Monthly Archives: August 2014

Plastilin, ein Dauerbrenner !

Wir alle wissen wie beliebt das  Arbeiten mit plastischen Material wie Plastilin bei jüngeren Kindern ist.

Es macht die Kinder ruhig , sie beschäftigen sich für längere Zeit und…es macht eine Menge Mist ;-).

Aber gibt es darüber hinaus noch andere Vorteile , wenn das Kind sich mit der Knetmasse beschäftigt ?

Auf jeden Fall !

Förderung der FEINMOTORIK

Kneten , rollen ,schneiden , kleine Kugeln erzeugen , auswalken, Würste , oder Schlangen bilden,usw.

Erweitern kann man das Spiel und die Lernmöglichkeiten (Hand-Augen Koordination, Konzentration ) , wenn kleine Gegenstände wie Muscheln , Kugeln , Glassteinchen , Naturmaterialien angeboten werden.

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ROLLENSPIELE , FANTASIE, SPRACHFÖRDERUNG

Beim Herstellen eines Gegenstandes muss das Kind es sich dreidimensional vorstellen, was die Wahrnehmung fördert !

IDEEN : Bäckerei mit Semmeln und Kipferln ,Puppengeburtstag mit Plastillintorte, Tiergarten,usw

MATHEMATIK,BUCHSTABEN

Buchstabe und dazugehörigen Gegenstand bilden (A-Apfel ), Zahlen bilden und die dazugehörige Anzahl von Kügelchen dazulegen lassen (Zahl 5-Kind legt die richtige Anzahl dazu )

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Vergleich von lang-kurz , schwer -leicht, rund-eckig spielerisch erarbeiten

 

PLASTILIN REZEPT

http://www.schlau-und-gesund.at/4/4-3/plastilin.html

 

WEITERFÜHRENDE LINKS:

http://www.prekinders.com/play-dough-math-mats/

http://www.flapjackeducation.com/2013/03/comparing-fractions-with-play-doh.html

http://www.icanteachmychild.com/outer-space-playdough/

http://www.oneperfectdayblog.net/2013/10/29/learning-to-use-scissors-with-play-dough/

http://craftulate.com/2014/05/20-free-play-dough-mats.html#_a5y_p=1684738

 

 

 

 

 

 

Category: Allgemein

Weshalb tun wir uns dies an?

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Wahre Bildung: Eine Grundsatzüberlegung am Anfang des neuen Schuljahrs

Weshalb tun wir uns dies an? Höchstwahrscheinlich sind wir nicht die einzigen Homeschooler, die sich diese Frage ab und zu stellen. Etwa dann, wenn wir morgens müde aus dem Bett steigen und Gott um seine Unterstützung für die nächsten Stunden anflehen. Im täglichen Ringen um Charakterentwicklung und  über dem Bewältigen von Veranstaltungen, Einladungen, Besuchen, Erwerbsarbeit und Haushalt schleicht sich im Hinterkopf gerne die leise Frage nach dem Sinn ein.

Es ist deshalb ungemein hilfreich, sich an übergeordneten Überlegungen zu orientieren. Der erste Teil des Buches „The Case for Classical Christian Education“ von Doug Wilson half mir beim Blick über den Tellerrand des Alltags hinaus. Wilson ist Vollblut-Vater und –Grossvater, privater Schulgründer, Buchautor und Gemeindeleiter aus den USA. Er liebt klare Statements. Lassen wir die nationalen Unterschiede einmal beiseite und widmen uns einigen seiner Überlegungen.

Die Ausgangslage: Bildung ohne Gott

Im ersten Schritt tut es gut, sich zu überlegen, in welcher Umgebung unsere Kinder aufwachsen. Zwar stehen wir noch immer unter dem Segen von jahrhundertealten christlichen Errungenschaften – gerade im Bereich der Bildung. Der Bildungsalltag ist jedoch seit mehr als hundert Jahren vom christlichen Glauben abgelöst. Wie zeigt sich das heute?

Wir leben in einer Zeit, in der Veränderung um der Veränderung willen gut ist. Fortschrittlich zu sein ist gut, ohne zu wissen, wohin der Fortschritt führt. Manchmal haben wir das Gefühl, mit den vielen Neuerungen im Bildungsbereich nicht mitzukommen. Doch Achtung: Viele Ressourcen werden in ständige Reformen gesteckt, nicht aber in die Bemühung, den Ausgangspunkt festzustellen und das reiche christliche Erbe zu erforschen.

Im Licht Gottes, der alles gemacht hat, ist wahre Bildung erst möglich. Wird der Bereich nicht vom Glauben umfangen, verkommt Bildung zu einer götzendienerischen und selbstwidersprüchlichen Angelegenheit. Eine Bildung, die Gott und sein Wort ignoriert, tut dies auf der ganzen Linie, in allen akademischen Disziplinen. Der untergründige Appell lautet: Stelle die biblische Wahrheit und die Gültigkeit des christlichen Glaubens in Frage. Nimm nicht an, dass sie relevant sein könnte für deine Lernprozesse. Deinen Glauben kannst du in deinem stillen Kämmerlein pflegen.

Unser Bildungssystem ist weitgehend vom Staat kontrolliert. Dieser ist jedoch entgegen naiver Vermutung keine neutrale Kontrollinstanz, sondern ein ideologischer Gigant, der über seine Bürokratie die aktuelle Weltanschauung in Verstand, Wille und Gefühl von Heranwachsenden einpflanzen will. Das Menschenbild beeinflusst Ziel, Rollen, Inhalte und Methoden.

Die Alternative: Eine Mini-Bildungsreform

Die ersten Jahre in einem christlichen Heim zu verbringen, in denen das Evangelium mit dem ganzen Leben in Verbindung gebracht wird, wird in einem Kind einen stärkeren Boden geben, als wir denken können. Doch dieser Schutz sei zu klein, fügt Wilson hinzu.

Jede wahre Bildungsreform beginnt in der Ruhe, sie beginnt in der Gnade. Wir können nicht darauf hoffen, in unserem Bemühen effektiv zu sein, wenn wir das Evangelium nicht erfassen und in seinen Verheissungen ruhen.

Was ist das Ziel der Bildung? Es geht um das Heranbilden von Anbetern Gottes. Bildung steht also im Dienst der Kirche. Leider vermittelt letztere selbst das Bild, dass der Glaube nur einen sehr begrenzten Einflussbereich aufweist und es so etwas wie „akademische Neutralität“ gebe. Wilson formuliert im Anschluss an den Missionsbefehl um: „Geht hin zu allen Völkern, und gebt euer Bestes, euch an sie anzupassen, indem ihr ihre Perspektive mit eurer ergänzt“.

Wilson schlägt drei Schritte vor: Nehmt eure Kinder von der staatlichen Schule und gebt sie niemals dorthin zurück. Sprecht bei jeder Gelegenheit über die kulturelle Malaise, inmitten derer eure Kinder aufwachsen müssen. Baut eine alternative Bildungs-Subkultur auf.

Ob Mathe, Biologie, Geschichte, Latein oder Englisch: Christus soll der Integrationspunkt zwischen den Lektionen des Klassenzimmers und dem Rest des Lebens werden. Wann immer ein Kind lernt, so soll es dies im wachsenden Bewusstsein tun, dass es Stück um Stück seiner Schöpfung kennenlernt und Fähigkeiten für ihn erwirbt. Jedes Detail kann so im Licht des Ewigen bedacht werden.

Unser Glaube ist auch und gerade für die Bildung relevant

Für einen westeuropäischen Christen, der sich von Kindsbeinen an die staatlichen Institutionen gewöhnt ist, der Bildung vom Glauben abkoppelt und für den die Kirche aus optionalen 90 Minuten Unterhaltung am Sonntagmorgen besteht, tönen diese Überlegungen viel zu radikal. Tatsächlich gibt diese Weltsicht viel zu diskutieren. Doug Wilson steht in der Tradition des reformierten Theologen Cornelius van Til (1895-1987). Persönlich kann ich ihm nicht in allen Bereichen folgen. Ich stimme zwar der Idee einer familiären Mini-Bildungsreform zu, lehne jedoch den Aufruf zu Bildung einer exklusiven Subkultur ab. Auch betrachte ich es längst nicht für alle christlichen Eltern als realistisch, ihre Kinder von der Schule zu nehmen.

Ich komme auf die eingangs aufgeworfene Sinnfrage zurück. Warum nehmen wir die tägliche Mühe des Privatunterrichts auf uns?

Nicht weil wir uns überlegen fühlen.

Nicht weil wir die öffentliche Schule im Reformeifer übertreffen wollen.

Nicht weil für uns das Kind unverdorben und die Schule böse ist.

Und auch nicht nur darum, weil wir ein One-to-one-Tutoring für akademisch aussichtsvoller halten

oder wir uns einfach  der beliebigen Peer-Orientierung entziehen wollen.

Wir reklamieren  die Relevanz des Glaubens für das ganze Leben. Ich glaube, dass es kaum je dringlicher war, sich den Fragen über das Verhältnis zwischen Glauben und Denken, Religion und Bildung zu widmen – und zu handeln.

P. S. Diese Worte gelten auch für öffentlich beschulte Kinder. Christliche Eltern können ihre Verantwortung, den weltanschaulichen Hintergrund mit ihren Kindern zu reflektieren nicht delegieren.

 

Hanniel (38) und Anne Catherine (35) unterrichten ihre Kinder, fünf Söhne im Altern von 10, 8, 6, 4 und 2 Jahren, seit 2008. Anne Catherine ist Grundschullehrerin, Hanniel arbeitet Teilzeit als Personalentwickler in einer privaten Spitalgruppe. Hanniel bloggt auf www.hanniel.ch und ist Verfasser des Buches „Home Education“ (VKW: Bonn 2011).

Category: Gastblogger | Tags:

Programmieren statt spielen !

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In den USA  gibt es eine Kampagne , wo Kinder für das Programmieren ( Webpages, Games, Windows ) interessiert werden sollen.

Immer mehr Arbeitskräfte werden mit  diesen Qualifikationen gesucht.

Programmieren , statt stumpf vor dem Computer sitzen und spielen.

Spielerisch und interessant wird das Programmieren gelernt und das logische Denken geschult .

Die ersten Lektionen sind gratis !

Hier ist die Webseite :

www.code.org

Interessant für englischsprachige Homeschoolers :

http://www.homeschoolprogramming.com/

 

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