am, I can, I ought, I will. „I am“ im Sinne von, jedes Kind ist individuell verschieden „I can“ es hat die Möglichkeit etwas zu tun „I ought“ wir kennen die richtige Entscheidung die zur Ausführung leitet (Jakobus 1,22) „I will“ und diese Entscheidung fällt positiv, kraftvoll für die Ausführung aus, Alles recht und schön. Aber in der Praxis?

Grundsätzlich… Mason warnt uns davor unsere Kinder zu verweichlichen und zwar auf eine ganz besondere Art und Weise. „Wir haben auf dem Plan zwar Geschichte stehen, aber heute ist es so schön und für morgen ist Regen gemeldet, geht doch einfach hinaus zum Spielen. Wir sind ja im häuslichen Unterricht, wir können es uns einteilen.“ Kennt ihr das? Ihr habt schon eine Planung vorgenommen und zwar diese: heute ist Geschichte dran. Was lernen die Kinder daraus? Man kann Ausnahmen machen! Warum sollen wir dann nicht morgen auch eine Ausnahme machen, oder übermorgen? Und schon entsteht etwas sehr Ungeliebtes, aber Bekanntes: das Chaos. Auch hier gilt es taktvoll und beständig ein Vorbild zu sein. Wir verlangen unseren Kindern sehr viel ab, wenn sie sich ständig auf Veränderungen einstellen müssen. Gute Gewohnheiten helfen dem Kind und auch uns Erwachsenen gute Entscheidungen zu treffen. (Im Sinne von Römer 12,2)

Diese Gewohnheiten lokalisiert Mason nicht nur im geistigen Handeln, sondern auch im körperlichen Tun. Sie empfiehlt Kinder schon früh zur sportlichen Betätigung zu ermutigen, da dies ihrer Erfahrung nach großen Einfluss auf die Fähigkeit der Kinder hat ihre Gedanken und Gefühle in richtige Bahnen zu lenken. Was empfiehlt Mason nun, um das richtige Verhalten zu formen? Erstens, ermutigt sie uns zu erkennen, dass das richtige Verhalten sich selbst belohnt, also keiner externen Bewertung in Form von Noten oder Süßigkeiten, etc. bedarf. Wenn das Kind durch Konzentration und Eifer vor der festgelegten Zeit mit seiner Arbeit fertig ist, gehört der Rest dieser Zeit dem Kind, es darf darüber frei verfügen. Auch dies sollen wir bemerken, und zwar immer: Sieh wie schnell du das geschafft hast! Du hast dir nun 5 Minuten Pause verdient! Doch bis es so weit ist, wird es unsere Aufgabe sein darauf zu achten, dass die Anforderungen an den Zeitplan angepasst sind und dieser eingehalten wird. Auch für den Fall, wenn gar nichts mehr geht, hat Mason einen Rat: wechselt das Thema! Macht etwas ganz Anderes und tauscht einfach die Fächer. Dann kommt wieder in das schwierige Thema zurück, denn eines ist klar, die Aufgaben sollen erfüllt werden.

Kleinkinder

Masons Ratschläge fangen nicht mit dem Schulalter an, oder im Kindergarten. Sie beginnt mit dem Säugling. Wenn ihr merkt, dass das kleine Kind sich einer Sache zuwendet, ergreift diese Gelegenheit und versucht durch passende Geschichten, Lieder oder Reime die Aufmerksamkeit eine kurze Zeit lang aufrecht zu erhalten. Tut das bewusst! Oft flunkern kleine Kinder gerne, wenn sie etwas erzählen. Haltet sie dazu an bei der Realität zu bleiben. Märchen gibt es im Märchen und sonst nicht. Ihr tut euch und den Kindern etwas Gutes damit. Ab dem zweiten Lebensjahr wird es zur Aufgabe der Kinder ihre Sachen selbst wegzuräumen. Achtet darauf, dass die Spielzeuge im Kinderzimmer in Ordnung sind. Sortiert zum Beispiel immer wieder leere Filzstifte aus, spitzt die Farbstifte mit dem Kind, legt die Puppenkleidung zusammen, stellt die Autos schön ins Regal. Jedes Ding hat seinen Platz und jedes Ding sollte auch Nützlich sein! Fangt auch in diesem Alter an das Kind an Regelmäßigkeiten zu gewöhnen. Die tägliche Spielzeit, das tägliche Essen, der tägliche Spaziergang. So ist euer Kind daran gewöhnt, dass es zu Hause eine strukturierte Zeit gibt.

Die Aufmerksamkeit

Die Fähigkeit Aufmerksamkeit aufrecht zu erhalten ist eine sehr wichtige Voraussetzung für das Lernen. Unser Bewusstsein, das Denken, ist grundsätzlich immer in Bewegung, darum ist es um so wichtiger schon früh zu lernen diese Gedanken in bewusste Bahnen zu lenken. Mason definiert das Denken über das Gesetz der Assoziationen, also über das Herausbilden von Verknüpfungen. Sie bezeichnet diese Fähigkeit als „guten Diener, aber schlechten Lehrherrn“. Es ist unsere Aufgabe die Lerninhalte interessant zu machen. Darum ist unser grundsätzliches Interesse am Lerninhalt eine Voraussetzung. Vor allem sollen wir darauf achten, dass die Kinder nicht über ihren Büchern träumen. Wenn wir bemerken, dass nichts mehr weitergeht, ist es Zeit das Thema mit einem komplett anderen Thema auszutauschen. Wir sollen auch darauf achten, dass sich komplizierte Fächer in denen wir viel nachdenken müssen mit entspannenden Fächern abwechseln. Auch die Zeiteinteilung trägt dazu bei, die Aufmerksamkeitsspanne zu erhöhen. Wichtig dabei ist das Augenmerk auf sorgfältiges Arbeiten zu legen. Die Anzahl der Aufgaben soll ein sorgfältiges Arbeiten ermöglichen. Für Kinder unter acht Jahren ist eine Zeitspanne von bis zu 20 Minuten pro Einheit genug! Wir sollen unsere Kinder richtig loben. Lob ist eine natürliche Belohnung. Natürliche Belohnung sind Dinge die als logische, positive Konsequenz auf ein Handeln folgen. Dazu gehört also auch die Zeit die ich mir einspare. Mason schreibt, dass Kinder die fürsorglich erzogen werden, fast keine Bestrafung nötig haben. Trotzdem dürfen wir es nicht akzeptieren, wenn Kinder zum Beispiel das Lernen verweigern. Hier ist wieder das Taktgefühl, die Wachsamkeit und Beständigkeit der Mutter gefragt. Ein schlechter Nebeneffekt der beim Lernen entstehen kann, wird von Mason auch bemerkt. Es könnte sein, dass die Kinder ins Wetteifern verfallen. Darum: Gute Noten (im Sinne von Lob, als Belohnung) gibt es für gutes Benehmen und nicht vor erbrachte kognitive Leistungen. Hierzu gehört auch der Fakt, dass unsere Kinder nicht für uns, oder für sich selbst lernen, sondern um einen Arbeitsauftrag zu erfüllen, denn alles andere ist sehr schwierig. Wir lernen weder für die Eltern (oder die Schule), denn dann fehlt uns die nötige Aufmerksamkeit die wir brauchen um uns sorgfältig zu arbeiten (oder auch einfach der Wille dazu), noch für uns selbst, denn Christus steht an erster Stelle in unserem Leben und nicht wir. In Österreich gibt es eine Schulpflicht die neun Jahre beträgt und diese Pflicht haben wir zu erfüllen (Lukas 20,25). Lobt also die Kinder, wenn sie es schaffen, ihren Fokus auf das zu Lernende zu legen! „Das war eine sehr gute Arbeitsleistung von dir!“, statt „Du bist aber klug!“. Wenn ihr euch diese Ratschläge zu Herzen nehmt, wird es möglich Abschweifen, Schlampigkeit und Unmut im Keim zu ersticken. Für nicht erledigte Aufgaben, oder zusätzliche Arbeiten falls ihr das als notwendig erachtet, sieht Mason nicht mehr als 1,5 Stunden am Nachmittag vor! Sie ermutigt euch daran zu glauben, dass eure Kinder mit der Zeit lernen werden, ihre Aufgaben zu vollenden, wenn ihr konsequent seid.

Die Fähigkeit zu Denken

Das Ausformen der Aufmerksamkeit bildet hierzu die Grundlage. Der Begriff „Denken“ bedeutet bei Mason den Weg von Ursache und Wirkung, oder umgekehrt, mental nachzuvollziehen. Dies ist also ein klar begrenzter Bereich mit einer Zielsetzung. Mason erinnert uns daran, dass wir das Vorstellungsvermögen des Kindes „füttern“, da wir dem Kind die mediale Grundlage (auch verbal) darbieten. Kinder stellen oft die Frage „warum…“, dies sollten auch wir tun. Fragt die Kinder nach ihren Lerninhalten so, als wärt ihr die Schüler, damit regt ihr das gerichtete Denken an.

Die Fähigkeit sich zu Erinnern

Ich möchte hier nicht näher über die Gedächtnisleistungen des Menschen eingehen. Für uns ist im häuslichen Unterricht jede Fähigkeit von Bedeutung, die es uns ermöglicht Erinnerungen auf „Befehl“ (unserem eigenen) zu reproduzieren. Mason betont hier die Wichtigkeit der Wiederholung. Jede Lektion beginnt mit dem Ende der letzten Lektion. Darum liegt es an euch eine sinnvolle Reihenfolge einzuplanen. Dann wird uns die Fähigkeit des Assoziierens zum Um Wissen zu festigen benötigen wir Zeit! Fragt immer wieder nach: was war davor und was war davor? Denkt beim Planen daran, dass wir Gleiches mit Gleichem verbinden! Solche Dinge können wir uns besser merken. Sucht nach den Gemeinsamkeiten im Lehrplan!

Die Fähigkeit Aufgaben exakt auszuführen

Zu aller erst: gebt dem Kind nie eine Aufgabe zu lösen, die es nicht lösen kann! Wenn ihr wisst, dass euer Kind 7 Buchstaben perfekt schreiben kann und ab dem achten schlampig wird, dann gebt ihm 7 Buchstaben und diese perfekte Ausführung wird gelobt! Lasst die Kinder Bibelsprüche in ein eigenes Notizheft schreiben, oder auch einen Satz aus einem Buch das ihr gerade lest. Helft den Kindern dabei eine Form einzuhalten. Unterstützt sie durch angemessene Zeitpläne.

Die Fähigkeit sich Unterzuordnen

Unterordnung ist die grundlegende Fähigkeit im Leben. Es ist unsere Aufgabe die Kinder auf eine intelligente Art zur Selbstbeherrschung und Rechtschaffenheit zu erziehen. Hierbei geht es nicht um „tue dies“ oder „tue jenes“, sondern um jene Unterordnung die uns die Schrift lehrt. (5. Mose 5,16; Sprüche 6,20) Erwartet die Unterordnung von eurem Kind. Erwartet, dass eure Anforderungen erfüllt werden. Fordert die Einhaltung mit Taktgefühl der Aufgaben und Regeln ein. Lasst euch nicht auf Ausnahmen ein. Kinder die mit Regeln gut umgehen können, können auch mit Freiheit gut

Über die Wahrheit und das Temperament

Zu guter Letzt das Temperament…. Unsere Kinder werden nicht mit einem aufbrausenden Temperament geboren, sie können lediglich mit den Anlagen dazu geboren werden. Es liegt an uns was wir zulassen und was nicht. Darum erneut: seid Wachsam, taktvoll und konsequent. Eine Lüge ist eine Lüge. Schlechtes Benehmen ist schlechtes Benehmen und zwar immer. Arbeitet nicht an den schlechten Gewohnheiten, arbeitet an den guten! Dann kann das gute Benehmen zur Regel werden. Nachzulesen in : Home Education Vol.1 (von Charlotte Mason), When Children Love to Learn (von Elaine Cooper, S. 87 ff.)


 

Einladung zum 4. Homeschoolerseminar

                        AUSGEBUCHT !

Einladung 230317 10H00

Category: Allgemein

Homeschooler Sommertreffen

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Bringt eure interessierten Freunde und Bekannte mit. Wir feiern unseren Schulabschluss und geben Erstinfos für Interessierte. Jeder sorgt für sein eigenes Picknick.

Wir freuen uns auf euer Kommen!

Susi für den Homeschooler.at Verein

FREITAG, 30. JUNI

AB 14:00 UHR

Baumgärtelspielplatz

Baumgärtelstraße 7, 4040 Linz

       Lageplan (neues Fenster).

 

 

Category: Allgemein

6 tools for self-education

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“The children, not the teachers,

are the responsible persons;

they do the work by self-effort.”

Charlotte Mason, Vol. 6, p.6

 

 

1. Lies ein wertvolles Buch!

“Wir müssen lesen, mit dem Ziel, wirklich etwas zu wissen,

ansonsten wissen wir nichts, obwohl wir lesen.”

(CM, Vol. 6, p.13)

 

2. Fasse in eigenen Worten zusammen!

“Wenn ein Schüler etwas in eigenen Worten sagen kann, können wir sicher sein, dass er es verstanden hat und weiss. Wenn er es nicht sagen kann, dann weiss er es auch nicht.” (CM, Vol. 6, p. 172f)

 

“Knowledge is not assimilated until it is reproduced.” (CM, Vol 6, p. 155)

 

 

3. Beobachte genau und sorgfältig!

Echtes Lernen geschieht, wenn die Schüler zum Denken angeregt werden

und Zusammenhänge erkennen

und diese mit ihrem Leben und Wissen verbinden können. (www.amblesideschweiz.ch/ The Science of Relations)

 

4. Notiere deine Entdeckungen!

  • Schreib-Hefte: für ihre Aufsätze, schriftliche Nacherzählungen, Diktate, Grammatik-Entdeckungen
  • Ein Motto-Buch: für Lieblingszitate aus den Büchern, die sie gerade lesen
  • Ein Jahrhundertebuch: eine Zeitleiste um geschichtliche Zusammenhänge zu erkennen
  • Ein Naturtagebuch: für Beobachtungen in der Natur
  • ein Mathematik-Notizbuch: für Mathematikprinzipien, die sie unter unserer Anleitung entdeckt haben

 

 

5. Lerne auswendig und trage es vor!

“It is a delightful thing to have the memory stored with beautiful, comforting, and inspiring passages.” (CM, Vol.1, p 253)

 

“The one reciting should speak beautiful thoughts so beautifully, with such delicate rendering of each nuance of meaning, that he becomes to the listener the interpreter of the author’s thought.” (CM, Vol. 1, p. 223)

 

6. Kreiere etwas Eigenes!

Das kann ein Vortrag, ein Lapbook, ein Plakat, eine Powerpoint, eine Zusammenfassung oder eine Lektion sein.

 

“There is no education but self-education

and only as the young student works with his own mind

is anything effected.”

(CM, Vol.6, p.289)

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Yasmine Luethi ist Referentin beim Homeschool-Seminar 2017 am Annaberg.
Sie lebt mit ihrer Familie in Rumänien.
Hier könnt ihr den sehr interessanten Blog von Yasmine lesen:
https://lebenundlerneninrumaenien.wordpress.com/2017/02/28/wie-kann-mein-kind-ein-selbstaendiger-lerner-werden/


 

Category: Gastblogger

Die Geschichte von Candy Cane

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Candy Cane

Der Candy Cane ist das bedeutendste Weihnachts Symbol in den USA. Das Symbol etablierte sich im späten 18. Jahrhundert, als ein Bonbonhersteller in Indiana die Bedeutung von Weihnachten durch ein aus Candy hergestelltes Symbol ausdrücken wollte. Es gefiel ihm die Vorstellung seine bis dahin nur weißen Pfefferminz Candy-Sticks in die Form einer Candy Cane zu biegen.Christus’ Symbole der Liebe und des Opfers sollten in den Candy Cane integriert werden.Er stellte einen einfachen weißen Pfefferminzstab her, wobei die Farbe weiss die Reinheit und die sündenfreie Natur von Jesus symbolisieren sollte.
Danach fügte er drei kleine rote Streifen hinzu, um den Jesus zugefügten Schmerz vor seinem Tod am Kreuz zu symbolisieren.Drei sollten es sein, um die heilige Dreifaltigkeit darzustellen. Er fügte einen weiteren, dickeren Streifen hinzu, um das Blut darzustellen, das Jesus für die Menschheit vergossen hatte.

Der Stab sieht einerseits wie ein Hirtenstab aus (vergl. Jesus, der Hirte der Menschen) und andererseits, umgekehrt betrachtet, stellt der Stab ein ‘J’ (wie Jesus) dar.

Quelle: http://www.magazinusa.com/us/info/show.aspx?unit=originals&doc=34

 

Hier gibt es eine Geschichte zum Vorlesen:

http://www.lgvgh.de/wp/die-geschichte-von-candy-cane

 


 

 

Category: Allgemein