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Die Geschichte von Candy Cane

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Candy Cane

Der Candy Cane ist das bedeutendste Weihnachts Symbol in den USA. Das Symbol etablierte sich im späten 18. Jahrhundert, als ein Bonbonhersteller in Indiana die Bedeutung von Weihnachten durch ein aus Candy hergestelltes Symbol ausdrücken wollte. Es gefiel ihm die Vorstellung seine bis dahin nur weißen Pfefferminz Candy-Sticks in die Form einer Candy Cane zu biegen.Christus’ Symbole der Liebe und des Opfers sollten in den Candy Cane integriert werden.Er stellte einen einfachen weißen Pfefferminzstab her, wobei die Farbe weiss die Reinheit und die sündenfreie Natur von Jesus symbolisieren sollte.
Danach fügte er drei kleine rote Streifen hinzu, um den Jesus zugefügten Schmerz vor seinem Tod am Kreuz zu symbolisieren.Drei sollten es sein, um die heilige Dreifaltigkeit darzustellen. Er fügte einen weiteren, dickeren Streifen hinzu, um das Blut darzustellen, das Jesus für die Menschheit vergossen hatte.

Der Stab sieht einerseits wie ein Hirtenstab aus (vergl. Jesus, der Hirte der Menschen) und andererseits, umgekehrt betrachtet, stellt der Stab ein ‘J’ (wie Jesus) dar.

Quelle: http://www.magazinusa.com/us/info/show.aspx?unit=originals&doc=34

 

Hier gibt es eine Geschichte zum Vorlesen:

http://www.lgvgh.de/wp/die-geschichte-von-candy-cane

 


 

 

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Gemeinsam Lernen motiviert…

Heuer treten wir das vierte Jahr unseres Hausunterrichts an und fühlen uns mittlerweile den Herausforderungen halbwegs gewachsen. Klar, das Leben mit vier Kindern, die ständig zu Hause sind und das meiste Wissen aus unserer Hand bekommen sollen, ist sehr intensiv. Aber das Zeitmanagement und die Aufgabenverteilung funktionieren mittlerweile ganz gut und wir genießen diese Lebensform.

Ich ertappe mich mittlerweile immer wieder dabei, wie ich “Materialien” der Kinder selbst verwende. Ich lese zum Beispiel die Bücher, die unsere größeren Jungs für den Deutschunterricht lesen, den heuer mein Mann übernommen hat. Diese “lebendigen” Bücher üben auch auf mich eine ungeheure Anziehungskraft aus!

Noch eine interessante Beobachtung, die ich neulich gemacht habe, betrifft die Motivation beim Lernen. Ich habe heuer begonnen, eine neue Sprache zu lernen, Hebräisch, mit der Erwartung, dass es mir eher leicht fallen würde. Ich habe bisher Sprachen relativ schnell gelernt. Aber diese ist für mich sehr herausfordernd. Allein mit dem Alphabet kämpfte ich wochenlang. Ich verstehe einfach keine Logik dahinter und habe nichts, woran ich knüpfen könnte. Trotzdem möchte ich es lernen. Schon lange war dies ein Wunsch von mir und heuer gab ein längerer Israelaufenthalt den Anlass dazu. Ich habe dort in einem Spielzeuggeschäft sogar hebräische Magnetbuchstaben erstanden!

Etwa einmal alle zwei Wochen nehme ich bei meiner Schwiegermutter eine Nachhilfestunde, da sie früher einmal Hebräisch gelernt hat. Beim letzten Unterricht war Sara, unsere Siebenjährige mit. Sie hat daneben ihre Schreibaufgaben erledigt und dabei ihre Ohren ganz weit aufgesperrt für diese neue Sprache, die Mama da lernt. Nach der Stunde hatte sie ihre Arbeit gut erledigt und die Grundlaute der hebräischen Sprache aufgeschnappt, wie ich beim anschließenden Spiel mit Bruder Gregor bemerkte. Sie spielten: englisch und hebräisch einkaufen und ahmten die Laute beider Sprachen täuschend echt nach!

Als ich später dann schreibend am Küchentisch saß und meine neuen Vokabel zum x-ten Mal schrieb, schaute mir Sara über die Schulter und sagte mit Genugtuung: “Gell, Mama, jetzt musst du auch neu schreiben lernen.” Und mit einem kecken Blick zeichnet sie einen der Buchstaben nach, mit dem Kommentar: “Ich kann das auch schon…” Tja, was Hänschen ganz leicht mit “links” lernt, muss Hans sich später mühsam erarbeiten….

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Maria Lang, geb. 1976, lebt mit ihrer Familie in Wieselburg, Niederösterreich.

Sie unterrichtet gemeinsam mit ihrem Mann seit 4 Jahren ihre 4 Kinder zu Hause und ist daneben als Autorin, Illustratorin und Referentin tätig. Ihre beiden Bücher „Einmal auftanken bitte! – 52 Atempausen für Mütter“ und „Kinder, Kirche, Kuchenkrümel – Mit Gott durch meinen Mama-Alltag“ sind im Neukirchener Verlag erschienen. Auf der Seite www.meinefamilie.at schreibt sie regelmäßig Blogs zu verschiedenen Themen .


 

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Der Pilger und die drei Schreine

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Ich habe eine Geständnis zu machen: Heute wollte ich nicht Mutter sein.

Ich wollte meine Kinder nicht unterrichten. Meine Tochter war zwar bereit, aber als sie auf ihrem Lieblingssessel sass, sank mir das Herz. Warum muss ich das schon wieder machen?

Mein anderes Kind benötigte meinen Rat in einer schwierigen Angelegenheit. Es ist toll, dass ich so eine Beziehung mit meiner Tochter habe. Ich würde das auch niemals ändern wollen. Aber ihre Frage war schwer zu beantworten. Warum krieg ich immer die schwierigen Fragen gestellt? Ich bin weder alt noch weise genug dazu.

Beim Abendessen hat sich meine Familie darüber lustig gemacht, dass ich immer darauf bestehe, dass alle ihr Gemüse essen. Natürlich ist das eine Kleinigkeit, aber auch Kleinigkeiten können einem manchmal zu viel werden. Ich hab es leid, immer die unbeliebten Entscheidungen treffen zu müssen.

Mutter sein ist nicht immer einfach. Eltern haben die von Gott gegebene Aufgabe, die Leitung im Haus zu übernehmen.

Manchmal möchten wir nicht derjenige sein, der alle  Entscheidungen trifft, vor allem, wenn wir merken, wie sehr diese Entscheidungen die Atmosphäre in unserem Haushalt beeinflussen. Manchmal sind wir es leid, die Verantwortung über Kinder und den Haushalt zu tragen.

Wenn wir ehrlich sind, kann das Planen des Abendessens manchmal schon zu viel werden. Noch eine Entscheidung, die wir treffen müssen! Noch eine Verantwortung zu tragen.

Charlotte Mason erkannte, wie schwer es manchmal ist, Mutter zu sein. Also schrieb sie eine Geschichte, um uns zu warnen. (Band 2, Seiten 12 u. 13):

Stell dir vor, du seist ein Pilger auf Wahlfahrt. In deinen Armen trägst du die Last der Authorität – die Verantwortung sich um alles Notwendige im Haushalt und die Kinder zu kümmern.

Während deiner Reise kommst du an drei Schreinen vorbei. Ein Schrein ist eine Art Heiligtum, ein Ort der Anbetung.

Der erste Schrein ist der Schrein der Popularität. Die Versuchung, die Last an diesem Schrein abzulegen, ist sehr groß. Vergiss die Verantwortung! Ich möchte lieber jedermanns Freund sein. Ich will, dass andere mich mögen!

Der zweite Schrein ist der Geschäftigkeit gewidmet. Auch hier wird gern die Last der Verantwortung abgelegt. Es gibt andere Dinge, denen wir lieber unsere Zeit schenken möchten.

Beim dritten Schrein sind viele stehen geblieben. Es ist der Schrein der Leichtigkeit. Die Last der Autorität ist immerhin sehr schwer! Warum muss ich so hart arbeiten? Es wäre leichter, Dingen einfach ihren freien Lauf zu lassen, als sich immer darüber Gedanken zu machen, was für die Familie am besten sei.

Diese Geschichte gibt uns zu denken, nicht wahr? Vor allem, wenn wir sie auf unser Leben beziehen.

Zum Beispiel ist es unsere Aufgabe, unseren Kindern bewusst gute Angewohnheiten beizubringen. Aber manchmal geben wir es auf, weil unsere Kinder den Wert der Gewohnheit nicht erkennen und nicht daran arbeiten möchten. Manchmal gibt es so viele andere Dinge, um die wir uns lieber kümmern würden. Vielleicht haben wir es auch aufgegeben, weil es anstrengend ist, konsequent täglich neue Gewohnheiten zu trainieren.

Der Hausunterricht muss konsequent durchgeführt werden. Jedoch sind wir versucht, Lektionen, die unseren Kindern keinen Spaß machen, auszulassen. Oder wir verbrauchen unsere Zeit mit anderen Aktivitäten, die leichter sind und mehr Spaß machen.

Es ist unsere Aufgabe, lebendige Ideen zu präsentieren. Aber unsere Freunde begnügen sich damit Fakten auswendig zu lernen. Wir vernachlässigen dann den Festschmaus der lebendigen Ideen, weil es leichter ist, den Kindern ein Textbuch vorzulegen, oder sie vor den Fernseher zu setzen.

Autorität tauscht ihre Verantwortung nicht gegen Popularität aus. Wir tun das, was für unsere Familie am besten ist, auch wenn es unseren Kindern nicht gefällt, oder unsere Freunde etwas anderes machen.

Autorität gibt auch nicht ihre Verantwortung im Namen der Geschäftigkeit auf. Wir erlauben es uns nicht, von momentanen sogenannten dringenden Dingen abgelenkt zu werden, sondern konzentrieren uns auf das, was beständig ist.

Autorität gibt auch nicht ihre Last auf, um ihr Leben leichter zu machen. Wir tun, was wir als richtig empfinden, auch wenn uns nicht danach ist, oder es schwierig ist.

Mutter sein ist eine hohe Berufung. Wir beeinflussen die Atmosphäre, Disziplin und das Leben zu Hause. Diese Verantwortung können wir einfach nicht ablegen! Wenn wir aufgeben, müssen unsere Kinder die Last tragen, oder sie gehen unter, weil sie die Leitung, die sie so sehr benötigen, nicht haben.

Und so, meine Mitpilger, hat Charlotte Mason mich wieder einmal ermutigt. Ich hoffe dich auch. Morgen ist ein neuer Tag mit neuen Herausforderungen. Aber während wir den Pfad gehen, der vor uns liegt, wollen wir uns erneut unserer Verantwortung hingeben. Vielleicht werden wir sie auch zu schätzen lernen.

Um der Kinder willen


 

Süßer Schulanfang

 

Ferienende, Schulbeginn,

die freien Tage sind nun hin.

 

Morgennebel, kühle Luft,

süßer Zwetschkenkuchenduft.

 

Neue Bücher, voll Elan

fangen wir zu lernen an.

 

Leere Hefte, flinke Hand

füllt sie bald bis an den Rand.

 

Neues Wissen, welch ein Spaß,

wenn wir fragen: “Wer?” und “Was?”

 

Was wir lernen hier und jetzt,

wird dann oft gleich umgesetzt.

 

Die Kinder, unser kleines Rudel,

backen einen Apfelstrudel!

Maria Lang 2016

 

Maria Portrait 1

Maria Lang, geb. 1976, lebt mit ihrer Familie in Wieselburg, Niederösterreich.

Sie unterrichtet gemeinsam mit ihrem Mann seit 4 Jahren ihre 4 Kinder zu Hause und ist daneben als Autorin, Illustratorin und Referentin tätig. Ihre beiden Bücher „Einmal auftanken bitte! – 52 Atempausen für Mütter“ und „Kinder, Kirche, Kuchenkrümel – Mit Gott durch meinen Mama-Alltag“ sind im Neukirchener Verlag erschienen. Auf der Seite www.meinefamilie.at schreibt sie regelmäßig Blogs zu verschiedenen Themen .

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