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Auf natürliche Weise Englisch von Geburt an lernen #2

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von Vera L. / OÖ

Allgemeiner Hinweise und Ergänzung:

Man sollte den Gebrauch der Sprachen trennen und nicht mischen.
Es gibt ein weiteres System:
Im Haus spricht man Englisch, außer Haus nur Deutsch
(das funktioniert auch sehr gut, da dann die Umgebungssprache zu Hause komplett
Englisch ist und außen Deutsch)
Oder:  Wer sich diese 24 Stunden Umstellung nicht zutraut und trotzdem den
Kindern ein Gefühl der Sprache vermitteln möchte, kann im Haus/in der
Wohnung sich eine „Englischecke“ einrichten (räumliche
Sprachtrennung im Innenbereich) und dann 10 bis 15 min am Tag in
dieser Ecke englische Bücher vorlesen, englische CDs mit Musik und
Geschichten hören, englische Spiele spielen, englisch singen etc.

2.) Sich nicht von Kritik und Meinungen von anderen beirren lassen!
Wir haben uns von der Kritik – ihr verwirrt die Kinder, die Kinder müssen erst die Muttersprache richtig lernen – nicht beirren lassen. (Gerade Pädagogen und Lehrer waren sehr besorgt.) Wieviel Milliarden Menschen wachsen in ihren Ländern bilingual auf (weil es dort so üblich ist) und sind nicht verwirrt, sondern es ist völlig normal? Kinder sind sehr wohl in der Lage, klar zwischen den Sprachen im Gehirn zu unterscheiden. Wir hatten sogar mal einen Bericht Radio gehört, dass wenn ein Kind in Mathematik in Deutsch nicht zurechtkommt, wechselt es im Kopf auf die englische Sprache und kann das Problem lösen. Häufig ist Neid auch ein Problem der Umgebung….hier sollte man in Liebe darüber hinwegschauen und weitermachen. Unsere Kinder sind uns heute so dankbar, dass sie Englisch fast wie ein Muttersprachler sprechen.

3.) Sprachcomputer in Taschenrechnerform / heute evtl. IPAD / IPOD / IPhone
Beim Sprechen im Alltag in Englisch mit den Kindern fiel sehr schnell auf, dass man ja in der Schule nie die wirklichen Alltagswörter, -gegenstände, -handlungen lernt. Was heißt denn schon Bagger oder Sandkasten, oder Suppenkelle, oder Backofenblech? Oder: Ich schlage die Sahne! Immer zum Lexikon zu laufen und nachzuschauen war zu aufwändig…so besorgten wir uns einen kleinen Sprachcomputer in Taschenrechnerform, der uns von da an ständig begleitete. Er lag beim Kochen neben dem Herd, beim Spielen im Kinderzimmer, beim Lesen auf dem Schoß…wenn mir was nicht einfiel, habe ich es schnell eingetippt und ausgesprochen….so lernte ich gleichzeitig mit meinen Kindern auch die Alltagssprache.
(bei Amazon eingeben: Taschenübersetzer, Taschentranslator, Sprachencomputer)

4.) Kinderbücher vorlesen / Deutsche Bedeutung hinzuschreiben / Read-Along-Books:

Gerade ich als Mutter habe durch das Vorlesen von Kinderbüchern sehr viel gelernt. Kinderbücher haben ja auch den Zweck, so nach und nach den Wortschatz und den Horizont der Kinder zu erweitern und mit den Wörtern bzw. der Sprache zu spielen. Kinderbücher helfen, den Grammatik- und den Sprachgebrauch ganz natürlich zu erweitern. Wie ist es mit der Aussprache? Hier gibt es viele Bücher im Englischen, die eine CD passend zum Buch haben…man nennt das auch Read-Along -Books. Diese CDs haben wir uns oft angehört, gleichzeitig mit dem Buch oder auch unabhängig vom Buch.
Viele englische Bücher haben Texte, die sich reimen und einfach lustig sind. Durch das Reimen behält man sich viel schneller die die Wörter.

5.) Singen / Musik CDs

Im Englischen gibt es tolle Nursery Rhymes (Kinderlieder), zu denen es viele Bewegungen gibt. Auch solche sind mit Buch und CD erhältlich. Noch heute haben wir diese Lieder mit Bewegungen als Familie im Kopf und erinnern uns gerne an den Spaß, denn wir hatten, wenn wir diese Lieder im Wohnzimmer gesungen und uns dazu „bewegt“ hatten.

6.) Ein Wort zum Internet / zum IPAD

Wie gerne hätte ich schon damals auf gute Kinderfilme in englischer Sprache zurückgreifen können. Aber heute bin ich froh, dass wir die Sprache fast nur im „echten“ Leben gelernt haben und viel gemeinsam in der Sprache gespielt, gemalt, erzählt, gelesen, getanzt, geturnt haben. So wurde wirklich der ganze Mensch – Körper – Geist und Seele – für den Sprachenerwerb genutzt. Über das Internet / IPAD ist der Spracherwerb häufig nur eindimensional bzw. zweidimensional. Die echte Alltagskommunikation spielt sich aber im Dreieck ab…Sprecher – Zuhörer – Gegenstand. Es kommt auch immer zu einem Feedback (Reaktion – Gegenreaktion // Intonation der Sprache) zwischen Sprecher und Zuhörer, den ich als sehr wichtig für das bilinguale Lernen erachte.
Was nicht heißt, das Internet nicht zu nutzen. Nur sollte man darauf achten, dass man es im ausgewogenen Verhältnis zum realen Lernen gebraucht.

7.) Bücherempfehlungen:

Jetzt habe ich auch viel von Büchern und CDs gesprochen….welche kann ich denn auch heute noch empfehlen?
Da wir als Homeschooler ganz früh mit der Charlotte Mason Methode starteten, haben wir als Eltern immer darauf geachtet, den Kindern gute Literatur anzubieten. Gute Literatur fängt schon bei den ganz Kleinen an. Sie zeichnet sich durch gute, lebendige, witzige, abwechslungsreiche Sprache aus. Uns war es wichtig, dass viele Bücher auch Realitätsbezug hatten und nicht nur reine Sachbücher waren, sondern viel von dem Leben um uns herum, Vergangenheit – Gegenwart – Zukunft, erzählen. Bücher, in denen wertvolle Charaktere beschrieben werden, Geschehnisse beschrieben werden, die die Kinder auch mit ihren Gefühlen mit in die Geschichte hineinnehmen. Bücher, die in ihrer Gestaltung künstlerisch ansprechend waren (viele Bücher haben wir für den Kunstunterreicht zum Anreiz genommen, indem die Kinder die Skizzen oder Bilder abmalten).

Viele dieser Bücher kann man über Amazon bestellen (neu und gebraucht) oder auch nur gebraucht, z. B. über abebooks.com, ebay etc.

 

Hier meine ersten Tipps:

(man kann nicht nur einzelne Bücher, sondern auch sogenannte Collection-Books, Treasurybooks etc. erwerben: Das sind Kinderbuchbände, die eine Sammlung von guten Kinderbüchern erhalten. Ich habe einige in der Liste erwähnt).

Alter bis 2 Jahre:
Für das Alter bis 2 Jahre kann man zunächst mit noch einfachen Bilderbüchern (auch deutsche) und mit einfachen Sätzen anfangen: Where is the dog? Show me the dog? What is that? A dog makes…wouf, wouf..…das Kind an erste Ausdrücke, Substantive, Verben, Ausrufe etc gewöhnen (so wie man ja im Deutschen auch mit Bilderbüchern anfängt).
Dazu einfache Nursery Rhymes und Lieder und Fingerplays. Normales Sprechen im Alltag anfangen. (Denkt mal darüber nach, wie ihr im Deutschen Eure kleinen Toddlers ansprecht.)

Eric Carl Books:   Brown Bear, Brown Bear what do you see?
The very hungry caterpillar
The very busy spider
Opposites
ABC
etc. (viele gibt’s es mit zugehöriger CD)
Sandra Boynton   Opposites
Happy Hippo, Angry Duck
The going to bed book
Are you a cow?

Eric Hill                 Where is Spot?
Spot can count
Spot goes tot he farm
Spot says goodnight
Rod Campbell      Dear Zoo
Karen Katz           Where is Baby’s Belly Button?
(Flip-Flop-Books) Where is Baby’s Mommy?
(and more…)
Alter 3 bis 5:

Virginia Lee Burton        Mike Mulligan and his steam shovel
Mike Mulligan and More

A Virginia Lee Burton Treasury

P. D. Eastman:     Go, Dog, Go!
(fantastic books    I’ll teach my dog 100 words (co author: Michael Frith)
for the start!)         Are you my Mother
Flap your wings
The best nest
Sam and the firefly
Dr Seuss Books:  Horton Hatches the Egge
Green Eggs and Ham
The Cat in the Hat
One Fish two fish Red fish Blue fish
Dr. Seuss’S ABC
Hop on Pop
I can read with my eyes shut
Dr. Seuss Beginner Book Collection 1
Dr Seuss’s Second Beginner Book

Richard Scarry:   What do People do
Cars and Trucks and things that go
Best word book ever

HarperCollins   HarperCollins Treasury of Picture Books Classics:
A Child’s first Collecition

Michael Bond/R.W. Alley:  The Paddington Teasury: Six Classic Bedtime Stories

Judith Kerr:     The Judith Kerr Treasury (sehr schöne einfache Sätze)

Arnold Lobel:   Frog and Toad Storybook Treasury

Gene Zion   Harry the Dirty Dog

Laura Ingalls Wilder Books:  Little House in the …
…gibt es für verschiedene Altersklassen

Robert McCloskey   Make Way for McCloskey  (Treasury Books)
(tolle Zeichnungen)   u. a. : Make was for ducklins
Blueberries for Sale

Heather Army:  Usborne Farmyard Tales
The silly sheepdog, tractor in trouble, barn on fire, kitten’s day out
(gibt es fast nur noch gebraucht, unsere Kinder haben sie geliebt)

Ludwigs Bemelmans Madeline   (in Paris)
(super Bücher)  Madeline in London
Madelin Rescue

Munro Leaf   The Story of Ferdinand

Judi Barrett:   Cloudy with a chance of meatballs

Michael Rosen  We’re Going on a Bear Hunt

Rod Campbell   Dear Zoo

Alice Schertle   Little Blue Tractor leads the way

Sherri Duskey Rinker  Steam train, Dream Train,
Goodnight, Goodnight Construction Site
Nur noch gebraucht erhältich, aber sehr gut und unsere Kinder  liebten sie (hatten wir mit Kassette)
:
Ladybird books:  The little blue tractor
by Nicola Baxter The little red car
Noisy litte truck
Little yellow digger
Big little bus
Helpful litte Mechanic
Forgetful little Fireman
Busy little Postman
Bold little tiger
Little Pink Ballerina

Generell:  Es gab den Ladybird books Verlag (oder gibt es noch).
Viele gute Bücher, viele kann man heute sehr billig gebraucht kaufen.
Einfach unter „Ladybird books“ oder „Ladybird Children’s Classics“) suchen

Musik / Lieder / Nursery Rhymes auf CD oder MP3:

a) Tolle Lieder zum Bibelverslernen
von Steve Green : Hide’em in your Heart Vol 1 and 2
(gibt es als MP3 Download oder CD von Amazon – auch Probehören möglich):
b.) The Usborne Nursery Rhyme Songbook with Audio-CD
c.) die WEE SING Books von Pamela Conn Beall mit Audio-CD
Animals
Fingerplays
Move
d.) von Cedarmon Kids: Action Bible Songs, Bible Songs, Sunday School Songs
e.) 30 Best Action & Games Songs for Children

Tipps aus dem Internet:

Gebt mal ein:  „Scholastic books“  unter youtube ein….
Es tauchen unter dem Namen „katyrine88“ ganz viele Bücher auf, die ich oben
empfohlen haben. Dort werden die Bücher vorgelesen und auch vorgesungen)
So bekommt ihr einen ersten Eindruck von den Büchern und ihr hört
Aussprache.

Filme in British English:   Postman Pat (schönes britisches Englisch)
Bob the Builder
Fireman Sam

Hier geht es zum ersten Teil


 

Für Anmeldungen zum 3.Homeschoolerseminar am Annaberg/Nö (es sind noch Restplätze vorhanden) bitte hier klicken:


 

 

 

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Auf natürliche Weise Englisch von Geburt an lernen #1

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von Vera L. / OÖ

 

Auf den letzten Seminaren und Treffen bin ich immer wieder gefragt worden, wie wir es geschafft haben, unsere Kinder bilingual, also zweisprachig, Deutsch-Englisch zu erziehen, obwohl kein Elternteil Englisch als Muttersprache hat. Wir waren zwar vor acht Jahren mal für vier Jahre nach Neuseeland ausgewandert, aber zum Zeitpunkt der Auswanderung waren unsere Kinder im Alter von 7 und 9 Jahren bereits fließend in beiden Sprachen.

Ich hatte versprochen, einige Tipps zusammenzuschreiben, was ich die nächsten Monate so nach und nach nun erfüllen möchte.

 Zunächst mal der Hintergrund:

In der Schule haben meine Mann und ich so gut wie kein Englisch gelernt. Ich stand auf dem Weg zum Abitur kurz vor der „5“ auf dem Zeugnis – so einen Schönheitsfehler wollte ich mir nicht erlauben und so wählte ich Englisch kurzerhand ab. Obwohl ich die Sprache liebte und soooo gerne lernen wollte…aber wie es in der Schule lief, mit dem ganzen Vokabellernen, den Gebrauch der Englischen Zeiten, den ich nicht verstand, kaum sprechen, viele langweiligen Grammatikübungen – das haute einfach nicht hin.

Nach dem Abitur wollte ich in die Wirtschaft und….hatte kein Englisch auf dem Zeugnis. Die Berufschancen in diesem Bereich sanken damit gegen Null. Was tun? Kurzerhand entschloss ich mich für zwei Monate auf eine Sprachschule nach New York zu gehen.

Und siehe da….innerhalb von kurzer Zeit hatte ich durch das Einsinken in die Sprache den Gebrauch der Zeiten ganz intuitiv verstanden, ich babbelte in der englischen Sprache locker drauf los – so wie mir der Schnabel gewachsen war – und war in der Lage mich überall zu verständigen. Im Eingangstest erreichte ich erst Stufe 5-6 und ich verließ die Schule nach 8 Wochen mit der Stufe 9 und einem Zertifikat, das mir erlaubte, an allen Universitäten der USA zu studieren. Die Berufswelt stand mir wieder offen.

Als ich dann 12 Jahre später Kinder bekam, entschlossen wir als Eltern spontan (nachdem wir einen positiven Bericht im Radio gehört hatten), sie bilingual zu erziehen. (Unser Sohn war damals 2 Jahre alt und unsere Tochter gerade geboren). Wir informierten uns kurz im Internet wie man das denn so am besten anfängt und starteten mit einer 3-wöchigen Probezeit, in der wir keine Krabbelgruppen- oder Babyschwimmtermine hatten. Wir hielten uns auch mit Besuchen zurück, da wir wussten, die Leute würden uns doch ziemlich belächeln und das würde uns in der Motivation zurückwerfen.

Nach drei Wochen war bereits das Erstaunliche geschehen…unser Sohn, der bis dahin 45 deutsche Worte sprach (wir hatten mal eine Liste gemacht), war bereits komplett auf 45 englische Wörter umgestiegen. – Er hatte seinen Wortschatz verdoppelt. Enorm!

Wie hatten wir (er) das geschafft? Nun zu den ersten Tipps!:

  • OPOL = One Parent One Language:

 

Wir kamen am besten mit dem System: OPOL = one parent one language zurecht. Das bedeutet, dass ein Elternteil immer die eine Sprache spricht (bei uns der Vater Deutsch und die Mutter Englisch). Das gilt sowohl für den Innenbereich (zu Hause), als auch für den Außenbereich (außer Haus).

Hier gab es dann nach den ersten drei Wochen schon die ersten Probleme:

Die Kritik bester Freunde und auch Familienmitglieder war groß: „Ihr verwirrt die Kinder!.“ – „Seid ihr was Besseres?“ – „ Wir verstehen Euch nicht mehr!“

So habe ich dann im direkten Umgang mit anderen Leuten, z. B. bei Besuchen, mit den Kindern deutsch gesprochen, aber sobald es nur um die Kinder und mir ging, wieder nur Englisch.

Fortsetzung folgt!

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Schulleseliste ….

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…vor 100 Jahren und jetzt – ein Vergleich

 

 

1. Zeitperiode

Vor 100 Jahren wurden Bücher gelesen, die rund 50 Jahre alt waren

Die gewählten Bücher der heutigen Zeit sind selten älter als 20 Jahre.

2. Thematische Elemente

Die Bücher der alten Zeit waren voll mit geschichtlichem Hintergrund ( altes Griechenland,Mittelalter,..)

Heute handeln die Bücher von Drogen, schwierigen Jugendlichen,Talibans,illegale Einwanderer,…)

3. Leseniveau

Komplexe Sätze und ein reiches Vokabular im Gegensatz zu einfachen Sätzen,die mühelos verstanden werden.

 

Quelle:http://www.thefederalistpapers.org/us/school-reading-lists-100-years-ago-vs-today-show-how-far-educational-standards-have-declined

 


 

 

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Homeschool Ressourcen

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Unterrichtsfilme

Zu allen Themen: youtube.com!

 

https://www.lernhelfer.de
http://unterricht.educa.ch/de/schulfernsehen-2
http://www.hippocampus.org/?user=jojo98     engl.
http://www.planet-schule.de/sf/filme-online.php
http://lernarchiv.bildung.hessen.de/sek/index.html
https://www.khanacademy.org ……….sehr gut, sehr viel, engl.
http://www.medienfundgrube.at
http://www.schulfilme-im-netz.de/de/film-player/items/1111.html

 

 

Material

 

Versuche http://scistarter.com
Multiple http://www.homeschooling-ideas.com
http://a2zhomeschooling.com
http://www.unterrichtsmaterial-schule.de/
https://www.schlaukopf.de/
http://www.lehrer-online.de/
http://www.schulstube.comhttp://www.frustfrei-lernen.de

http://www.lernen-mit-spass.ch

http://www.internet4classrooms.com       umfassende Link Seite

http://www.klassenarbeiten.de

PC http://www.easy4me.info
https://scratch.mit.edu
http://www.bbc.co.uk/guides/z3c6tfr       typing
http://www.htmling.net/?menu=html
http://wiki.selfhtml.org/wiki/Startseite
D http://www.gut1.de/gut1/gut1.html
http://www.deutschunddeutlich.de/index.php?actualid=25&which_set=37
http://www.keepschool.de/unterrichtsmaterial.asp   und E + M
http://online-lernen.levrai.de/deutsch_unterricht.htm und E+M
http://www.diktat-truhe.de/
http://www.deutschstunde.at
http://www.homepage.bnv-bamberg.de/deutsch-interaktiv/
Phy http://www.physicsnet.at/physik/index.html
http://www.ebgymhollabrunn.ac.at/ipin/index.html
http://www.physikaufgaben.dehttp://www.mathe-physik-aufgaben.de/schulaufgaben_mathe.html
Mu http://www.lehrklaenge.de
http://musik.bplaced.net
http://www.musiklehre.at
Bio http://www.mallig.eduvinet.de
GW http://www2.vobs.at/froth/oesterreich/oesterreich.html
http://www.toporopa.eu
http://www.mieriesuperklasse.de/seiten/4_faecher_mat_listen/erdkunde.html
G http://online-lernen.levrai.de
http://www.welt-geschichte.de/index.html
http://www.mrdonn.org/powerpoints.html
http://www.mrdonn.org
http://www.bbc.co.uk/history/forkids/
http://www.edugroup.at/praxis/portale/geschichte/epochen.html
M http://www.mathe-physik-aufgaben.de/schulaufgaben_mathe.html
http://www.cimt.plymouth.ac.uk/projects/mep/
http://www.schulminator.com/mathematik
ww.strobl-f.de/uebmath.html
http://www.mathe-lexikon.at
E http://www.ereadingworksheets.com/
http://www.schule.at/portale/englisch/detail/more-vokabellernen-mit-digitalen-karteikarten.html
http://www.englisch-hilfen.de
http://www.englisch-lernen-im-internet.de
http://www.englishactivities.net
https://www.ego4u.de/de/teach-in/lessons?02
http://www.kico4u.de/index.html
http://learnenglishkids.britishcouncil.org/en
http://www.elllo.org
http://www.theenglishvocabulary.com/c
http://english-zone.com
http://learnenglish.britishcouncil.org/en/elementary-podcasts/series-01-episode-01
http://www.teachya.com/listening/video_lessons/elementary.php
http://www.spokenenglishcourse.net

 

Vielen Dank an die Homeschoolfamilie K. aus Österreich für diese Liste !


 

 

Nie mehr!

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Gedanken zur Sendung „Nie mehr Schule“  von Robert Gordon in der ORF-Reihe „Am Schauplatz“ am 11.6.2016

Von Auke Boersma

Vorbemerkung: Dieser Essay setzt sich nur mit der journalistischen Arbeit Robert Gordons auseinander, weniger mit den von anderen Interviewten in der Sendung geäußerten Meinungen.

Der Journalist Robert Gordon versteht sein Handwerk.

Nicht umsonst hat er den  Prof. Claus Gatterer-Preis für sozial engagierten Journalismus bekommen. Die ORF-Doku-Reihe „Am Schauplatz“ steht laut ORF für „feinfühlige Reportagen mit Tiefgang“.

Dies alles war Grund genug für unsere Familie, auf die Anfrage Robert Gordons, ob wir bereit wären, bei einer Sendung über Freilerner und Homeschooler mitzumachen, nach reiflicher Überlegung, positiv zu reagieren. Wir mussten bei unseren Kindern schon ziemlich Überzeugungsarbeit leisten, denn sie waren „gebrannte Kinder“. Ein ähnliches Projekt des Spiegel-TV endete vor einigen Jahren in einem üblen Machwerk mit verletzenden Kommentaren unter der Gürtellinie. Nun, es gehörte uns damals nicht besser, was will man beim Spiegel-TV erwarten? Aber jetzt der ORF und Robert Gordon, die doch für Seriosität bürgen.

Um diesmal sicher zu gehen, vereinbarten wir vor den Dreharbeiten ein Treffen zum gegenseitigen Kennenlernen, das, wie wir fanden, recht positiv verlief. Gordon war nett, einfühlsam und erzählte freimütig auch von seinem 8jährigen Sohn und hielt sich auch mit seiner Meinung über Spielkonsolen und Freilerner nicht hinter dem Berg. Da waren wir überzeugt und wollten mitarbeiten. Robert Gordon versteht eben sein Handwerk. Er brachte uns sogar dazu, dass wir zustimmten, live bei einer Prüfung zu filmen, was für die Kinder eine extreme nervliche Anspannung bedeutete.

Bei den Dreharbeiten waren wir dann schon etwas irritiert. Der Unterricht schien Robert Gordon nicht sehr zu interessieren. Nein, sondern er stellte ganz andere Fragen, die die Kinder meist eher verwirrten und die sie nicht verstanden. Oft fragten wir uns, worauf will er hinaus?

Der erste Schock

Dann lese ich kurz vor der Ausstrahlung die Presseaussendung, in der die Sendung angekündigt wird (http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20150610_OTS0022/am-schauplatz-ueber-nie-mehr-schule) – und reibe mir etwas verwundert die Augen. Wie bitte?  Was konnten wir da lesen:

„Eine kleine, aber wachsende Zahl von Familien in Österreich … nützen ein Schlupfloch im österreichischen Schulpflicht-Gesetz, das häuslichen Unterricht erlaubt.“

Ein Schlupfloch??? – das ist eine eigenartige Formulierung für einen ganz normalen, gesetzlichen Weg. Nutzt ein Asylwerber auch ein Schlupfloch im Asylgesetz, um in Österreich Asyl zu beantragen?

Damit nicht genug. In der Beschreibung unserer Familie lese ich:

„Sie gehören einer religiösen Gruppe an, deren Weltsicht sich nicht mit allem deckt, was einem an der Schule begegnet. Sexualkunde, Evolution, Popmusik oder Mode -da möchte Vater Auke lieber selber entscheiden, was seine Kinder zu hören und sehen kriegen. Ganz kann man dem Lehrplan aber nicht entgehen. Die Schulbehörden verlangen, dass auch Kinder aus dem häuslichen Unterricht Prüfungen ablegen.“

Es sei mal ganz dahin gestellt, ob das stimmt oder nicht – aber darüber haben wir mit keinem Wort gesprochen! Robert Gordon hat darüber keine Fragen gestellt, und ich habe darüber nichts gesagt! Woher will der Schreiber dieser Zeilen das wissen? Das liest sich wie ein Copy-Paste Fehler aus einer anderen Sendung. Ist das sozial engagierter, einfühlsamer, preisgekrönter ORF-Journalismus?

Aber geben wir dem Film selbst eine Chance und schauen uns das  fertige Produkt „Nie mehr Schule“ an. Die Überraschung und Befremdung hält an. Waren wir im falschen Film? Wir verstanden plötzlich, worauf Gordon hinaus wollte. Er hatte vor den Dreharbeiten beteuert, dass er im Gegensatz zu seinen Spiegel-TV-Kollegen nicht viel kommentieren würde, sondern die Bilder selbst sprechen lassen wolle.

Immer noch die alte Gretchenfrage – „Wie hältst du’s mit der Religion?“

Die Tatsache, dass wir – im Gegensatz zu den Freilernen, die ja den Ansatz des „Unschooling“, also ohne Unterricht im eigentlichen Sinne verfolgen – sehr wohl einen gezielten Unterricht machen, spielte im Film keine große Rolle mehr, sondern die Überschrift war vor allem unsere christliche Weltanschauung, und dass wir Homeschooling primär aus der Motivation heraus machen würden, unsere Kinder vor schädlichen Einflüssen der Welt zu isolieren. Nun machen wir kein Geheimnis aus unseren christlichen Überzeugungen, schließlich versteht sich ja der Verein „homeschoolers.at – Bildung zu Hause Österreich“ besonders als Vereinigung von christlichen Homeschoolern.

Wenn Robert Gordon besonders dieser Aspekt interessiert hätte, hätte er das sagen können und ich hätte mich entscheiden können, ob ich da mitmache. Dies spielte aber in den Gesprächen und Interviews keine große Rolle – warum sollte es auch? Es herrscht  Gott sei Dank in Österreich Glaubensfreiheit und jeder kann glauben, was er mag. Bei den im Film portraitierten Freilernern spielten ihre Überzeugungen – mögen sie esoterisch, buddhistisch oder was auch immer sein – auch keine Rolle. Robert Gordon interviewte auch Michaela Marschnig, die er als „Stimme des Widerstands“ der Freilerner bezeichnete. Sie fördert als „Joya“ über die Website www.freilerner.at die Vernetzung der Freilerner. Obwohl sie ihre durchaus diskussionswürdigen Weltanschauungen freimütig im weltweiten Netz kundtut (www.gruenhexenland.net),  sind diese kein Thema für Gordon. Sie verbat sich im Film ebenfalls , dass „der Staat vorschreibt, nach welchen Glaubensmodellen die Familien zu leben haben“. Dem möchte ich absolut beipflichten, aber dieses erbitten sich dann auch wir Christen, vom Staat, und vom Journalisten eines öffentlich-rechtlichen Fernsehsenders.

André Stern, die Symbolfigur der Freilerner sagt, dass er „dem Heimunterricht gegenüber sehr skeptisch“ sei, da er „die Nachteile von Heim und Unterricht vereine“. Ohne zu erklären, was er damit meint, fährt er fort, er hält viel mehr davon, dass jemand so wie er „in die weite Welt hinausgeht und sich mit anderen Menschen verbindet“. Wer kann dagegen etwas sagen?

Dann zeigt die Kamera unser „Heim“ in Hollabrunn mit dem Kommentar „Familie Boersma hat sich für den Heimunterricht entschieden“. Soll damit gesagt werden, dass wir nicht in Welt hinausgehen und keine Verbindung mit anderen Menschen suchen? Woher weiß Gordon das? Wir erwähnten ja z.B. eine zweimonatige Reise in die USA.  Dies war in Gordons Augen natürlich keine Bildungsreise, sondern hatte nur das Ziel, uns bei den „religiösen Gruppen“ dort ein Vorbild zu suchen.

Es ist schon ein gewaltiges Vergehen,

dessen wir bezichtigt werden: unsere Kinder müssen „ohne Popmusik, Fernsehen, Smartphone und Mode auskommen“. Ich bekenne mich schuldig. Wie konnte es nur passieren, dass unsere Kinder klassische Musik lieben, oder Flamenco, oder was auch immer, und vielleicht nicht ganz firm bei den neuesten Lady Gaga-Hits sind? Wie können sie nur die vielen versäumten Stunden nachholen, die wir lieber als Familie schweigend vor dem Fernseher hätten verbringen sollen? Wie konnten wir zulassen, dass sie tatsächlich lieber mit Freundinnen und Nachbarn draußen auf dem Trampolin hopsen, anstatt sich über WhatsApp ordentlich mit ihren Altersgenossen sozial zu verbinden? Und Mode? Mode ist ja heute auch keine Geschmacksache mehr, sondern die neueste Jeans- und Turnschuhmarke ist nun mal die Eintrittskarte, um „cool“ zu sein, um zur „Clique“ dazuzugehören.

Aber komisch – kann es sein, dass auch die Kinder im südsteirischen Freilernerparadies nicht die Kriterien erfüllen, die man braucht, um zu beweisen, dass man „dazu“ gehört? Ich weiß es nicht, denn bei ihnen war es schlicht kein Thema. So wie auch in unseren Interviews nicht. Woher er das alles weiß, bleibt Robert Gordons Geheimnis – gefragt hat er uns nicht.

„Wo hast du deine Clique?“

fragte Gordon unsere 14-Jährige  unvermittelt. Sie ist offensichtlich und zu Recht etwas irritiert, denn mit dieser Frage hat sie nicht gerechnet. Ist das die Einfühlsamkeit eines preisgekrönten Journalisten?  Was ist eine Clique? Normalerweise die Altersgenossen oder Klassenkameraden, mit denen man täglich so abhängt. Muss man eine haben? Haben  alle Schulkinder es zu einer Clique gebracht? Alle Freilernerkinder? Wo war André Sterns Clique? Gordon hat sie nicht gefragt.

Und sie gibt die Antwort, die genau ins Bild passt – ihre Clique ist … der Jugendkreis der Freikirche. Das ist es also, da haben wir es. Außer ihrem „Heim“ (ein extrem negativer Begriff, wie uns André Stern schon belehrt hat) und  der Musikschule spielt sich das Leben des armen, von der Welt isolierten Mädchens in ihrer Kirche ab. Was will man da schon erwarten?

Der sichere Weg in die Normalität

Und Robert Gordon hat sofort den nächsten Kronzeugen für die Schädlichkeit des „Heimunterrichtes“ gefunden – den 22jährigen Technikstudenten Kanon Gnaore. Ganz nebenbei erfährt man, dass er von seiner Mutter bis zur Matura unterrichtet worden. Wie bitte – im Heimunterricht bis zur Matura? Geht das? Das sollte ja ursprünglich das Thema der Sendung sein, dass so etwas tatsächlich möglich ist, da hätten Schüler und Mutter einen gewissen Respekt verdient. Hier hätten mich die Methoden genauer interessiert.  Für Gordon ist das nur ein Nebenbefund. Ihn interessiert, dass der Student „genauso“ wie die armen Boersma-Kinder aufgewachsen sind, „Kontakt zu anderen Kindern hatte er nur über die Kirche“.  Und tatsächlich, Kanon bestätigt, dass er am Anfang seines Studiums nicht wusste, wie er sich „normal“ verhalten soll, aber nach einem halben Jahr wusste er es dann.

Sich „normal“ verhalten können? So dass man in der Gruppe, in der Clique nicht auffällt, und sagt, was man sagen muss, tut, was man tun muss? Ist dies das Ziel des Unterrichts? War dies das Ziel von André Stern und den Freilernern? Wer legt fest, was normal ist?

Egal – jedenfalls sagt Kanon Gnaore genau das, was – ich spekuliere – Robert Gordon hören wollte, nämlich, dass das christlich-isolationistische Homeschooling in seinem Fall dazu führte, dass er  es nun für eine „sehr schlechte Idee“ hält, seine Kinder nicht an die Schule zu schicken und er seine Kinder deshalb niemals zu Hause unterrichten würde. Ganz anders also als die ehemals freilernenden Marlene und Niklas aus dem Waldprojekt Oberwölbling sagen, „Ja, unbedingt, das würden wir mit unseren Kindern auch wieder so machen“

Gottes Wort und die Wissenschaft

Auch mich traf im Interview die Frage, bei der ich sofort wusste, wohin der Hase läuft. „Muss man manchmal etwas lehren, was man gar nicht glaubt?“ fragte mich Robert Gordon wieder unvermittelt.  Der Zuschauer hört nicht die Frage, sondern nur meine Antwort, bei der ich mir tatsächlich etwas gedacht habe und zu der ich 100%ig stehe:

„Ich versuche meinen Kindern zu vermitteln, dass ich sage: ‚Pass auf: das sind Fakten, das sind Daten, und das sind eher weltanschauliche Dinge, die da hereinkommen. Die kann man so sehen, muss sie aber nicht so sehen.‘ Und sie sollen lernen, die Argumente für diese oder jene Seite darzustellen, und sich dann selbst eine Meinung machen“.

Wieder schnappt die Falle dazu. Das sind Worte des religiösen Fundis, denn – dem Zuschauer bleibt vor Entsetzen der Atem stocken – beim Schwenk der Kamera über einem Kinderbett hängt da doch tatsächlich ein Bibelvers an der Wand, mit einem Gebet aus Psalm 68,11 „Weise mir, Herr, deinen Weg!“ Und der Zuschauer wird von Gordon aus dem Off aufgeklärt:

„Nicht alles, was in den Schulbüchern steht, deckt sich mit der Weltsicht ihrer Eltern. Da kann Gottes Wort schon einmal schwerer wiegen als wissenschaftliche Theorien.“

Sorry, Herr Gordon, das ist so ziemlich das Gegenteil von dem, was ich gesagt habe. Sie gehören doch eigentlich zu einer Generation, die in der Schule noch sinnerfassendes Lesen und Hören gelernt haben sollte. Und als Thema für die nächste Reportage schlage ich schon einmal „Fundamentale Christen und ihre kreationistischen Weltanschauungen“ vor. Es gibt sicher noch mehr Experten außer mir und Freilerner-Vater Richard Lamprecht, der seinen Kindern eben seine Weltsicht vermittelt, wenn er fundiert erklärt, wie die Menschen sich langsam aus Affenarten entwickelt haben, falls irgendjemand das noch nicht klar sein sollte.

Gibt es eigentlich etwas, wovor Sie ihre Kinder gerne bewahren würden im Leben?

Stellt ein Journalist und Vater eines 8jährigen Sohnes eine solche Frage im Ernst, fragte ich mich, als ich das hörte. Würde er hier mit Nein antworten? Hält dieses Leben nicht genug parat, was man seinen Kindern weiß Gott nicht wünschen würde? Wenn ich meinen Kindern helfen will, auf einen guten Weg zu kommen, eine gute Ausbildung zu bekommen, eine stabile, integre Persönlichkeit zu werden, dann heißt das gleichzeitig, dass es genügend Wege und Entwicklungen gibt, die ich ihnen lieber ersparen möchte. Als Christen fassen wir den guten Weg gerne mit dem Wort „Gottes Segen“ zusammen – den wünschen wir anderen Menschen deshalb auch gerne, erst recht unseren Kindern. Neben vielen anderen Aspekten ist daher auch der Aspekt des Bewahrens ein Grund, warum wir uns entschieden haben, unsere Kinder zu Hause zu unterrichten. Ja, wir wollen den Kindern einen sinnlosen Leistungsdruck ersparen, der von Lehrern und der Peer-group ausgeht, das Vergleichen und Verglichen-werden; wir wollen ihnen ungerechte Noten, Verletzungen und Mobbing ersparen; und wir sind überzeugt, dass vieles, was in den Lehrplänen steht, nicht weltanschaulich neutral ist, sondern dass sich unter dem Druck mancher gesellschaftlichen Gruppen hier mehr und mehr Überzeugungen einschleichen, die einem christlichen Weltbild diametral gegenübergesetzt sind, und die Kinderseelen zerstören können und zerstört haben. Wer entscheidet, welche Motivation gerechtfertigt ist? Robert Gordon hat uns erst in einer Email nach der Sendung geschrieben, dass er mit genau diesem christlichen Weltbild und daher auch mit unserer Motivation für Homeschooling ein großes Problem hat. Das darf er auch, das ist seine Privatsache, so wie unser Glaube unsere Sache ist. Aber als Journalist darf er seine persönliche Meinung – oder die seiner Auftraggeber? – nicht als Richter über unsere Entscheidung setzen.

Aber – wie gesagt – er versteht sein Handwerk und hält sich mit seiner Meinung zurück… – bis er alles im Kasten hat, was er braucht.

Gut, Sie haben es wieder mal geschafft. Sie haben Ihre Sendung, mit den Statements, von denen Sie glauben, dass Sie Ihrer Quote helfen. Sie müssen es mit Ihrem Gewissen verantworten, dass Sie einmal mehr das Vertrauen einer Familie missbraucht haben, die große Opfer gebracht hat, damit Sie an Ihre Aufnahmen kommen; dass Sie Dinge öffentlich behaupten, die wir nicht gesagt haben und die faktisch nicht stimmen – unseren Kindern bringen wir bei, dass man so etwas eine Lüge nennt. Aber denken Sie nicht daran, dass der ORF –und wahrscheinlich auch irgendein TV-Sender dieser Welt – bei einer Homeschooling-Familie anzuklopfen braucht. Wahrscheinlich wird es heißen: Nie mehr!

Quelle: homeschoolers.at