Warum lernen wir Sprachen auf diese Weise? (3)

Unbenannthjjjhjh

 

Ich lernte Deutsch in jungen Jahren. Meine Mutter sagte mir gewöhnlich, dass ich Deutsch können würde, wenn ich auf Deutsch denken – oder vielmehr – wenn ich auf Deutsch träumen konnte. Damit du in einer von dir gewählten Fremdsprache denken kannst, bekommst du in unserem Material Gouin Serien, die Dinge beschreiben, die du täglich tust. Die meisten Dinge würdest du zwar nicht in deiner Muttersprache sagen, wie z. B. „Ich nehme ein Buch in die Hand, ich schlage es auf, ich mache es wieder zu.“ Aber als du sprechen gelernt hast, hast du vermutlich auch die Handlungen beschrieben, z. B. „Ich schlage das Buch auf, ich lese es!“ oder „Schau Mama! Ich schieße den Ball!“ Indem du aussprichst, was du gerade tust, entstehen neue Zusammenhänge in deinem Kopf; wenn du die Gouin Serie nacherzählst, schaffst du Zusammenhänge in einer neuen Sprache.

Wenn du etwas wirklich weißt, kannst du dich daran erinnern. Charlotte Mason wusste, dass der beste Weg, sich etwas zu merken war, es jemand anderem zu erzählen – deinem Lehrer, deiner Mutter, deinen Freunden etc. Irgendetwas hilft dir Wissen zu behalten, wenn du es hörst oder liest und dann nach- bzw. weitererzählst. Die moderne Wissenschaft beweist, dass Charlotte Mason Recht hatte. Wir wissen heutzutage, dass wir uns nur 10 Prozent davon merken, was wir lesen, 20 Prozent von dem was wir hören und 30 Prozent von dem, was wir sehen. Aber wenn wir es beide sehen und hören, dann behalten wir 40 Prozent. Wenn wir darüber diskutieren, behalten wir 50 Prozent davon, wenn wir es anderen beibringen, behalten wir 90 Prozent. Indem wir Dinge nacherzählen, lehren bzw. unterrichten wir, weil wir jemand anderem „die Geschichte“ erzählen.

Charlotte Mason wusste jedoch, dass wir gute Geschichten zum Nacherzählen brauchen. Du hast wahrscheinlich ein tolles Buch gelesen und deinen Freunden davon erzählt, ohne dass du im Buch nachschauen musstest. Warum? Gute Geschichten sind im Fluss. Sie haben einen Anfang, eine Mitte und ein Ende oder wie wir es nennen „eine Erzählform“. Charlotte Mason nannte Geschichten, die man sofort nacherzählen musste „lebendige“ Geschichten. Die Gouin Serien haben auch einen „nacherzählenden“ Stil. Lebendige Serien sollten einfach zu erzählen sein. In dieser Methode lernst du jede Serie in deiner Muttersprache und „lebst“ sie aus. So weißt du vom Beginn an was du beim Lernen einer neuen Sprache gerade sagst und dein Verstand überträgt jede Handlung in die neue Sprache. Die Worte werden nicht wörtlich übersetzt, aber die Idee dahinter. Die Serien vermitteln die Idee in einer Fremdsprache, wie z. B. das Öffnen einer Tür bzw. das Einpacken deines Rucksacks etc.

Hier geht es zu Teil 1 und Teil 2

dfdfddgr

http://www.homeschoolerinaustria.at/?page_id=477

Allyson ADRIANA alias “DR.A” ist am 18.09.2015 Referentin auf unserer Homeschoolerkonferenz.

DSC_5425_pp

Ihr Workshop wird sich mit Charlotte Masons Sprachenprogramm beschäftigen.

(Charlotte Masons Methode  hatte solchen Erfolg, dass viele Schüler bald mehr als drei Sprachen auf einmal lernten – und sie lernten jede Sprache nur für zwanzig bis vierzig Minuten zwei oder dreimal die Woche)


 

 

 

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>