Category Archives: Hausunterricht in Österreich

Aufgrund der großen Nachfrage….. Infoveranstaltung 2.0

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https://www.mcbox.at/

Wir sind eine Homeschooler Familie aus und in Österreich.
Seit wir vor 5 Jahren mit dem Heimunterricht begonnen haben, wurden wir mehr oder weniger ins kalte Nass geworfen. Doch glücklicherweise haben wir schnell andere Familien kennengelernt, welche im Homeschooling schon richtige alte Hasen waren und bereits einige Kinder bis ins Studium begleitet haben. Für uns war es sehr hilfreich, sich mit diesen Familien zu vernetzen und von ihren Erfahrungen profitieren zu können. Wenn du mit dem Gedanken spielst, deine Kinder daheim unterrichten zu wollen oder dich mit anderen Homeschoolerfamilien vernetzen möchtest, bist du auf unserer Info-Veranstaltung rund um diese Themen herzlich eingeladen.

Welche Themen erwarten dich?
– Wie fange ich an?
- Wie schaut es mit der Kindergartenpflicht aus?
– Gesetzliche Grundlagen in Österreich
– Wie finde ich die richtige Prüfungsschule?
– Woher bekomme ich die Schulbücher?
– Tipps für den Homeschooler – Alltag
– Q & A (Schreibzeug nicht vergessen)

Melde dein Kommen telefonisch unter 0650 9835367 an (Anmeldung notwendig!)
Diese Veranstaltung ist unverbindlich und kostenlos! Sie findet in den Räumlichkeiten vom Goldenen Hirsch Gmunden, Linzerstr. 4 statt.

Freitag, 28.Juni 2019 von 18.00 bis 20.00 Uhr

Die Dauer ist mit 2 Stunden festgesetzt.
Je nach dem wie viele Fragen während dem Q & A auftauchen, kann sich das Ende ein wenig verzögern. Es werden Getränke und Snacks gegen eine freiwillige Spende angeboten.

Wir freuen uns auf alle Interessenten, Freunde und Familien, die mehr über individuellen Unterricht erfahren wollen!


Ganz liebe Grüße Anita und Attila Moser


 

Cake Pop Workshop

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für alle Kinder und Jugendliche auf dem Homeschooler Seminar!

Anmeldung erforderlich!  Moser’s Creative Life Box

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 Tagesgäste sind willkommen!

Anmeldung zum Seminar


 

 

 

Kindergartenfrei

Grobmotorik

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Ich möchte die Gelegenheit nutzen mit euch über die einzelnen Fähigkeiten nachzudenken. Das, was bei den Einschulungsuntersuchungen von den Ärzten, Pädagogen und Inspektoren untersucht wird. In dieser Serie möchte ich mit der Grobmotorik beginnen. Die Grobmotorik ist ein präzises Zusammenspiel aus Koordination, Gleichgewicht und Kraft.

Grobmotorik meint alle Bewegungen von Muskeln die einer Gesamtbewegung dienen. Zum Beispiel Hüpfen, Gehen, Laufen, Krabbeln und Klettern. Wie können wir als Eltern die Grobmotorik unserer Kinder fördern, ohne sie zu überfordern? Immer wieder werde ich gefragt, wie man seine kindergartenfreien Kinder richtig fördern kann. Diese Frage scheint eine wirklich große Sorge der Eltern zu sein. Immerhin wird von außen suggeriert, dass nur pädagogisch geschultes Personal unseren Kinder adäquate Förderung zukommen lassen kann. Nun wissen wir es ja eigentlich besser und trotzdem lassen sich viele Eltern, zu Unrecht, verunsichern.

Wir brauchen nicht viel Geld und noch weniger eine pädagogische Ausbildung um unsere Kinder grobmotorisch zu fördern. Das Tolle ist,dass fast alle Kinder grobmotorische Beschäftigungen mögen. Grobmotorik im Alltag fördern- wie sieht das konkret aus?

 Balancieren. Ich glaube alle Kinder lieben Balancieren. Kaum ist eine kleine Mauer in Sicht wollen meine Kinder hinauf. Baumstämme im Wald sind ebenfalls ein wunderbarer Ort zum Balancieren, es scheint so, als würde es in den Kinder stecken balancieren zu wollen. Ihr kennt das sicher? Auch die Kinder mit Höhenangst (zu denen ich zählte) balancieren gerne, am Liebsten auf Linien oder bunten Steinen. Probiert es doch einmal aus und malt euch Spiralen auf den Hof oder gestrichelte Linien. Eure Kinder werden es lieben von einem Strich zum nächsten zu hüpfen.

Spielplatz. Ein Spielplatz ist immer ein guter Ort zum Schulen der Grobmotorik. Auch wenn ich persönlich Waldspielplätze bevorzuge, bieten Spielplätze doch so einiges an, was die Grobmotorik unserer Kinder schult. Nehmen wir nur einmal das Schaukeln. Wie viele Muskeln allein beim Schaukeln beansprucht werden. Auch beim Rutschen wird die Grobmotorik gefördert. Die Kinder müssen meist eine Leiter hoch klettern und dann auch noch gerade sitzen, wenn die Rutsche ein Kurve macht und zum Schluss noch springen. Ihr seht, überall auf dem Spielplatz begegnen uns grobmotorische Fördermöglichkeiten. Dafür brauchen wir keinen Kindergarten. Stellt euch nur mal vor, was beim Graben passiert! Grobmotorikförderung vom Feinsten.

Luftballon/Ball Unsere Kinder haben es geliebt mit Luftballons Tennis zu spielen. Man braucht dazu nur eine Fliegenklatsche. Luftballons fliegen viel langsamer als Bälle und deshalb sind Erfolgserlebnisse garantiert. Manchmal ist es für kleine Kinder ein bisschen frustrierend, wenn die Bälle schneller wegkullern, als sie zugreifen können. Das ist bei Luftballons ein bisschen anders. Generell kann man aber sagen, Ball spielen und Luftballon-Tennis ist beides eine gute Grobmotorikschulung.

Springen. Es muss ja nicht immer das riesige Trampolin sein. Auch die Natur bietet uns viele Möglichkeiten zu springen und zu hüpfen. Für unsere Kinder ist das Pfützen-Hüpfen besonders witzig. Wer schafft es ohne nasse Füße zu bekommen über die Pfützen zu hüpfen? Nach einem lauen Sommerregen macht es natürlich auch besonders viel Spaß barfuß in die Pfützen zu hüpfen. Liebe Eltern, macht das einfach mal nach, ihr werdet sehen, es ist gar nicht so schlimm. Wir gehen dann gezielt los, um in die Pfützen zu hüpfen, damit haben wir die Probleme mit der falschen Kleidung direkt vorher gelöst. Die Grobmotorik können wir bei so vielen Gelegenheiten schulen. Zum Beispiel beim Schwimmen, Klettern, Fahrrad fahren, Inline Skaten, Seilspringen und Gummitwist (Es lohnt sich dieses alte Spiel wieder neu zu beleben). Stelzen und Dosen laufen macht auch viel Spaß und ist ein hervorragendes Grobmotorik Training. Ihr seht, wir sind ohne pädagogische Ausbildung absolut befähigt unsere Kinder grobmotorisch zu fördern.

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Alexandra und ihr Mann leben seit 2 1/2 Jahren im Elsass.Vor vier Jahren haben sie die Internetseite kindergartenfrei.org ins Leben gerufen.

Alexandra ist die Hauptreferentin am 6. Homeschoolerseminar  Oktober 2019

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Infotreffen

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Das nächstes Infotreffen findet im Jänner 2017 in Linz/OÖ statt.

Ort und Datum auf Anfrage:

homeschoolersinaustria(at)gmail.com

 

Das war das Homeschoolerseminar 2016

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Am 1. September 2016 war es wieder so weit. Das Seminar der österreichischen Homeschooler ging in die dritte Runde. Diesmal trafen wir uns in Annaberg bei Mariazell.

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Als das Highlight für die Erwachsenen, vor allem für die Mütter, kann die Vortragsreihe von Yasmin über die Lern- und Lehrmethode der Charlotte Mason bezeichnet werden.

An insgesamt vier Terminen stellte sie uns die Eckpfeiler dieser Methode vor, auf die sich das christliche Homeschooling stützt.

Im Gegensatz zum herkömmlichen Homeschooling wird hier nicht die Schule kopiert, sondern eine ganzheitliche Bildung der Kinder auf Grundlage christlicher Werte angestrebt.

Dies geschieht zum Beispiel einerseits durch sogenannte lebendige Bücher, die durch „richtiges“ Nacherzählen vertieft werden, andererseits auch mittels Ausflüge in die Natur. Diese Ausflüge werden in einem eigenen Journal dokumentiert. Ein täglicher Fixtermin ist natürlich das tägliche Bibelstudium. Doch egal was gerade stattfindet, es wird immer auf den Entwicklungsstand der Kinder geachtet.

Lebendige Bücher behandeln wissenswerte Themen und sind literarisch wertvoll verfasst. Wichtige geschichtliche Ereignisse oder Personen aus diesen Büchern und auch aus dem Bibelstudium werden in ein sogenanntes Jahrhundertbuch eingetragen.

Auch der praktische Teil des Homeschooling kam nicht zu kurz, denn Yasmin ließ uns an ihrer eigenen Planung teilhaben und wir konnten sehr gut nachvollziehen wie eine sinnvolle Planung auszusehen hat. Besonders wichtig ist hier die zeitliche Anpassung an das Alter der Kinder: 15 Minuten konzentriertes Arbeiten sind hier wertvoller als eine halbe Stunde mit „halber Kraft“, als auch der Wechsel im Ablauf der Tätigkeiten. Nach einer Viertelstunde Rechnen ist das Schönschreiben oft nicht mehr so interessant. Einer spannenden Geschichte zuzuhören und diese dann nachzuerzählen macht da schon mehr Spaß.

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Jeden Morgen trafen wir uns zur gemeinsamen Andacht, und wir durften auch drei Vorträgen von Sacha beiwohnen. Seine Worte haben uns wohl oft mitten ins Herz getroffen, denn sie gaben den Anlass über wichtige Themen in und um die christliche Familie und Erziehung nachzudenken.

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Während dessen spielten die größeren Kinder am Sportplatz oder im angrenzenden Wald. Obwohl sich die meisten Kinder hier zum ersten Mal getroffen haben, fanden sie schnell zueinander und erzählten am Abend von neuen Spielen und Abenteuern die sie erlebt haben. Die Allerkleinsten kamen sogar in den Genuss einer Betreuung. Sie konnten malen oder basteln, sich schminken lassen und nach draußen zum Spielen gehen.

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Am Samstag veranstalteten wir einen bunten Abend. Zuerst konnten wir einem wunderbaren Zeugnis über eine Gebetserhörung von Aurora lauschen und dann trug eine Familie alle Bücher der Bibel als selbst komponiertes Lied vor. Natürlich wurden auch lustige Spiele gespielt.

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Nach einer letzten Andacht am Sonntagmorgen machten sich die Familien wieder auf den Weg nach Hause.

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Zu guter Letzt möchte ich noch anmerken, dass mich die Gemeinschaft der Familien am meisten beeindruckt hat. Vor allem da hier wirklich die unterschiedlichsten christlichen Konfessionen vertreten waren. Doch wie Sacha so schön gesagt hat: die Antwort auf unsere Fragen finden wir in der Bibel. Sie ist unsere Grundlage und das hat man an diesem Wochenende wunderbar spüren können.

Wir freuen uns schon auf den nächsten Herbst,

Bettina Dekker

Fotos (bis auf zwei) von Virgil Ciprian Florea