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10 Fehler, die Unterrichtende nach der CM Methode vermeiden sollten

 

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Meistens konzentriere ich mich auf das Positive und denke, was ich tun sollte. Aber manchmal kann es hilfreich sein, sich das vor Augen zu führen, was man nicht tun soll. Indem man das Ganze manchmal von der anderen Seite her aufrollt, kann man eine neue Seite entdecken, die einem vorher noch nicht aufgefallen ist.

 

Daher wollen wir uns diesmal 10 Fehler anschauen, die jemand vermeiden sollte, der nach der CM Methode unterrichtet. Das soll uns dabei helfen, wenn wir uns die Halbzeit des Schuljahres anschauen und sie auswerten.

 

1.) Zu vergessen, dass das Kind eine Person ist

 

Eines der Haupt-Prinzipien der CM-Methode lautet: „Das Kind ist eine Person mit allen Stärken und Grenzen, die seine Persönlichkeit ausmachen“ (Home Education, S. 4). Jedes Kind ist einzigartig. Es ist nicht jemand, das gerade eine bestimmte Klasse besucht oder dem ein Schild umgehängt wird. Mache dir Gedanken über deine Schüler bzw. deine Kinder und arbeite mit jedem Kind individuell.

 

2.) Deine Entscheidungen aus einer Furcht heraus zu treffen

 

Es passiert schnell, dass man sich nach den Erwartungen der anderen richtet – Was werden meine Verwandten denken? Wie wird mein Kind bei den standardisierten Tests abschneiden? Obwohl es nicht unbedingt schlecht ist, sich über diese Fragen Gedanken zu machen: Achte darauf, dass du dich davon nicht antreiben lässt. Eine aus Furcht getroffene Entscheidung erkennst du daran, dass du versuchst, etwas zu vermeiden. Du reagierst und versuchst alles daran zu setzen, damit deine Befürchtungen nicht eintreffen. Viel besser wäre es, deine Entscheidungen pro-aktiv zu treffen, indem du gut durchdachte Schritte überlegst, wie du dein klar definiertes Ziel erreichen kannst. Eines dieser Ziele sollte es sein, die Lust des Kindes am Lernen zu kultivieren und es als individuelles von Gott speziell geschaffenes Wesen zu sehen. Wenn du deinen Verstand und dein Herz für dieses Ziel einsetzt, wirst du dich nicht so sehr nach den Meinungen und dem Vergleichen mit anderen Menschen richten.

 

3.) Beim Nacherzählen unterbrechen

 

Ärgerst du dich nicht, wenn du den Faden verloren hast, wenn dich jemand unterbrochen hat? So geht es auch deinem Kind. Charlotte erinnert uns daran, dass wir ein Kind, das gerade nacherzählt, nie unterbrechen sollen (A Philosophy of Education, S. 172).Für einige von uns ist das einfach. Andere finden das schwierig. Einige finden es toll, wenn es in der Nacherzählzeit zur Diskussion kommt und es zu einem Geben und Nehmen in der Unterhaltung kommt.

Verwechsle die zwei Dinge aber nicht. Nacherzählen ist etwas anderes als eine Diskussion. Gib dem Kind eine Chance, damit es seine Gedanken sammeln, einen Satz bilden und seine Ideen zusammenhängend präsentieren kann. Ist das Kind mit dem Erzählen fertig, kannst du etwas ergänzen oder eine Diskussion erlauben.

Weitere Hilfe bekommst du im kostenlosen e-Buch: Five Steps to Successful Narration.

 

 

4.) Die Naturstudie wie eine einfache Unterrichtsstunde im Freien zu behandeln

 

Spaziergänge in der Natur sollten spontane Möglichkeiten für Entdeckungen bieten. Sie legen den Grundstein für zukünftige Naturwissenschaftslektionen. Charlotte beklagte sich und sagte „Wir wissen, wie wichtig es ist, die Natur zu erforschen, aber wir machen viel kaputt, indem wir sie anderen beibringen wollen!“ (Formation of Character, S. 396). Natürlich kannst du ein Ziel haben und deine Schüler auf ein bestimmtes Augenmerk lenken, aber denke daran, ihnen genügend Möglichkeiten und Zeit für ihre eigenen Entdeckungen zu geben. Achte dabei darauf, nicht zu viel Information parat zu haben.

 

5.) Gewohnheiten vernachlässigen

 

Die meisten von uns sind auf den akademischen Fortschritt fixiert und übertragen dieses Ziel oft auf den Heimunterricht. Aber der akademische Gesichtspunkt macht nur ein Drittel des CM Unterrichts aus. Der Unterricht zeigt sich an der Atmosphäre (du und dein Zuhause), an der Disziplin (der Gewohnheiten) und am Leben selbst (lebendige Ideen). Die Disziplin der Gewohnheit beträgt zumindest ein Drittel des gesamten Unterrichts aus (School Education, S. 99).

Gewohnheiten einzuüben ist das Um und Auf bei der „Schularbeit“! Fühl dich nicht schuldig, wenn du eine Geschichte-Lektion nicht fertigmachen kannst, weil du gerade dabei bist eine Gewohnheit einzutrainieren. Im großen und ganzen unterrichtest du noch immer, weil du mithilfst, das Kind zu formen, das es einmal als Person sein wird. Und dabei spielt das Einüben von Gewohnheiten eine große Rolle.

Unsere Informationen Laying Down the Rails family of resourcessind dafür da, diesen wichtigen Aspekt des Unterrichts genauer anzuschauen.

 

6.) Trockene Fakten unterrichten

 

Denk daran, dass der Unterricht durch großartige Ideen und lebendig geschriebene Bücher zum Leben erweckt wird (expressed through great ideas and living books). Die meisten der erhältlichen Unterrichtsmaterialien konzentrieren sich meist nur auf reine Fakten, während CM sagt, dass es „unsere Aufgabe ist, den Kindern die großen Ideen des Lebens, der Religion, der Geschichte und der Naturwissenschaft zu vermitteln“ (A Philosophy of Education, S. 40). Die Fakten sind noch immer dieselben. Aber sie sind verpackt in den großen Ideen, die sich im jeweiligen Kind verankern werden und die ihm helfen werden als Person zu reifen. take up residence in your child’s mind.

Gib dich nicht zufrieden damit, dass du dein Kind mit trockenen Fakten abfertigst.

 

7.) Zwischen dem Kind und einer großartigen Idee zu stehen

 

Widerstehe der Versuchung, dem Kind nur in kleinen Portionen das zu vermitteln, was du für richtig hältst. Stattdessen such dir ein gutes und lebendig verfasstes Buch aus, das großartige Ideen vermittelt und welches selbst das Unterrichten bzw. das Lehrersein übernimmt. Je mehr du über eine bestimmte Idee redest, desto weniger wird das Kind geneigt sein, es als seine eigene Idee anzunehmen. Streu einfach den Samen aus und vertrau, dass er Wurzeln schlägt. „Ist unseren Lehrern überhaupt bewusst, wie das viele Reden unseren Verstand kaputt macht?

 

Eine begeistert erzählte Geschichte trägt sicherlich mehr dazu bei, etwas in einem Kind zu bewirken damit es seine Ohren spitzt und gespannt zuhört. Nur wenige von uns halten sich selbst für inspirierend und finden es als sehr schwierig, die Aufmerksamkeit der Schüler in einer Klasse lange zu halten. Wir machen uns selbst dafür verantwortlich, wobei die Schuld meistens an der Methode liegt, die wir benutzen. Es liegt an der verwässerten mündlichen Lektion statt ein interessantes und fesselnden Buches zu verwenden (School Education, S. 229).

 

8.) Steckenbleiben

 

Wenn du einen Stundenplan gefunden hast, der gut passt, ist es einfach, das Programm einfach immer wieder gleichermaßen abzuspulen. Aber denk daran, dass du nicht im selben Trott steckenbleibst und bring immer wieder Abwechslung in das Semester hinein. Du musst nicht ständig das Rad neu erfinden, aber mach nicht die gleichen Gegenstände immer wieder zur genau derselben Zeit durch. Tagaus, tagein, jahrein, jahraus. Such dir einmal einen anderen Tag für das Naturstudium aus. Tausche die Tage, wo du eine Bildstudie oder einmal eine Musikstunde machst. Bau einmal ein Shakespeare Stück ein oder verbringe einmal pro Woche einen Tag mit Freunden im Park. Brich aus der Routine aus und bringe Abwechslung in den Unterricht hinein.

 

9.) Schlampige Arbeiten akzeptieren

 

Denk daran: Es gibt einen Unterschied zwischen Arbeiten, die aufgrund von Zeitdruck schlecht gemacht sind oder weil sie nicht richtig verstanden wurden. Überlege dir gut, wie du die Aufgaben für jedes Kind gestaltest, damit es sein Bestes geben kann. Jedes Mal, wenn das Kind eine Arbeit bekommt, denk daran: „Niemals soll das Kind eine Arbeit erledigen müssen, die nicht perfekt gemacht werden kann. Und Perfektion soll für das Kind eine Selbstverständlichkeit sein“ (Home Education, S. 160). Denk daran, liebevoll und geduldig mit den Kindern umzugehen, ohne dabei wie ein „Schwächling“ zu handeln.

 

10.) Etwas zu schwer für das Kind zu machen

 

Jemand, der erst kurz nach der CM-Methode unterrichtet, sagt für gewöhnlich Folgendes: „Das kann doch unmöglich so leicht sein“ oder „Das kann doch nicht so viel Spaß machen“. CM sagt dazu: „Natürlich kann es so leicht sein und Spaß machen!“. Sie sagt, dass mit dieser Methode „mehr Abwechslung in die Fächer hineinkommt. Durch die Mehrarbeit in jedem Fach in einer kürzeren Zeitspanne als normalerweise erlaubt ist, bleibt das Interesse bestehen, weil die Kinder gewohnt sind, genau und konzentriert aufzupassen“ (School Education, S. 240).

Die Charlotte Mason Methode konzentriert sich auf Qualität statt Quantität. Durch die kurz gehaltenen Lektionen wird von den Schülern volle Konzentration erwartet. Außerdem wird von ihnen erwartet, dass jeder sein Bestes gibt und leistet. Vom Elternteil fällt der Druck ab alles wissen zu müssen. Er verlässt sich auf die großartigen Autoren und lebendig geschriebene Bücher, welche einen Großteil des Unterrichtens ausmachen und übernehmen. Das Kind wird Schritt für Schritt herangeführt, selbstständig Dinge zu erarbeiten und entwickelt so die Lust am Lernen. Die CM-Methode ist unglaublich einfach und effektiv.

Mach es also nicht schwieriger als es ist und wie du den Unterricht aus deiner eigenen Schulzeit kennst. Lass einfach den ganzen Ballast hinter dir und genieße diese wunderbare Möglichkeit, gemeinsam mit deinem Kind nach der Charlotte Mason Methode zu lernen!

Mehr über die CM Methode kannst du hier lesen: https://www.charlottemasonbildung.at/

Soft Skills fördern bei Kindern

webseite CM

Immer wieder berichten Eltern darüber, dass sie eine große Kluft zwischen dem österreichischen Lehrplan und dem Lernvermögen ihrer Kinder wahrnehmen. Die Kinder werden nicht mit dem Stoff fertig. Die Lerneinheiten ziehen sich in die Länge. Es gibt Tage an denen nur noch gelernt wird, und die gemeinsame Freizeit zu kurz kommt. Manchmal denkt man darüber nach, ob die Entscheidung unsere Kinder in den häuslichen Unterricht zu geben richtig war. Kennt ihr das? Charlotte Mason schreibt sehr viel über diese Probleme und ihre Lösungen. Leider wird darüber nicht sehr oft berichtet. Es ist ja auch ein schwieriges Thema. Ich möchte euch nun ein paar grundlegende Fakten aus Masons Wissensschatz darlegen und hoffe dem Einen oder Anderen damit ein bisschen Sicherheit und Wohlgefühl schenken zu können.

„Soft skills“ sind heute wichtiger denn je, wenn es darum geht eine Berufsausbildung zu beginnen. Mason bezeichnete diese „soft skills“ als „habbits“, im Sinne von Fähigkeiten und Fertigkeiten, oder auch Eigenschaften die durch Einsicht erworben werden. Liest man ihre Texte genauer, kann man erkennen, dass sie diese Fähigkeiten und Fertigkeiten immer wieder mit automatisierten Handlungen vergleicht. Warum macht sie das? Ist es nicht wichtig, dass unsere Kinder sich aus „freiem Willen“ für gutes Benehmen etc. entscheiden? Natürlich ist das so. Kurz zusammengefasst möchte ich das wie folgt erklären: wenn unsere Kinder ihre Fähigkeiten und Fertigkeiten und vor allem den Willen dazu automatisiert haben, wenn sie nicht mehr darüber nachzudenken haben, ob sie etwas tun sollen, wollen oder können, dann sparen sie sich sehr viel Zeit. Die Frage ist nun, wie man so ein Verhalten aufbauen kann.

Zu aller erst nimmt sich Charlotte Mason uns, die Eltern, zur Brust. Wir tragen die Verantwortung dafür, welche Gewohnheiten, Fähigkeiten und Fertigkeiten in unseren Kindern entstehen. Dessen sollten wir uns wieder ganz bewusst sein. Natürlich werden unsere Kinder auch von außen beeinflusst und natürlich macht es keinen Sinn Kinder abgeschottet von der Umwelt aufwachsen zu lassen. Haben wir jedoch in den ersten Jahren den Grundstein für christliches Verhalten gelegt, können unsere Kinder auf diese Basis zurückgreifen und zwar nicht nur das Lernen betreffend, sondern in ihrem ganzen Leben. Der wichtigste Grundsatz hierbei ist, dass wir unseren Kindern jenes Verhalten vorleben, welches wir von ihnen wünschen. Das fängt bei der Tagesstruktur an. Kinder die von klein auf an einen geregelten Tagesablauf gewohnt sind, haben auch mit zielgerichtetem planvollen Lernen im häuslichen Unterricht weniger Probleme.

Die ersten grundlegenden Verhaltensweisen die Mason aufzählt lauten: Taktgefühl, Wachsamkeit und Beständigkeit. Diese sollten „mit der Muttermilch eingesogen werden“. Dieses Verhalten leben wir vor, indem wir angemessen und ständig auf das Einhalten gewisser Regeln achten. Das gilt in jeder Hinsicht: Wenn wir mit unseren Kindern, oder für sie, einen Lernplan erstellen, sind wir auch dafür zuständig, dass dieser eingehalten wird. Wenn wir sagen: wir machen jeden Tag 15 Minuten Mathematik, dann ist nach 15 Minuten Schluss. Darum ist es auch so wichtig, dass sich Zeitdauer und Inhalt der Pläne mit der Lernentwicklung des Kindes ändert. Dazu noch später. Weigert sich ein Kind zu lernen, liegt das daran, dass es eine schlechte Gewohnheit erlernt hat. Nämlich die, die eigenen Wünsche und Bedürfnisse über die der Anderen zu stellen. Das richtige Verhalten müssen wir dann wieder neu einlernen. Mason betont es sehr – und sie hat so recht – dass es hat keinen Sinn macht stundenlang an einem Fach zu sitzen, um ein Arbeitspensum zu schaffen! Die Abwechslung der Tätigkeiten ist von Bedeutung, wenn es darum geht, unseren Kindern die Freude am Lernen zu erhalten.

Einige Kinder haben vielleicht Probleme über eine bestimmte, festgesetzte Zeit bei der Sache zu bleiben. Hier ist es unsere Aufgabe das Kind an seinen Auftrag zu erinnern, mit Taktgefühl und ständig und durch einen angemessenen Arbeitsplan das Lernen zu lenken. Masons Grundsatz, das Thema, oder wenn ihr wollt der Motivationsspruch, war und ist: I am, I can, I ought, I will. „I am“ im Sinne von, jedes Kind ist individuell verschieden „I can“ es hat die Möglichkeit etwas zu tun „I ought“ wir kennen die richtige Entscheidung die zur Ausführung leitet (Jakobus 1,22) „I will“ und diese Entscheidung fällt positiv, kraftvoll für die Ausführung aus, Alles recht und schön. Aber in der Praxis?

Grundsätzlich… Mason warnt uns davor unsere Kinder zu verweichlichen und zwar auf eine ganz besondere Art und Weise. „Wir haben auf dem Plan zwar Geschichte stehen, aber heute ist es so schön und für morgen ist Regen gemeldet, geht doch einfach hinaus zum Spielen. Wir sind ja im häuslichen Unterricht, wir können es uns einteilen.“ Kennt ihr das? Ihr habt schon eine Planung vorgenommen und zwar diese: heute ist Geschichte dran. Was lernen die Kinder daraus? Man kann Ausnahmen machen! Warum sollen wir dann nicht morgen auch eine Ausnahme machen, oder übermorgen? Und schon entsteht etwas sehr Ungeliebtes, aber Bekanntes: das Chaos. Auch hier gilt es taktvoll und beständig ein Vorbild zu sein. Wir verlangen unseren Kindern sehr viel ab, wenn sie sich ständig auf Veränderungen einstellen müssen. Gute Gewohnheiten helfen dem Kind und auch uns Erwachsenen gute Entscheidungen zu treffen. (Im Sinne von Römer 12,2)

Diese Gewohnheiten lokalisiert Mason nicht nur im geistigen Handeln, sondern auch im körperlichen Tun. Sie empfiehlt Kinder schon früh zur sportlichen Betätigung zu ermutigen, da dies ihrer Erfahrung nach großen Einfluss auf die Fähigkeit der Kinder hat ihre Gedanken und Gefühle in richtige Bahnen zu lenken. Was empfiehlt Mason nun, um das richtige Verhalten zu formen? Erstens, ermutigt sie uns zu erkennen, dass das richtige Verhalten sich selbst belohnt, also keiner externen Bewertung in Form von Noten oder Süßigkeiten, etc. bedarf. Wenn das Kind durch Konzentration und Eifer vor der festgelegten Zeit mit seiner Arbeit fertig ist, gehört der Rest dieser Zeit dem Kind, es darf darüber frei verfügen. Auch dies sollen wir bemerken, und zwar immer: Sieh wie schnell du das geschafft hast! Du hast dir nun 5 Minuten Pause verdient! Doch bis es so weit ist, wird es unsere Aufgabe sein darauf zu achten, dass die Anforderungen an den Zeitplan angepasst sind und dieser eingehalten wird. Auch für den Fall, wenn gar nichts mehr geht, hat Mason einen Rat: wechselt das Thema! Macht etwas ganz Anderes und tauscht einfach die Fächer. Dann kommt wieder in das schwierige Thema zurück, denn eines ist klar, die Aufgaben sollen erfüllt werden.

Kleinkinder

Masons Ratschläge fangen nicht mit dem Schulalter an, oder im Kindergarten. Sie beginnt mit dem Säugling. Wenn ihr merkt, dass das kleine Kind sich einer Sache zuwendet, ergreift diese Gelegenheit und versucht durch passende Geschichten, Lieder oder Reime die Aufmerksamkeit eine kurze Zeit lang aufrecht zu erhalten. Tut das bewusst! Oft flunkern kleine Kinder gerne, wenn sie etwas erzählen. Haltet sie dazu an bei der Realität zu bleiben. Märchen gibt es im Märchen und sonst nicht. Ihr tut euch und den Kindern etwas Gutes damit. Ab dem zweiten Lebensjahr wird es zur Aufgabe der Kinder ihre Sachen selbst wegzuräumen. Achtet darauf, dass die Spielzeuge im Kinderzimmer in Ordnung sind. Sortiert zum Beispiel immer wieder leere Filzstifte aus, spitzt die Farbstifte mit dem Kind, legt die Puppenkleidung zusammen, stellt die Autos schön ins Regal. Jedes Ding hat seinen Platz und jedes Ding sollte auch Nützlich sein! Fangt auch in diesem Alter an das Kind an Regelmäßigkeiten zu gewöhnen. Die tägliche Spielzeit, das tägliche Essen, der tägliche Spaziergang. So ist euer Kind daran gewöhnt, dass es zu Hause eine strukturierte Zeit gibt.

Die Aufmerksamkeit

Die Fähigkeit Aufmerksamkeit aufrecht zu erhalten ist eine sehr wichtige Voraussetzung für das Lernen. Unser Bewusstsein, das Denken, ist grundsätzlich immer in Bewegung, darum ist es um so wichtiger schon früh zu lernen diese Gedanken in bewusste Bahnen zu lenken. Mason definiert das Denken über das Gesetz der Assoziationen, also über das Herausbilden von Verknüpfungen. Sie bezeichnet diese Fähigkeit als „guten Diener, aber schlechten Lehrherrn“. Es ist unsere Aufgabe die Lerninhalte interessant zu machen. Darum ist unser grundsätzliches Interesse am Lerninhalt eine Voraussetzung. Vor allem sollen wir darauf achten, dass die Kinder nicht über ihren Büchern träumen. Wenn wir bemerken, dass nichts mehr weitergeht, ist es Zeit das Thema mit einem komplett anderen Thema auszutauschen. Wir sollen auch darauf achten, dass sich komplizierte Fächer in denen wir viel nachdenken müssen mit entspannenden Fächern abwechseln. Auch die Zeiteinteilung trägt dazu bei, die Aufmerksamkeitsspanne zu erhöhen. Wichtig dabei ist das Augenmerk auf sorgfältiges Arbeiten zu legen. Die Anzahl der Aufgaben soll ein sorgfältiges Arbeiten ermöglichen. Für Kinder unter acht Jahren ist eine Zeitspanne von bis zu 20 Minuten pro Einheit genug! Wir sollen unsere Kinder richtig loben. Lob ist eine natürliche Belohnung. Natürliche Belohnung sind Dinge die als logische, positive Konsequenz auf ein Handeln folgen. Dazu gehört also auch die Zeit die ich mir einspare. Mason schreibt, dass Kinder die fürsorglich erzogen werden, fast keine Bestrafung nötig haben. Trotzdem dürfen wir es nicht akzeptieren, wenn Kinder zum Beispiel das Lernen verweigern. Hier ist wieder das Taktgefühl, die Wachsamkeit und Beständigkeit der Mutter gefragt. Ein schlechter Nebeneffekt der beim Lernen entstehen kann, wird von Mason auch bemerkt. Es könnte sein, dass die Kinder ins Wetteifern verfallen. Darum: Gute Noten (im Sinne von Lob, als Belohnung) gibt es für gutes Benehmen und nicht vor erbrachte kognitive Leistungen. Hierzu gehört auch der Fakt, dass unsere Kinder nicht für uns, oder für sich selbst lernen, sondern um einen Arbeitsauftrag zu erfüllen, denn alles andere ist sehr schwierig. Wir lernen weder für die Eltern (oder die Schule), denn dann fehlt uns die nötige Aufmerksamkeit die wir brauchen um uns sorgfältig zu arbeiten (oder auch einfach der Wille dazu), noch für uns selbst, denn Christus steht an erster Stelle in unserem Leben und nicht wir. In Österreich gibt es eine Schulpflicht die neun Jahre beträgt und diese Pflicht haben wir zu erfüllen (Lukas 20,25). Lobt also die Kinder, wenn sie es schaffen, ihren Fokus auf das zu Lernende zu legen! „Das war eine sehr gute Arbeitsleistung von dir!“, statt „Du bist aber klug!“. Wenn ihr euch diese Ratschläge zu Herzen nehmt, wird es möglich Abschweifen, Schlampigkeit und Unmut im Keim zu ersticken. Für nicht erledigte Aufgaben, oder zusätzliche Arbeiten falls ihr das als notwendig erachtet, sieht Mason nicht mehr als 1,5 Stunden am Nachmittag vor! Sie ermutigt euch daran zu glauben, dass eure Kinder mit der Zeit lernen werden, ihre Aufgaben zu vollenden, wenn ihr konsequent seid.

Die Fähigkeit zu Denken

Das Ausformen der Aufmerksamkeit bildet hierzu die Grundlage. Der Begriff „Denken“ bedeutet bei Mason den Weg von Ursache und Wirkung, oder umgekehrt, mental nachzuvollziehen. Dies ist also ein klar begrenzter Bereich mit einer Zielsetzung. Mason erinnert uns daran, dass wir das Vorstellungsvermögen des Kindes „füttern“, da wir dem Kind die mediale Grundlage (auch verbal) darbieten. Kinder stellen oft die Frage „warum…“, dies sollten auch wir tun. Fragt die Kinder nach ihren Lerninhalten so, als wärt ihr die Schüler, damit regt ihr das gerichtete Denken an.

Die Fähigkeit sich zu Erinnern

Ich möchte hier nicht näher über die Gedächtnisleistungen des Menschen eingehen. Für uns ist im häuslichen Unterricht jede Fähigkeit von Bedeutung, die es uns ermöglicht Erinnerungen auf „Befehl“ (unserem eigenen) zu reproduzieren. Mason betont hier die Wichtigkeit der Wiederholung. Jede Lektion beginnt mit dem Ende der letzten Lektion. Darum liegt es an euch eine sinnvolle Reihenfolge einzuplanen. Dann wird uns die Fähigkeit des Assoziierens zum Um Wissen zu festigen benötigen wir Zeit! Fragt immer wieder nach: was war davor und was war davor? Denkt beim Planen daran, dass wir Gleiches mit Gleichem verbinden! Solche Dinge können wir uns besser merken. Sucht nach den Gemeinsamkeiten im Lehrplan!

Die Fähigkeit Aufgaben exakt auszuführen

Zu aller erst: gebt dem Kind nie eine Aufgabe zu lösen, die es nicht lösen kann! Wenn ihr wisst, dass euer Kind 7 Buchstaben perfekt schreiben kann und ab dem achten schlampig wird, dann gebt ihm 7 Buchstaben und diese perfekte Ausführung wird gelobt! Lasst die Kinder Bibelsprüche in ein eigenes Notizheft schreiben, oder auch einen Satz aus einem Buch das ihr gerade lest. Helft den Kindern dabei eine Form einzuhalten. Unterstützt sie durch angemessene Zeitpläne.

Die Fähigkeit sich Unterzuordnen

Unterordnung ist die grundlegende Fähigkeit im Leben. Es ist unsere Aufgabe die Kinder auf eine intelligente Art zur Selbstbeherrschung und Rechtschaffenheit zu erziehen. Hierbei geht es nicht um „tue dies“ oder „tue jenes“, sondern um jene Unterordnung die uns die Schrift lehrt. (5. Mose 5,16; Sprüche 6,20) Erwartet die Unterordnung von eurem Kind. Erwartet, dass eure Anforderungen erfüllt werden. Fordert die Einhaltung mit Taktgefühl der Aufgaben und Regeln ein. Lasst euch nicht auf Ausnahmen ein. Kinder die mit Regeln gut umgehen können, können auch mit Freiheit gut

Über die Wahrheit und das Temperament

Zu guter Letzt das Temperament…. Unsere Kinder werden nicht mit einem aufbrausenden Temperament geboren, sie können lediglich mit den Anlagen dazu geboren werden. Es liegt an uns was wir zulassen und was nicht. Darum erneut: seid Wachsam, taktvoll und konsequent. Eine Lüge ist eine Lüge. Schlechtes Benehmen ist schlechtes Benehmen und zwar immer. Arbeitet nicht an den schlechten Gewohnheiten, arbeitet an den guten! Dann kann das gute Benehmen zur Regel werden. Nachzulesen in : Home Education Vol.1 (von Charlotte Mason), When Children Love to Learn (von Elaine Cooper, S. 87 ff.)

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Der Pilger und die drei Schreine

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Ich habe eine Geständnis zu machen: Heute wollte ich nicht Mutter sein.

Ich wollte meine Kinder nicht unterrichten. Meine Tochter war zwar bereit, aber als sie auf ihrem Lieblingssessel sass, sank mir das Herz. Warum muss ich das schon wieder machen?

Mein anderes Kind benötigte meinen Rat in einer schwierigen Angelegenheit. Es ist toll, dass ich so eine Beziehung mit meiner Tochter habe. Ich würde das auch niemals ändern wollen. Aber ihre Frage war schwer zu beantworten. Warum krieg ich immer die schwierigen Fragen gestellt? Ich bin weder alt noch weise genug dazu.

Beim Abendessen hat sich meine Familie darüber lustig gemacht, dass ich immer darauf bestehe, dass alle ihr Gemüse essen. Natürlich ist das eine Kleinigkeit, aber auch Kleinigkeiten können einem manchmal zu viel werden. Ich hab es leid, immer die unbeliebten Entscheidungen treffen zu müssen.

Mutter sein ist nicht immer einfach. Eltern haben die von Gott gegebene Aufgabe, die Leitung im Haus zu übernehmen.

Manchmal möchten wir nicht derjenige sein, der alle  Entscheidungen trifft, vor allem, wenn wir merken, wie sehr diese Entscheidungen die Atmosphäre in unserem Haushalt beeinflussen. Manchmal sind wir es leid, die Verantwortung über Kinder und den Haushalt zu tragen.

Wenn wir ehrlich sind, kann das Planen des Abendessens manchmal schon zu viel werden. Noch eine Entscheidung, die wir treffen müssen! Noch eine Verantwortung zu tragen.

Charlotte Mason erkannte, wie schwer es manchmal ist, Mutter zu sein. Also schrieb sie eine Geschichte, um uns zu warnen. (Band 2, Seiten 12 u. 13):

Stell dir vor, du seist ein Pilger auf Wahlfahrt. In deinen Armen trägst du die Last der Authorität – die Verantwortung sich um alles Notwendige im Haushalt und die Kinder zu kümmern.

Während deiner Reise kommst du an drei Schreinen vorbei. Ein Schrein ist eine Art Heiligtum, ein Ort der Anbetung.

Der erste Schrein ist der Schrein der Popularität. Die Versuchung, die Last an diesem Schrein abzulegen, ist sehr groß. Vergiss die Verantwortung! Ich möchte lieber jedermanns Freund sein. Ich will, dass andere mich mögen!

Der zweite Schrein ist der Geschäftigkeit gewidmet. Auch hier wird gern die Last der Verantwortung abgelegt. Es gibt andere Dinge, denen wir lieber unsere Zeit schenken möchten.

Beim dritten Schrein sind viele stehen geblieben. Es ist der Schrein der Leichtigkeit. Die Last der Autorität ist immerhin sehr schwer! Warum muss ich so hart arbeiten? Es wäre leichter, Dingen einfach ihren freien Lauf zu lassen, als sich immer darüber Gedanken zu machen, was für die Familie am besten sei.

Diese Geschichte gibt uns zu denken, nicht wahr? Vor allem, wenn wir sie auf unser Leben beziehen.

Zum Beispiel ist es unsere Aufgabe, unseren Kindern bewusst gute Angewohnheiten beizubringen. Aber manchmal geben wir es auf, weil unsere Kinder den Wert der Gewohnheit nicht erkennen und nicht daran arbeiten möchten. Manchmal gibt es so viele andere Dinge, um die wir uns lieber kümmern würden. Vielleicht haben wir es auch aufgegeben, weil es anstrengend ist, konsequent täglich neue Gewohnheiten zu trainieren.

Der Hausunterricht muss konsequent durchgeführt werden. Jedoch sind wir versucht, Lektionen, die unseren Kindern keinen Spaß machen, auszulassen. Oder wir verbrauchen unsere Zeit mit anderen Aktivitäten, die leichter sind und mehr Spaß machen.

Es ist unsere Aufgabe, lebendige Ideen zu präsentieren. Aber unsere Freunde begnügen sich damit Fakten auswendig zu lernen. Wir vernachlässigen dann den Festschmaus der lebendigen Ideen, weil es leichter ist, den Kindern ein Textbuch vorzulegen, oder sie vor den Fernseher zu setzen.

Autorität tauscht ihre Verantwortung nicht gegen Popularität aus. Wir tun das, was für unsere Familie am besten ist, auch wenn es unseren Kindern nicht gefällt, oder unsere Freunde etwas anderes machen.

Autorität gibt auch nicht ihre Verantwortung im Namen der Geschäftigkeit auf. Wir erlauben es uns nicht, von momentanen sogenannten dringenden Dingen abgelenkt zu werden, sondern konzentrieren uns auf das, was beständig ist.

Autorität gibt auch nicht ihre Last auf, um ihr Leben leichter zu machen. Wir tun, was wir als richtig empfinden, auch wenn uns nicht danach ist, oder es schwierig ist.

Mutter sein ist eine hohe Berufung. Wir beeinflussen die Atmosphäre, Disziplin und das Leben zu Hause. Diese Verantwortung können wir einfach nicht ablegen! Wenn wir aufgeben, müssen unsere Kinder die Last tragen, oder sie gehen unter, weil sie die Leitung, die sie so sehr benötigen, nicht haben.

Und so, meine Mitpilger, hat Charlotte Mason mich wieder einmal ermutigt. Ich hoffe dich auch. Morgen ist ein neuer Tag mit neuen Herausforderungen. Aber während wir den Pfad gehen, der vor uns liegt, wollen wir uns erneut unserer Verantwortung hingeben. Vielleicht werden wir sie auch zu schätzen lernen.

Um der Kinder willen

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Nur noch 2 Tage…..

…dann ist die Möglichkeit, bei der 3. Homeschooler-Freizeit dabei zu sein, vorbei!

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Charlotte – Mason – Workshop mit Yasmine Luethi

#Wie erstelle ich ein Naturtagebuch?

#Künstler,Dichter kennenlernen nach der Charlotte Mason Methode

#Homeschooling mit Vorschulkinder und Pubertierende

#5 Fehler,die ich bereut habe

#Fragen und Antworten zum Thema Charlotte Mason Methode

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Kunstunterricht

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Es sieht so aus, als ob viele Schulen entweder hier und dort ein bisschen Kunst über ihren Lehrplan drüberstreuen oder das Thema aufgrund von zeitlichen Problemen ganz weglassen. Keine dieser Vorgehensweise hat einen großzügigen Lehrplan als Ziel im Auge.

Charlotte Mason ist da einen ausgeglichenen Weg gegangen. Einerseits hat sie genügend Zeit für all ihre Schüler eingeplant, damit sie die Kunst der anderen schätzen und andererseits gab es genügend Möglichkeiten, die eigene Kunst auszudrücken. Auch wir können das tun, egal, wie es mit unseren künstlerischen Fähigkeiten steht.

 

Kunstwertschätzung

 

Ein Schätzen der Kunst kommt durch eine Methode namens Bildstudie zustande. Alles, was dazu nötig ist, sind 10-15 Minuten pro Woche. Und so wird eine Bildstudie unterrichtet.

  1. Such dir einen Künstler bzw. eine Künstlerin aus und bleibe dabei 12 Wochen.
  2. Einmal pro Woche suchst du dir ein Werk des Künstlers aus und betrachtest es mit den Schülern solange, bis sie die Details auch mit geschlossenen Augen vor sich sehen können.
  3. Lass anschließend die Kinder erzählen, wie das Bild aussieht, indem du es verdeckst oder hinter deinem Rücken versteckst.
  4. Schaut euch dann nochmal das Bild gemeinsam an und sprecht über andere interessante Details.
  5. Hänge das Bild für den Rest der Woche zuhause auf.

 

In der darauffolgenden Woche schaut euch ein anderes Bild des gleichen Künstlers an. Das macht ihr einmal pro Woche und solange, bis ihr sechs bis acht Bilder eines Künstlers durchgemacht habt. Ihr könnt auch eine lebendig erzählte Biografie eines Künstlers lesen und vergesst nicht, den Künstler auf dem Jahrhundertbuch einzutragen.

Am Ende der 12 Wochen werdet ihr ein ziemlich gutes Gefühl für den Stil und die Ideen des Künstlers entwickelt haben, die er durch die Werke vermitteln wollte. Das Gleiche mach dann mit einem weiteren Künstler.

Charlottes Wunsch war es, die Kinder in die Welt der großen Ideen der Künstler durch deren Werke einzuführen und sich dann zurückzuziehen. Sie hat keine Kunstkurse bzw. Interpretationskurse für Kunst abgehalten sondern die Kinder ermutigt, sich die Werke selbst genau anzuschauen und sich dann ihre eigene Meinung zu bilden.

 

Kunstausdruck

 

Charlotte leitete ihre Schüler auch an, wie sie sich selbst ausdrücken konnten. Sie plante Zeit für Kinder ein, damit sie frei nach ihren Vorstellungen zeichnen konnten bzw. das, was sie in ihrer Umgebung wahrnahmen. Methoden waren das Töpfern, Malen, Zeichnen und Kohlezeichnen.

Es gibt nicht viele detaillierte Informationen, wie Charlotte Kunst unterrichtete, aber viele ihrer Prinzipien für den Unterricht im Basteln waren die gleichen.

  1. Plane den Kunstunterricht für den Nachmittag ein, damit du mehr Zeit zur          Verfügung hast und die kürzeren Stunden am Vormittag schon vorüber sind.
  2. Sag den Kindern, dass sie immer ihr Bestes geben sollen.
  3. Um die Kinder zu ermutigen, ihr Bestes zu geben, zeige ihnen langsam und geduldig, was sie tun sollen.
  4. Achte darauf, dass die Projekte immer auf die Fähigkeiten abgestimmt sind. Fordere sie heraus, aber überfordere sie nicht.
  5. Suche Projekte aus, die Sinn machen und gib ihnen keine Aufgaben, die dann einfach weggeworfen werden. Die Kinder sollen Zeit und Mühe aufbringen und dann ein Erfolgserlebnis haben, etwas vollbracht zu haben.

 

Kunst ist ein wunderbares Werkzeug, das Abwechslung in euren Tag hineinbringt und die Gedanken der Kinder mit dem, was gut, schön und großzügig ist. Mit Charlottes einfachen Methoden  musst du kein Kunstexperte sein, um deinen Kindern das Geschenk der Kunst vermitteln zu können.

mehr über Charlotte Mason

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