Ein Rückblick von Yasmine

Ermutigende Homeschool-Konferenz in Österreich

 

Vor mehr als einem halben Jahr hat mich Susi von den christlichen Homeschoolern in Österreich angefragt, ob ich im September zu ihrer Homeschool-Konferenz kommen könnte. Mein Mann war sofort einverstanden damit und ermutigte mich zu fahren. Er meinte: „Geh, Schatz. Das tut dir gut.“

Eigentlich ist es für mich nicht einfach, mich im September eine Woche lang auszuklinken, da in Rumänien nach wie vor Schulferien sind und wir deshalb noch Freizeiten (Lager) durchführen. Doch weil mein Mann so positiv war, habe ich das ausnahmsweise in Betracht gezogen  –  und habe es nicht bereut.

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Auf dem Annaberg anfangs September traf ich eine bunt zusammen gewürfelte Gemeinschaft an: verschiedene Konfessionen, verschiedene Alter, verschiedene Persönlichkeiten, verschiedene Familiengrössen, verschiedene Nationalitäten (sogar Rumänen ). Ich hatte nur eine einzige Familie gekannt und wusste nicht, was mich erwarten wird. Doch schon beim ersten Seminar empfand ich die Gruppe sehr offen, interessiert, ehrlich und aufmerksam. Es hat Freude gemacht, einen Teil unserer pädagogischen Erfahrungen mit diesen engagierten Leuten zu teilen!

Gleichzeitig war es für mich selber eine ausserordentlich ermutigende und motivierende Zeit. Ich bin mit einer neuen Sicht nach Hause gekommen und bin täglich dankbar, dass wir die Möglichkeit haben, unsere Kinder zu Hause zu bilden. Es gibt in Österreich Familien, die grosse Opfer auf sich genommen haben, um diesen Herzenswunsch leben zu dürfen. Dies hat mir aufs Neue gezeigt, dass es nicht selbstverständlich ist.

Ich bin mir auch wieder bewusst geworden, dass ich nicht die einzige Mutter bin, die zuhause ist und in die Kinder investiert. Selbst wenn dies heutzutage in der Gesellschaft keine geschätzte Tätigkeit ist, so ist sie dennoch unglaublich wertvoll. Ein Vater hat den Spruch zitiert: „Die Hand, die die Wiege bewegt, regiert die Welt.“

Wir haben erst 6 Jahre lang Homeschool-Erfahrung, doch es waren andere Mütter dabei, die seit 9, 10 oder gar 15 Jahren zuhause unterrichten. Wie viel diese Mütter uns Jüngere doch lehren können und welch ein Vorbild sie für mich sind!!!

Der Austausch  mit verschiedenen Müttern und Vätern hat mir viel Stoff zum Nachdenken gegeben. Manchmal haben wir recht hitzig diskutiert, aber auf einer guten Grundlage. Wie schön, dass das möglich war. Schlussendlich ist es genau das, was uns alle wachsen lässt.

Die Andachten, die Gebetsgemeinschaften und der Gottesdienst am Sonntag haben entscheidend zu meiner persönlichen Ermutigung beigetragen. Viele Inputs kommen mir immer wieder in den Sinn und sind mir jetzt im Alltag eine Hilfe, zum Beispiel der Gedanke, dass wir mit Geduld und Glauben Berge versetzen können.

Danke euch allen für die erbauende, ehrliche und frohe Gemeinschaft! Diese vier Tage werden mir in bester Erinnerung bleiben.

 P.S:

Ein ausführlicher Rückblick zum Seminar gibt es hier.


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Yasmine  war Referentin beim Homeschool-Seminar 2016 am Annaberg.
Sie lebt mit ihrer Familie in Rumänien.
Hier könnt ihr den sehr interessanten Blog von Yasmine lesen:
https://lebenundlerneninrumaenien.wordpress.com/homeschooling/


 

Category: Gastblogger

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