Category Archives: Homeschooler Seminar

Homeschooler Seminar am Annaberg – Freies 4er- Zimmer

 

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Leider wurden einige Kinder krank, daher haben wir ein 4er- Zimmer am Annaberg frei. Meldet euch noch heute bei homeschoolers.at@gmail.com an, der erste bekommt das Zimmer.

Bis bald

Susi, Homeschoolers.at

Mission Statements für Homeschooler

Leitplanke
Stell dir vor:
Es ist Ende Januar, seit Monaten ist es kalt und verschneit, vier Kinder im Alter zwischen 3 und 9 Jahren sind schlecht gelaunt und zu allem Überfluss kämpfst du mit deinen monatlichen Hormonschwankungen. Nach einem völlig chaotischen Morgen, in der keine einzige Aufgabe zu Ende gebracht wurde, ruft dein Mann dich aus der Arbeit an und fragt: „Schatz, wie geht’s?”
Völlig entnervt erzählst du von dem Morgen und fragst ihn: „Warum machen wir das alles überhaupt, können wir die Kinder nicht einfach in die Schule schicken? Sie haben keine Lust, ich habe das Gefühl ihnen niemals gerecht werden zu können, ich weiß überhaupt nicht, was das alles soll!“
Vielleicht kennst du solche eine Situation, vielleicht hast du selber schon mal eine ähnliche Situation erlebt, in der du dich fragtest: „Warum das alles, der Preis scheint so hoch und ich weiß nicht wie lange ich das noch schaffe“.
Oder du stehst am Anfang des Weges und fragst dich „Wie soll das alles werden, bin ich/ sind wir der Aufgabe gewachsen?“. Möglicherweise bist du auch unheimlich motiviert, freust dich auf die gemeinsamen Erfahrungen mit den Kindern und fragst dich wozu solch ein „Mission Statement“ nützlich sein soll?
Doch, was ist das überhaupt – ein Mission Statement?
In meiner Recherche zum Thema stieß ich auf eine passende Definition bei www.karriere.de:
Ein Mission Statement ist:
„Eine Art persönliche Leitplanke, die uns immer wieder daran erinnert soll, wofür wir tun was wir tun“
In meiner Eingangs erwähnten Geschichte war die Antwort meines Mannes: „Wir möchten, dass die Kinder in einer christlichen Weltsicht aufwachsen und ihnen diese Weltsicht in allem Leben und Lernen vermitteln“
Erleichtert seufzt die Mutter, atmet tief durch und fühlt sich gestärkt dem Chaos entgegenzutreten. Der Nebel ist gewichen, das Ziel wieder vor Augen.
Die Geschichte hat sich ungefähr so in diesem Jahr bei uns zu Hause zugetragen. Die Aussage meines Mannes hat mich unheimlich beruhigt, weil ich erinnert wurde wofür ich tue was ich tue.
Wie sich solch ein „Mission Statement“ entwickelt, welche weiteren Vorteile es bietet und wie es unseren Alltag beeinflusst, werdet ihr am Freitag morgen auf dem Homeschooling Seminar am Annaberg erfahren.
Ich freue mich auf euch!
Sabine

www.arturbine.at

Cake Pop Workshop

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für alle Kinder und Jugendliche auf dem Homeschooler Seminar!

Anmeldung erforderlich!  Moser’s Creative Life Box

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 Tagesgäste sind willkommen!

Anmeldung zum Seminar


 

 

 

Kindergartenfrei

Grobmotorik

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Ich möchte die Gelegenheit nutzen mit euch über die einzelnen Fähigkeiten nachzudenken. Das, was bei den Einschulungsuntersuchungen von den Ärzten, Pädagogen und Inspektoren untersucht wird. In dieser Serie möchte ich mit der Grobmotorik beginnen. Die Grobmotorik ist ein präzises Zusammenspiel aus Koordination, Gleichgewicht und Kraft.

Grobmotorik meint alle Bewegungen von Muskeln die einer Gesamtbewegung dienen. Zum Beispiel Hüpfen, Gehen, Laufen, Krabbeln und Klettern. Wie können wir als Eltern die Grobmotorik unserer Kinder fördern, ohne sie zu überfordern? Immer wieder werde ich gefragt, wie man seine kindergartenfreien Kinder richtig fördern kann. Diese Frage scheint eine wirklich große Sorge der Eltern zu sein. Immerhin wird von außen suggeriert, dass nur pädagogisch geschultes Personal unseren Kinder adäquate Förderung zukommen lassen kann. Nun wissen wir es ja eigentlich besser und trotzdem lassen sich viele Eltern, zu Unrecht, verunsichern.

Wir brauchen nicht viel Geld und noch weniger eine pädagogische Ausbildung um unsere Kinder grobmotorisch zu fördern. Das Tolle ist,dass fast alle Kinder grobmotorische Beschäftigungen mögen. Grobmotorik im Alltag fördern- wie sieht das konkret aus?

 Balancieren. Ich glaube alle Kinder lieben Balancieren. Kaum ist eine kleine Mauer in Sicht wollen meine Kinder hinauf. Baumstämme im Wald sind ebenfalls ein wunderbarer Ort zum Balancieren, es scheint so, als würde es in den Kinder stecken balancieren zu wollen. Ihr kennt das sicher? Auch die Kinder mit Höhenangst (zu denen ich zählte) balancieren gerne, am Liebsten auf Linien oder bunten Steinen. Probiert es doch einmal aus und malt euch Spiralen auf den Hof oder gestrichelte Linien. Eure Kinder werden es lieben von einem Strich zum nächsten zu hüpfen.

Spielplatz. Ein Spielplatz ist immer ein guter Ort zum Schulen der Grobmotorik. Auch wenn ich persönlich Waldspielplätze bevorzuge, bieten Spielplätze doch so einiges an, was die Grobmotorik unserer Kinder schult. Nehmen wir nur einmal das Schaukeln. Wie viele Muskeln allein beim Schaukeln beansprucht werden. Auch beim Rutschen wird die Grobmotorik gefördert. Die Kinder müssen meist eine Leiter hoch klettern und dann auch noch gerade sitzen, wenn die Rutsche ein Kurve macht und zum Schluss noch springen. Ihr seht, überall auf dem Spielplatz begegnen uns grobmotorische Fördermöglichkeiten. Dafür brauchen wir keinen Kindergarten. Stellt euch nur mal vor, was beim Graben passiert! Grobmotorikförderung vom Feinsten.

Luftballon/Ball Unsere Kinder haben es geliebt mit Luftballons Tennis zu spielen. Man braucht dazu nur eine Fliegenklatsche. Luftballons fliegen viel langsamer als Bälle und deshalb sind Erfolgserlebnisse garantiert. Manchmal ist es für kleine Kinder ein bisschen frustrierend, wenn die Bälle schneller wegkullern, als sie zugreifen können. Das ist bei Luftballons ein bisschen anders. Generell kann man aber sagen, Ball spielen und Luftballon-Tennis ist beides eine gute Grobmotorikschulung.

Springen. Es muss ja nicht immer das riesige Trampolin sein. Auch die Natur bietet uns viele Möglichkeiten zu springen und zu hüpfen. Für unsere Kinder ist das Pfützen-Hüpfen besonders witzig. Wer schafft es ohne nasse Füße zu bekommen über die Pfützen zu hüpfen? Nach einem lauen Sommerregen macht es natürlich auch besonders viel Spaß barfuß in die Pfützen zu hüpfen. Liebe Eltern, macht das einfach mal nach, ihr werdet sehen, es ist gar nicht so schlimm. Wir gehen dann gezielt los, um in die Pfützen zu hüpfen, damit haben wir die Probleme mit der falschen Kleidung direkt vorher gelöst. Die Grobmotorik können wir bei so vielen Gelegenheiten schulen. Zum Beispiel beim Schwimmen, Klettern, Fahrrad fahren, Inline Skaten, Seilspringen und Gummitwist (Es lohnt sich dieses alte Spiel wieder neu zu beleben). Stelzen und Dosen laufen macht auch viel Spaß und ist ein hervorragendes Grobmotorik Training. Ihr seht, wir sind ohne pädagogische Ausbildung absolut befähigt unsere Kinder grobmotorisch zu fördern.

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Alexandra und ihr Mann leben seit 2 1/2 Jahren im Elsass.Vor vier Jahren haben sie die Internetseite kindergartenfrei.org ins Leben gerufen.

Alexandra ist die Hauptreferentin am 6. Homeschoolerseminar  Oktober 2019

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